Dienstag, 15. August 2017

Ein Jahr auf dem Land von Anna Quindlen

Hallo meine lieben Leser,

Heute möchte ich euch ein wirklich besonderes Buch vorstellen. Als ich die Inhaltsangabe zu dem Buch gelesen habe, habe ich mit einer leichten Sommerlektüre gerechnet. Aber schon innerhalb der ersten Seiten habe ich gemerkt, dass es keine einfache Sommerlektüre ist, die man mal so schnell nebenbei lesen kann. Dieses Buch ist etwas besonderes. Im Nachhinein hat es mich sehr an das Buch über die Jüdin und ihre Flucht nach Panama erinnert. Die Rezension dazu findet ihr auch hier in meinem Blog, wenn ihr sie nicht schon gelesen habt, solltet ihr dies tun, wenn euch diese hier gefallen hat. Ich möchte auch gar nicht mehr lange quasseln, sondern gleich zur Rezension kommen. An dieser Stelle möchte ich Laura Austen danken für dieses wundervolle Buch!

Viel Spaß mit der Rezension!

Eure Svanny


Inhaltsangabe:

Rebecca Winter steht an einem Wendepunkt: Von ihrem Mann geschieden, für den erwachsenen Sohn längst entbehrlich, und als Künstlerin hat sie ihren Zenit überschritten. Jahrelang lebte die berühmte Fotografin von den üppigen Einkünften eines Schnappschusses, doch nun ist der Geldstrom versiegt. Notgedrungen vermietet sie ihr luxuriöses New Yorker Apartment und zieht für ein Jahr in ein kleines Haus fernab der Stadt. Der unfreiwillige Landaufenthalt wird kein Spaziergang im Central Park – und doch beschert er Rebecca nicht nur die langersehnte neue Inspiration, sondern auch eine unverhoffte Liebe und den Mut, unbekannte Wege zu beschreiten ...

Fazit:

Dieses Buch hat mich sehr beeindruckt. Es wirkte von Anfang an eher wie eine Biographie. Den Vergleich mit der nach Panama geflüchteten Jüdin habe ich oben schon gezogen und möchte an dieser Stelle nur noch mal den sehr ähnlichen Schreibstil betonen. Es wirkte sehr leicht und dennoch sehr tiefgreifend. Ich hatte das Gefühl, dass ich die ganze Zeit bei Rebecca war und wollte sie stellenweise einfach nur in den Arm nehmen.
Die Erlebnisse wurden so authentisch erzählt, dass ich auf die Idee mit Biografie gekommen bin. Es wirkte in keiner Weise ausgedacht, sondern wie das wahre Leben. Wenn man am Boden ist, dann kommen nur einfach noch mehr schreckliche Ereignisse, zumindest wirkt es immer so.
An einigen Stellen hatte ich Tränen in den Augen und das Ende war einfach nur unglaublich schön. Die Autorin hat mich so in den Bann gezogen, dass ich einfach gerne noch mehr Bücher von ihr lesen möchte und auch schon auf meine Wunschliste gesetzt habe.
Wie gesagt, dass Buch keine einfache Sommerlektüre sondern berührte mich sehr stark. Ich möchte nicht sagen, dass es kein Buch für den Sommerurlaub ist, das ist es sicherlich, aber ich habe es nicht mal eben schnell gelesen. Man sollte sich Zeit für dieses Buch nehmen und sich nicht täuschen lassen, dass es nicht sonderlich dick ist. Hier steckt unglaublich viel Inhalt und das wahre Leben drin.  Wenn ihr einfach mal reinlesen wollt und ich euch neugierig gemacht habe, dann folgt dem Link am Ende der Rezension.


Ich kann für dieses Buch nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen und vergebe 5 von 5 Sternen.


https://www.randomhouse.de/Buch/Ein-Jahr-auf-dem-Land/Anna-Quindlen/DVA-Belletristik/e467822.rhd

Donnerstag, 10. August 2017

Das Gold der Raben von Andrea Schacht

Hallo meine lieben Leser,

Heute möchte ich euch das Buch "Das Gold der Raben" von Andrea Schacht vorstellen. Mir hat das Buch nicht gut gefallen, trotzdem möchte ich euch meine Rezension ans Herz legen, denn jeder hat einen anderen Geschmack. Ich habe das Buch dankenswerter Weise vom Verlag zur Verfügung gestellt bekommen und habe es daher auch tapfer zu Ende gelesen. Für mich gab es aber einige wesentliche Kritikpunkte, weswegen ich nur zwei Sterne vergeben kann. Da habe ich in der letzten Zeit deutlich bessere historische Bücher gelesen -> Maria W. Peter "Die Küste der Freiheit" oder "Die Festung am Rhein".
Dennoch wünsche ich euch viel Spaß mit der Rezension.

Liebe Grüße
Eure Svanny


Rezension

Inhaltsangabe:

Als sei der Fund eines toten Säuglings nicht schrecklich genug, erkennt Myntha rasch, dass diese Angelegenheit noch nicht beendet ist. Denn ihr Vater, der Fährmann Reemt, scheint mehr darüber zu wissen, doch er schweigt beharrlich. Währenddessen steht die Hochzeit ihres Bruders mit ihrer besten Freundin kurz bevor, und auch ihre eigene Verlobung nähert sich. Da werden schwere Anschuldigungen gegen ihren Vater erhoben, und für Myntha rückt alles andere in den Hintergrund. Sie muss zuerst ihrem Vater beistehen – und beginnt, Fragen zu stellen …

Fazit:

Ich möchte vorweg sagen, dass ich die beiden Vorgängerbücher nicht gelesen habe, das aber inhaltlich auch nicht weiter hinderlich war. Alles was man so wissen musste, wurde nochmal kurz wiederholt, so dass ich auch im Bilde war über die wichtigsten Ereignisse.
Was ich allerdings sehr schade fand, es wurde keine richtige historische Einordnung gemacht. Es war weder irgendwo im Buch eine Jahreszahl zu finden, noch sonst irgendein Ereignis, das auf eine bestimmte Zeit schließen lässt. So war es sehr wage zu welcher Zeit wir uns genau befinden. Das mochte ich überhaupt nicht.
Den zweiten Punkt den ich sehr kritisch sehe ist, dass es viele, ich vermute mal Kölsche ausdrücke gab, die ich nicht verstanden habe. Es war auch kein Anhang, bei dem das ganze ins Hochdeutsche übersetzt wurde, so dass ich raten durfte, was die Ausdrücke bedeuten sollen. Die Sprache allgemein ist sehr einfach gehalten und wechselt sehr häufig zwischen etwas hochtrabender und wieder ganz einfachem Deutsch. Das war wirklich sehr auffällig und daher hat man oft gesehen, wo die Autorin vermutlich aufgehört und das nächste mal das schreiben wieder fortgesetzt hat. Die Charaktere wurden sehr Bildlich beschrieben, so dass ich sie genau vor Augen hatte.

Zum Inhalt: mir hat die Geschichte nicht gefallen. Ich hatte anhand der Inhaltsangabe mit einem spannenden Krimi mit geschichtlichen bzw. Mittelalterlichem Hintergrund gerechnet. Aber bis auf das tote Kind hatte das für mich weniger mit einem Krimi zu tun als mit einem ziemlich langweiligen Roman.

Bücher sind immer Geschmacksache, der eine findet dieses Buch vielleicht spannend und toll, aber mein Fall war es nicht. Deshalb möchte ich auch ehrlich zu euch sein und ich vergebe für dieses Buch lediglich 2 Sterne. Ich musste mich ziemlich quälen und hätte ich es mir selbst gekauft wäre ich bös enttäuscht gewesen und hätte es schon nach den ersten Seiten aus der Hand gelegt und nicht weiter gelesen.
Für die Leser unter euch, die trotzdem Interesse haben, können sich gerne beim Verlag unter dem unten genannten Link informieren und über eine Leseprobe mal ins Buch rein schnuppern.

https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Das-Gold-der-Raben/Andrea-Schacht/Blanvalet-Taschenbuch/e473900.rhd

Montag, 7. August 2017

Mein Herz ist eine Insel von Anne Sanders

Hallo meine lieben Leser,

Heute möchte ich meine Mittagspause dazu nutzen euch über ein neues Buch zu berichten. Ich habe das Buch vom Verlag gestellt bekommen und bin darüber sehr glücklich. Ich möchte vorweg kurz etwas zum Einstieg in das Buch sagen. Hätte ich das Buch nicht als Rezensionsexemplar bekommen, hätte ich es vermutlich nach dem ersten reinlesen zur Seite gelegt. Die Hauptperson war mir ziemlich unsympathisch. Allerdings lohnt es sich bei diesem Buch am Ball zu bleiben, daher möchte ich euch Mut machen, wenn euch die Inhaltsangabe und meine Rezension gefallen haben, dann bleibt nach den ersten Seiten am Ball. Das Ende ist nachher wunderschön.
An dieser Stelle möchte ich Katharina Schleicher danken für das zur Verfügungstellen des Buches!

Und nun habt viel Spaß mit meiner Rezension und vielleicht hat der ein oder andere noch ein schönes Buch für den Urlaub hiermit gefunden!

Liebe Grüße

Eure Svanny



Rezension

Inhaltsangabe:

Isla Grant ging es schon mal besser. Ohne Wohnung und ohne Job bleibt ihr keine andere Wahl, als nach Hause zurückzukehren, nach Bailevar, eine winzige Insel an der rauen Westküste Schottlands. Und das, obwohl sie kaum Kontakt zu ihrer Familie hat. Als sie auch noch ausgerechnet ihre Jugendliebe Finn wiedertrifft, sind alle unliebsamen Erinnerungen zurück. Ihr einziger Lichtblick ist die alte Dame Shona, die wie keine andere Geschichten erzählt, besonders gern die Legende von der verschwundenen Insel. Doch schon bald erkennt Isla, welch tragisches Geheimnis Shona zu verbergen versucht. Und auch ihre eigene Vergangenheit holt Isla unaufhaltsam ein …

Fazit:

Dieses Buch zu bewerten ist gar nicht so einfach. Ich muss zugeben, ich habe mich am Anfang etwas schwer getan mit dem lesen. Mir war die Hauptperson Isla ziemlich unsympathisch. Sie war in meinen Augen eine Zicke, die sich vor ihren Problemen verschlossen hat. So etwas kann ich auch im richtigen Leben überhaupt nicht leiden, wenn jemand so unglaublich launisch ist und nicht mit anderen Menschen über die Probleme reden möchte. Aber so viel schon mal vorweg: es wird zum ende besser und die große Aussprache erfolgt.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut beschreibend. Ich habe mich während des Lesens in die Welt auf der Insel flüchten können und hatte das Gefühl, als beobachtende Person dabei zu stehen.
Durch dieses ganze Gefühlschaos von Isla und den anderen betroffenen Personen wie ihren Vater oder Finn, ist das Buch stellenweise richtig spannend. Gerade zum Ende hin konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen und habe die letzten 100 Seiten an einem Stück verschlungen. Schade, dass es dann schon zu Ende war. Auch wenn ich gern noch mehr über das Leben von Isla erfahren hätte, war das Ende sehr gut gewählt und ich hatte sogar ein paar Tränchen in den Augen.
Inhaltlich lässt sich das Buch schnell zusammenfassen, denn so unglaublich viel Handlung gibt es nicht. Allerdings sind die Gefühle der Personen unglaublich gut geschrieben und daher bin ich der Meinung, dass es sich auf jeden Fall lohnt dieses Buch zu lesen. Stellenweise möchte man Isla oder auch Finn einfach nur nehmen und schütteln. Dass sich die Aussprache der zwei so lange hinzieht, hat mich fast in den Wahnsinn getrieben, aber zum Glück tun sie es noch, so viel nehme ich schon mal vorweg.

Ich vergebe für dieses Buch 4 von 5 Sternen, da mir wie gesagt der Anfang etwas schwer viel und ich stellenweise am überlegen war, dieses Buch aus der Hand zu legen und ein anderes zu wählen. Durch das schöne Ende hat sich das Buch aber seine 4 Sterne verdient. Es ist ein ideales Buch für die Urlaubszeit oder wenn man mal Abstand vom Alltag braucht und durch das lesen Urlaub machen möchte.


https://www.randomhouse.de/Paperback/Mein-Herz-ist-eine-Insel/Anne-Sanders/Blanvalet-Hardcover/e499596.rhd

Freitag, 4. August 2017

American Woman von Gayle Tufts

Hallo meine lieben Leser,

Heute möchte ich euch mal ein Buch vorstellen, dass eigentlich nicht so in mein Lesegenre passt, mich aber neugierig gemacht hat. Ich danke dem Aufbau Verlag für das zur Verfügungstellen des Buches. Es geht um das Buch von Gayle Tufts - American Woman.
Wie gesagt, ich war einfach neugierig, nachdem ich das Buch des Öfteren bei n-tv.de in der Werbung gesehen habe. Gayle Tufts sagte mir etwas, denn ich habe sie schon ein paar mal im Fernsehen gesehen. Allerdings konnte ich durch das Buch einen ganz neuen Eindruck von ihr gewinnen. Und diesen neuen Eindruck möchte ich euch nicht vorenthalten, also viel Spaß mit der Rezension.

Eure Svanny



Rezension

Inhaltsangabe:

»Sonderklasse!« Der Spiegel 

Gayle Tufts beobachtet mit scharfem Blick und schreibt mit viel Humor und Verstand nicht nur über ihr Leben als Amerikanerin in Deutschland, sondern auch über ihre alte Heimat – über Alltag und Absonderlichkeiten im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Hochaktuell und mit den besten Stücken aus ihrem neuen Bühnenprogramm. 

»Diese Frau weckt dieses gewisse Rotweingefühl: ein bisschen trunken, ein bisschen traurig und dabei unendlich selig.« Süddeutsche Zeitung

Fazit:

Mir hat das Buch an sich gut gefallen. Es ist zum Teil mit englischen Phrasen ausgeschmückt, daher sollte man eventuell eine gewisse Grundkenntnis in der englischen Sprache haben oder ein Wörterbuch zur Hand. Dieser "Denglische" Schreibstil macht das Buch zu etwas besonderem. Es lässt sich dennoch gut lesen. 
In dem Buch erzählt Gayle viel über die Wahl von Trump zum Präsidenten, aber auch von ihrer Kindheit und der Beziehung zu ihrem Bruder. Es ist sehr unterhaltsam und ich fand es an keiner Stelle langweilig. Im Gegenteil ich war sehr erstaunt über die Persönlichkeit Gayle Tufts. Bisher hatte ich sie in der Öffentlichkeit nie so wahrgenommen. 
Zum Schluss lässt sie noch eine Tatsache offen, ob das gewollt ist oder das Ergebnis zu dem Zeitpunkt einfach nicht fest stand, lässt sich für mich nicht bewerten. Es macht aber Lust mehr über Gayle zu lesen und zu erfahren.
Das Buch ist generell nicht so lang, was mir gut gefallen hat. Ihr Schreibstil mit der "Denglischen" Sprache wäre für mich irgendwann langweilig geworden, wenn das Buch zu lang wäre, denn irgendwann ist auch gut damit. Aber ich finde es sehr gewagt und mutig ein Buch so zu schreiben. Gerade für Menschen, die kein Englisch verstehen, ist es ein Buch, was sie nicht komplett verstehen und wahrscheinlich auch nicht lesen werden. Dieser Aspekt ist sehr schade, denn die Person Gayle Tufts ist sehr vielseitig und überhaupt nicht so oberflächig.

Ich kann daher nur jedem empfehlen sich dieses Buch einmal vorzunehmen um mehr über diese Person und die Denkweise der Amerikaner zu erfahren.

Ich vergebe hier verdiente 4 von 5 Sternen.

Wer Interesse hat oder vielleicht einfach mal rein lesen möchte, sollte dem unten genannten Link zur 
Verlagsseite folgen.

http://www.aufbau-verlag.de/american-woman.html

Mittwoch, 26. Juli 2017

Die Nr. 1 - André Milewski

Hallo meine lieben Leser,

Auch heute stelle ich euch wieder ein neues Buch vor, dass ich während meines Urlaubs gelesen habe. Es geht heute um den Autor André Mileswski, von dem ich schon viele Bücher lesen durfte und jedes mal wieder begeistert bin. Im April habe ich schon eine Rezension zu seinem Buch Die Totentafel online gestellt, also bei Gelegenheit gern dort auch einmal nachlesen.
Viel Spaß mit der Rezension!

Eure Svanny


Lieber André,
An dieser Stelle möchte ich dir für dieses schöne Buch danken. Ich find es klasse, dass du mir auch wieder dieses Buch zum lesen zur Verfügung gestellt hast und eine schöne Widmung rein geschrieben hast. Mittlerweile stehen schon einige deiner Bücher bei mir im Regal und es freut mich zu sehen, dass es immer mehr werden. Das zeigt mir, dass nicht nur ich so begeistert bin von deinen Büchern, sondern auch viele andere Leser. Ich wünsche dir weiterhin alles gute und viel Erfolg mit deinen Büchern, den hast du wahrlich verdient! Vielleicht sieht man sich ja bald mal wieder ;-)

Ganz liebe Grüße


Rezension

Inhaltsangabe 

William Stubbs, einst ein gefeierter Kunstdetektiv in New York, fristet sein Dasein nun die meiste Zeit rauchend und saufend in einem schäbigen Diner in San Diego, nachdem er von seiner Frau betrogen und verlassen wurde. Als die alljährliche Comic Con startet, bekommt er unverhofft den Auftrag, ein verschwundenes, überaus wertvolles Comicheft zu suchen. Mit reichlich Geld davon überzeugt, nimmt er die Ermittlungen auf und stolpert geradewegs in einen kurz vor der Eskalation stehenden Konflikt zweier verfeindeter Mafiaclans, die San Diego unter sich aufteilen. Zu seinem Glück bekommt er Hilfe von der Cosplay-Expertin Danielle und dem Besitzer seines Stamm-Diners. Außerdem kreuzt auch noch ein Hollywoodstar seinen Weg, der neben einem gewaltigen Ego auch manch hilfreiches Talent hat ...

Fazit:

Inhaltlich war dieses Buch mal etwas ganz Neues für mich. Mit Comics hatte ich bisher so gar nichts am Hut und auch nicht wirklich vor mich damit in nächster Zeit zu beschäftigen. Daher war ich sehr angetan, dass sich der aktuelle Thriller von André mit diesem Thema beschäftigt hat. Ich hätte vorher nie gedacht, dass ein Comicheft so viel Geld wert sein kann... da ist es nur logisch, dass wie bei vielen teuren Dingen, die Streiterei darum nicht unbedingt mit normalen Mitteln abläuft.
Von Beginn an war ich mitten im Geschehen und gefesselt von der Geschichte. Da ich im Urlaub die Zeit hatte, habe ich das Buch auch an einem Tag durchgelesen und wollte es auch zwischenzeitlich gar nicht aus der Hand legen, so dass da Mittagessen dann doch ausfallen musste.
Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und durchaus mal etwas anders und keine Musterschüler, bzw. Detektive. Durch das Einbringen der Mafiaclans hat die Geschichte immer wieder sehr spannende Wendungen vollzogen.
Mir gefällt es sehr gut, wenn Bücher nicht so dick sind, dafür der Spannungsbogen von der ersten bis zur letzten Seite gehalten werden kann. Dies ist hier absolut der Fall, daher kann ich nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen und vergebe 5 von 5 Sternen. Auch wenn, das Cover nicht unbedingt jeden anspricht, es lohnt sich dahinter zu gucken!

Dienstag, 25. Juli 2017

Die Küste der Freiheit - Maria W. Peter

Guten Morgen meine lieben Leser,

Wie versprochen folgt jetzt eine Rezension der nächsten ;-)
Heute möchte ich euch das wirklich schöne Buch von Maria W. Peter vorstellen. Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar gestellt bekommen und war wirklich sehr glücklich darüber, denn allein die Inhaltsangabe hat mich neugierig gemacht und da ich lange kein Auswandererbuch mehr gelesen habe, kam es genau zur richtigen Zeit. Das Buch ist wirklich lang und daher habe ich auch ziemlich lange mit dem lesen gebraucht, da ich immer nur abends dazu gekommen bin ein paar Seiten zu lesen. Im Urlaub hatte ich dann endlich mal Zeit längere stellen am Stück zu lesen und möchte euch jetzt natürlich meine Rezension präsentieren. Viel Spaß damit!

Liebe Grüße
Eure Svanny


Liebe Maria,
An dieser Stelle möchte ich noch kurz ein paar Worte an dich richten. Ich möchte mich herzlich bedanken, dass ich dein Buch lesen durfte und du so ein nettes Paket mit Kerze und Süßkram zusammen gestellt hast. Über die Widmung habe ich mich sehr gefreut und das Buch wird einen Sonderplatz in meinem Regal erhalten. Ich hatte so unglaublich schöne Lesestunden mit deinem Buch, dass ich nicht widerstehen konnte, mir auch dein neues Buch Die Festung am Rhein zu kaufen. Ich bin gerade dabei es zu verschlingen und bin genauso begeistert wie bei Anna und Lorenz. :-)
Vielen lieben Dank!



Rezension

Inhaltsangabe:

1775: Als ihr geliebter Lorenz mit seinem Regiment nach Amerika in den Krieg geschickt wird, ist Anna zutiefst verzweifelt. So verzweifelt, dass sie sich als Schuldmagd in die amerikanischen Kolonien verkauft. Bald schon findet sie sich mit zahlreichen anderen Auswanderern auf einem Schiff in die Neue Welt wieder. Doch der Weg in die Freiheit und zur Liebe ist weit ...

Fazit:

Gleich vorweg, ich vergebe 5 Sterne und würde auch noch mehr vergeben, wenn es gehen würde ;-).
Das Buch ist zwar sehr dick (etwa 850 Seiten) wurde aber an keiner Stelle langweilig. Das hat mich wirklich sehr überrascht, denn einen Spannungsbogen die ganze Zeit so hoch zu halten, ist eine wirklich Kunst. Immer passierte irgendwas neues und brachte die Akteure dazu sich neue Gedanken über die Zukunft zu machen. Die bösen Personen waren auch immer da und machten gerade Anna und Lorenz das Leben sehr schwer. 
Der Schreibstil ist so bildlich und lebhaft, dass ich zum Teil das Gefühl hatte, ich stehe neben den Personen und bin live dabei. Ich konnte so abschalten mit diesem Buch, wie es mir lange nicht menr möglich war. Ich war teilweise so weg, dass ich alles um mich herum nicht mehr mitbekommen habe und das passiert bei mir wirklich sehr sehr selten. 
Die historischen Fakten, die im diesem Buch vermittelt wurden, kamen immer nur am Rande durch und machten es somit nicht zu einem Geschichtsbuch, aber etwas gelernt hat man dadurch trotzdem. Es war wirklich unglaublich gut recherchiert und ich hatte an keiner Stelle das Gefühl, dass etwas verändert wurde. Ich kann nur meinen Hut ziehen, dass man ein Buch so gut in einen historischen Kontext einordnen kann, ohne dass der Leser dadurch gelangweilt ist oder die Hälfte der Fakten fehlt.

Ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen! Lasst euch nicht durch die Seitenzahl abschrecken, es lohnt sich!

Montag, 24. Juli 2017

Liebe und andere Missgeschicke - Katharina Wolkenhauer

Hallo meine lieben Leser,

In letzter Zeit war es hier recht ruhig, dies hatte mehrere Gründe: ich hatte beruflich sehr sehr viel zu tun und war im Urlaub. Daher kommt jetzt auch ein ganzer Schwung Rezensionen kurz hintereinander, denn ich will euch natürlich nicht vorenthalten, was ich alles schönes und zum Teil auch mal nicht so schönes gelesen habe. Beginnen wir heute mit einem nicht so schönen Buch. Dennoch danke ich dem Verlag dp Digital Publishers für das Zuverfügungstellen des Buches. Danke! Ich wünsche euch trotzdem viel Spaß beim lesen der Rezension.

Liebe Grüße
Eure Svanny



Inhaltsangabe:

Von den Irrungen und Wirrungen der Liebe. Für alle Fans von Bridget Jones. Über Liebe und andere Missgeschicke. Kerstin ist mal wieder Single. Schon viel zu lange, wenn man es genau betrachtet. Ihre Freundin Simone hingegen stiftet jede Menge Verwirrung in der Männer- und Frauenwelt. Verlassen von ihrem Mann, den sie ständig betrogen hat, ist sie unermüdlich auf der Suche nach ihrem Mr. Right. Auf ebendiesen hat auch Kerstins schwuler bester Freund Paul ein Auge geworfen. Und nicht nur er. Ein wahres Liebeskarussell beginnt sich zu drehen. Mitten drin in Amors Fallstricken: Robert Schüreisen, ein Mann in den sogenannten besten Jahren. Nur Kerstin verfällt dem Traummann nicht. Aber auch das hat seinen Grund … So viel Liebe, so viel Sehnsucht! Und dabei wissen doch alle: Es ist nicht so einfach mit der Liebe, denn es gibt viel zu viele Frösche und viel zu wenig Märchenprinzen.


Fazit:

Wie oben schon angekündigt hat mir das Buch nicht so gut gefallen. Um es gleich vorwegzunehmen: ich vergebe drei Sterne. 
Die Story an sich hat durchaus Potenzial und ist gerade als Urlaubslektüre gut geeignet. Allerdings hat es mich als Leser oft verwirrt, aus welchem Blickwinkel gerade gesprochen wird. Es hätte ganz gut getan, wenn man über den einzelnen Abschnitten die Namen schreibt oder meinetwegen kleine Sternchen oder ähnliches ein Trennung einbaut. So wurde von einer Person zu anderen gesprungen und ich bin häufig nicht mehr mitgekommen. Das fand ich sehr schade. Denn wie oben schon steht, hat es oft Ähnlichkeiten zu Büchern wie Bridget Jones gegeben, nur ohne klaren roten Faden. 
Der Schreibstil war einfach und so konnte man das Buch gut lesen. Zum Schluss hin habe ich mich aber ziemlich quälen müssen, da es so vorhersehbar und offensichtlich war. 

Meine zusammenfassende Meinung: 
Das Buch hat durchaus Potenzial, sollte aber nocheinmal überarbeitet werden, um es leserfreundlicher zu gestalten. So mit würde es ein nettes Buch für Zwischendurch ergeben.