Donnerstag, 19. April 2018

SOG von Yrsa Sigurdardóttir

Guten Abend meine lieben Leser,

Heute habe ich wieder ein Krimi Highlight für euch. Nach dem ersten Teil der Serie um den Kommissar Huldar und die Psychologin Freyja habe ich heute für euch den zweiten Teil: SOG.
Wie auch der erste Teil wieder sehr empfehlenswert, daher wünsche ich euch ein schöne Lektüre und ein sonniges Wochenende!

Liebe Grüße 
Eure Svanny



Inhaltsangabe:


Yrsa Sigurdardóttir
SOG
Thriller
Erscheinungstermin: 18. September 2017

Zwölf Jahre nach dem Tod und der Vergewaltigung eines Mädchens wird eine Zeitkapsel in Reykjavik gehoben. Darin enthalten: 10 Jahre alte Briefe von Schülern, die beschreiben, wie sie sich Island im Jahre 2016 vorstellen. Darunter findet sich noch etwas anderes: eine unheimliche Botschaft, die akribisch genau die Initialen von zukünftigen Mordopfern auflistet. Kurz danach werden zwei abgetrennte Hände in einem Hot Tub in der Stadt treibend gefunden. Doch noch hat keiner eine Vermisstenanzeige bei der Polizei gestellt. Schon bald taucht die erste verstümmelte Leiche auf, dicht gefolgt von einer zweiten, und es ist klar, dass die Botschaft aus der Zeitkapsel ernst zu nehmen ist. 

Ein Fall für Kommissar Huldar, der sich beweisen muss: von seinen Leitungsaufgaben entbunden, wird er von den meisten seiner früheren Untergegebenen gemieden, die Beziehung zur Kinderpsychologin Freyja ist ebenfalls ruiniert, was er zu reparieren hofft, indem er sie in die jetzigen Ermittlungen mit einbezieht ...


Fazit:

Nach dem ersten Teil der Serie folgt hier ein wirklich guter zweiter Teil. Ich habe dieses Buch verschlungen. Ich möchte mich an dieser Stelle recht herzlich beim Belag bedanken für das Rezensionsexemplar.
Die Geschichte beginnt ganz spannend mit einem Brief aus einer Zeitkapsel. In diesem Brief wird der Mord an verschiedenen Personen angekündigt. 
Huldar und Freyja begeben sich nun auf die Suche nach dem Mörder und versuchen die Opfer vorher zu finden. Der Mörder hat die Initialen der Opfer in diesem Brief vermerkt. Nach und nach ergibt sich für die Ermittler ein Bild des Grauens. 
Die Geschichte ist wieder sehr bildlich geschrieben und liest sich sehr flüssig. Bei dieser Autorin fühle ich mich nach Island versetzt, es macht richtig Lust auf eine Reise in dieses interessante Land. Island wird sehr verschlafen dargestellt, solche Morde gibt es normal in diesem Land nicht. Hier kennt jeder jeden und eine solche Gewalt gibt es normal nicht. 
Die beiden Hauptcharaktere sind wieder ständig im Fokus und wer den ersten Band nicht kennt, muss hier keine Angst haben, man lernt auch in diesem Band alles wichtige über die Personen und Ihr Art zu handeln.
Die Spannung setzt gleich zu Beginn ein und endet eigentlich erst mit der Auflösung zum Schluss. Bei dieser Autorin weiß ich vorher nie wer der Mörder ist. Ich rate zwar immer mit und habe so meine Vermutungen, aber sie schafft es auch diesmal wieder mich aufs Glatteis zu führen. Mit meiner Idee lag ich ganz falsch. 
Dieses Buch vereint alles, was man für einen spannenden Krimi benötigt: ein gutes Ermittlerteam, eine gute Idee über Opfer und Täter und einen guten landschaftlichen Hintergrund.


Ich vergebe diesem Buch 5 von 5 Sternen.

Dienstag, 10. April 2018

Die Geschichte des Wassers von Maja Lunde

Hallo meine lieben Leser,

Heute möchte ich euch das neue Buch von Maja Lunde vorstellen: Die Geschichte des Wassers. Nach ihrem ersten Buch Die Geschichte der Bienen geht es in diesem Buch um die immer stärker werdende Knappheit des Wassers. Von den ersten Buch von Maja Lunde war ich vor etwa einem Jahr nicht sehr angetan, mir hatte das Ende nicht gefallen und die zukünftige Version ihrer Welt auch nicht. Das war diesmal anders und ich bin froh, dass ich der Autorin mit dem zweiten Buch eine zweite Chance gegeben habe. Ich wünsche euch nun viel Spaß mit der Rezension. 

Liebe Grüße 
Eure Svanny



Inhaltsangabe:

Maja Lunde
Die Geschichte des Wassers
Roman
Erscheinungstermin: 19. März 2018

Norwegen, 2017. Die fast 70-jährige Umweltaktivistin Signe begibt sich auf eine riskante Reise: Mit einem Segelboot versucht sie die französische Küste zu erreichen. An Bord eine Fracht, die das Schicksal des blauen Planeten verändern kann.

Frankreich, 2041. Eine große Dürre zwingt die Menschen Südeuropas zur Flucht in den Norden, es ist längst nicht genug Trinkwasser für alle da. Doch bei dem jungen Vater David und seiner Tochter Lou keimt Hoffnung auf, als sie in einem vertrockneten Garten ein uraltes Segelboot entdecken. Signes Segelboot.

Virtuos verknüpft Maja Lunde das Leben und Lieben der Menschen mit dem, woraus alles Leben gemacht ist: dem Wasser. Ihr neuer Roman ist eine Feier des Wassers in seiner elementaren Kraft und ergreifende Warnung vor seiner Endlichkeit.


Fazit: 

Mir hat dieses Buch ganz gut gefallen. Die Geschichte der Bienen konnte mich nicht überzeugen, das war diesmal anders und ich bin froh, dass ich dieses Buch lesen durfte. An dieser Stelle möchte ich mich herzlich beim Verlag und Frau Puce bedanken. 
Dieses Buch ist in zwei Sichtweisen unterteilt: die Geschichte von Signe von 2017 und die Geschichte von David aus dem Jahr 2041. 
Signe ist ein sehr eigenwilliger Charakter der sehr gut dargestellt wird. Sie hat so ihre eigenen Ansichten für die sie ihr Leben lang gekämpft hat. Diese Ansichten sind manchmal sehr merkwürdig, aber sie zieht sie konsequent durch, was Signe als Charakter in meinen Augen sehr sympathisch erscheinen lässt. 
In jedem Kapitel wird zwischen Signe Sicht aus dem Jahr 2017 und der Sicht von David aus dem Jahr 2041 gewechselt. 
David und seine Tochter Lou sind sehr gebeutelt von ihrem Leben ohne Wasser. Zu Beginn sind sie auf dem Weg in ein Auffanglager. Die Darstellung dieses Lagers erinnert sehr an die heutigen Flüchtlingslager. Trotz der ärmlichen Verhältnisse kämpfen die beiden sich durch und versuchen das beste aus ihrem
Leben zu machen. David kümmert sich wirklich rührend um seine Tochter und versucht sie von den bösen Dingen des Lebens zu beschützen. 

Insgesamt hat mir dieses Buch deutlich besser gefallen als Die Geschichte der Bienen. Auch in diesem Buch ist das Ende sehr offen gehalten, was mir persönlich nicht gefällt, daher ziehe ich auch einen Stern ab. Insgesamt ist die Darstellung der Charaktere sehr gut gelungen. Auch die Idee des künftigen Lebens auf der Erde ist sehr gut dargestellt und meiner Meinung auch sehr realistisch. Ich hoffe, das durch solche Bücher immer mehr die Politik wach gerüttelt wird, damit uns nicht ein solches Leben bevorsteht. 


Ich werde dieses Buch weiterempfehlen, denn wir sollten alle für eine bessere Welt kämpfen!

Mittwoch, 4. April 2018

Liebellenschwestern von Lisa Wingate

Guten Morgen!
Ich hoffe ihr konntet die freien Tage im Kreise eurer Liebsten verbringen und habt vielleicht auch die Zeit zum Lesen gefunden. 
Ich möchte euch heute ein unglaublich schönes Buch vorstellen. Es hat mich sehr berührt und ist mir nahe gegangen. Kein Wunder, dass dieses Buch ein New-York-Times-Bestseller ist!
Ich wünsche euch viel Spaß mit der Rezension und möchte euch dieses Buch sehr ans Herz legen.
Ich möchte mich an dieser Stelle beim Verlag bedanken, dafür dass ich dieses Buch lesen durfte.

Eine schönen sonnigen Tag!
Eure Svanny 



Inhaltsangabe:

Lisa Wingate
Libellenschwestern
Roman
Der New-York-Times-Bestseller
Erscheinungstermin: 05. März 2018

Der Dauer-New-York-Times-Bestseller, von den Goodreads-Lesern zum besten historischen Roman 2017 gewählt! 
Ein bewegender Roman über das kraftvolle Band, das Geschwister verbindet, über verborgene Geheimnisse und ihre heilende Wirkung, wenn man sie endlich lüften darf …
Ihre Geschichte beginnt an einem schwül-heißen Sommerabend im Jahr 1939, doch erst über 70 Jahre später wird sie erzählt werden können — aber davon weiß Avery Stafford noch nichts. Für sie hat das Leben keine Geheimnisse. Bis sie eines Tages auf die 90-jährige May Crandall trifft. Die Fremde erkennt ihr Libellenarmband, ein Familienerbstück, und sie besitzt ein Foto von ihrer Großmutter. Was hat May mit ihrer Familie zu tun? Avery stößt schon bald auf ein unglaubliches Geheimnis, das sie zurück in ein dunkles Kapitel ihrer Familiengeschichte führt …
Memphis, Tennessee, 1939: Die zwölfjährige Rill Foss und ihre vier Geschwister leben mit ihren Eltern in einem Hausboot auf dem Mississippi. Als die Kinder eines Tages allein sind, werden sie von angeblichen Beamten in ein Waisenaus gebracht. Rill hat ihren Eltern versprochen, auf ihre Geschwister aufzupassen. Ein Versprechen, das sie auf keinen Fall brechen will, aber es wird ihr alles abverlangen, vielleicht mehr als sie geben kann …


Fazit:

Als ich das Jahr 1939 gelesen habe, hatte ich die Vermutung, dass es um den zweiten Weltkrieg geht. Allerdings hat dieses Buch keinen Kriegshintergrund und es spielt keine Rolle, dass in Europa zu der Zeit viele Menschen im Krieg gefallen sind.
Es geht in diesem Buch um die Geschichte von Kindern, die von ihren Eltern weggebracht wurden und offiziell als Waisen ausgegeben wurden. Dabei hatten diese Kinder Eltern, die sie sehnlichst vermissten. Durch die zeitlichen Wechsel von 1939 und 2017 entsteht nach und nach eine Geschichte, die Auswirkungen bis in die Gegenwart hat. 
Der Erzählstil ist sehr flüssig und dennoch so ausgeschmückt, dass man sich gut in die handelnden Personen hineinversetzen kann. Mich hat die Geschichte der Kinder sehr berührt, gerade der Elan mit denen die Kinder darum gekämpft haben wieder zu ihren Eltern zu kommen. 
Kaum vorstellbar, dass hinter den zum Teil sehr düsteren Ausführungen, tatsächlich eine wahre Begebenheit steht, die so lange unentdeckt geblieben ist. Am schlimmsten finde ich die Tatsache, dass die Frau niemals dafür bestraft wurde, was sie den Kindern und ihren Eltern angetan hat. Das jemand so wenig Mitgefühl hat und Familien auseinander reißt, ist schon schlimm, aber das dann keine Gerechtigkeit im Sinne einer Bestrafung vollzogen werden konnte, macht das ganze noch schlimmer. Die Betroffenen haben auch in den seltensten Fällen die Möglichkeit gefunden ihre Verwandten wieder zu finden, da die Akten sehr lange Zeit unter Verschluss gehalten wurden. Ein sehr trauriges Kapitel in der Geschichte, was wieder einmal zeigt, dass der Mensch auch nur ein Objekt ist und von einigen als Geldquelle genutzt wird.

Ich hoffe ich habe euch mit meinen Ausführungen nicht abgeschreckt, denn dieses Buch verdient es gelesen zu werden. Allerdings sollte jedem Leser bewusst sein, dass es keine einfache Kost ist und man sich viele Gedanken schon während des Lesens macht.


Ich vergebe 5 von 5 Sternen für die unglaublich aufwühlende Geschichte.

Montag, 26. März 2018

Küstentod von Angelika Svensson

Guten Abend meine lieben Leser,

Habt ihr die Zeitumstellung gut überstanden? Ich finde das immer schlimm, man hat sich an den Rhythmus entweder der Sommer- oder Winterzeit gewöhnt und dann kommt gefühlt schon wieder die nächste Umstellung. Schrecklich.
Ich möchte mit euch heute aber nicht über die Zeit diskutieren, sondern euch einen richtig guten Krimi vorstellen. Der vierte Teil der Serie um Lisa Sanders von Angelika Svensson „Küstentod“. So ziemlich genau vor einem Jahr konntet ihr die Rezension zum dritten Teil der Serie hier lesen und heute gibt es nun Teil vier von mir. 
Viel Spaß damit!

Eure Svanny



Inhaltsangabe:

Ein Ostseeküsten-Krimi mit dem beliebten Kieler Ermittlerteam.
Lisa Sanders von der Kieler Mordkommission und ihre Kollegen ermitteln in einem Fall von besonderer Brisanz, bei dem drei Richter einem Tötungsdelikt zum Opfer fielen. Zunächst sieht alles danach aus, als stamme der Täter aus dem beruflichen Umfeld der Toten, da alle drei häufig wegen ihrer milden Urteile in der Kritik standen. Doch als Lisa im Privatleben der drei Richter eine weitere verstörende Gemeinsamkeit entdeckt, gerät plötzlich eine Person ins Visier, die einer an den Ermittlungen beteiligten Polizeibeamtin viel zu nahe steht ...
Von Seiten der Staatsanwaltschaft hat Thomas von Fehrbach den Fall übernommen. Er ahnt nicht, dass er unter Beobachtung von Jegor Stepanow steht, dem Mann, dessen Bruder Lew er während seiner Dienstzeit in Frankfurt hinter Gitter gebracht und der ihm bei seiner Verurteilung Rache geschworen hat.


Fazit:

Gleich zu Beginn hat es Angelika wieder geschafft mich in den Bann ihrer Erzählkunst hineinzuziehen. Sie hat eine erfrischende Art zu schreiben und man kann ihre Bücher (wenn man die Zeit hat) super an einem Stück durchlesen. Gerade das Ende war wieder der Hammer und ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Teil der Serie, auf den ich jetzt leider ein Jahr warten muss.
Zu Beginn werden einige neue Akteure vorgestellt. Wer die vorherigen Bände noch nicht kennt, wird eventuell etwas zu kämpfen haben, sich die Namen alle zu merken. Für mich waren es nur wenige neue Namen und Charaktere, daher kam ich damit super zurecht. Diese neuen Charaktere wurden sehr gut „vorgestellt“. Ich hatte gleich ein Bild vor Augen.
Bei Angelikas Büchern habe ich immer das Gefühl ich gucke den Kieler Tatort und nicht das Gefühl ich lese ein Buch. Mir als gebürtige Kielerin sind die Schauplätze zum größten Teil bekannt und es macht richtig Spaß etwas über seine Heimatstadt aus einer etwas anderen Perspektive zu lesen.
Der Spannungsbogen wird nach und nach immer weiter aufgebaut, bis man zum letzten Drittel das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen kann und will. Mit dem Ende als solches hätte ich nicht gerechnet, ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel verraten, nur ein kleiner Hinweis auf ein offenes Ende und die Erwartung auf den nächsten Teil sei mir gegönnt.
Lisa hat sich in diesem Krimi wieder gut geschlagen und trägt durch eine nicht vorhersehbare Wandlung im letzten Abschnitt nun für immer ein „Päckchen“ mit sich rum. Es wird sich zeigen wie stark sie wirklich ist und ob sie diesen „Vorfall“ so einfach wegsteckt.
In diesem Krimi ist für jeden etwas dabei: wilde Verfolgungsjagden, Entführungen, Schusswechsel und Einsätze des SEK‘s. Dieses Buch ist durch fast nichts mehr zu toppen (außer dem nächsten Teil vielleicht). Ich kann es daher nur jedem Krimifan wärmstens ans Herz legen, dieses Buch ist der Hammer und lohnt sich!


Ich vergebe daher 5 von 5 Sternen!

Sonntag, 18. März 2018

DNA von Yrsa Sigurdardóttir

Guten Abend meine lieben Leser,

Heute darf ich euch einen absoluten Knaller vorstellen. Das Buch wurde schon auf vielen Portalen angepriesen und hat schon wieder so viel Lob bekommen, dass ich erst etwas skeptisch war und schon die Befürchtung hatte, dass ich eventuell enttäuscht werde. Nur so viel vorweg: es lohnt sich! Viel Spaß mit meiner Rezension!

Liebe Grüße und einen schönen Sonntagabend!
Eure Svanny 



Inhaltsangabe:


Yrsa Sigurdardóttir
DNA
Thriller
Erscheinungstermin: 09. Oktober 2017

Er schlägt erbarmungslos zu. Wie aus dem Nichts. Zuerst trifft es eine junge Familienmutter nachts in ihrer Wohnung in Reykjavik. Einzige Zeugin ist ihre siebenjährige Tochter, die wider Erwarten den Angriff übersteht. Als wenig später eine zweite Frau unter ähnlich brutalen Vorzeichen ihr Leben verliert, steht die Polizei vor einem Rätsel. Kommissar Huldar, der die Ermittlungen leitet und sich erstmals in einem so wichtigen Fall beweisen muss, hat darüber hinaus ein weiteres Problem. Er ist gezwungen, mit der Psychologin Freyja zusammenzuarbeiten, mit der er vor kurzem nach einer Kneipentour unter falschen Angaben die Nacht verbracht hat. Währenddessen beschließt ein junger Amateurfunker, auf eigene Faust zu ermitteln, nachdem ihn kryptische Botschaften zu den beiden Opfern erreichen. Dass er sich damit selbst in Gefahr bringt, kann er nicht wissen.


Fazit:

Dieses Buch ist wirklich ein absoluter Knaller! Es hat bisher wirklich viel Lob erhalten und dieses auch zu recht. Dieser Thriller hat mich von Anfang an gepackt. Natürlich muss man in den ersten Seiten erstmal in die Geschichte einsteigen und sich an die neuen Personen gewöhnen. Dies fiel mir aber nicht sehr schwer, da sie sehr authentisch beschrieben sind und man schnell ein Bild vor Augen hat. Die Kommissar Huldar ist mir gleich sympathisch geworden. Von heut auf morgen in die Verantwortung geschubst worden und gleich einen unglaublichen Fall an der Hand. Die Psychologin die an vielen Ecken in ihrem Leben Baustellen hat und dann noch mit dem Kommissar Huldar zusammen arbeiten muss, obwohl dieser sie nach einer gemeinsamen Nacht hat sitzen lassen. Mal Mädchen welches mit anhören musste, wie ihre Mutter zu Tode gequält wird und als einzige Zeugin des Mordfalles zählt. Mehr oder weniger zu Dritt versuchen sie den Fall zu lösen. 
Als nach dem zweiten Mord sich der Amateurfunker Karl meldet und als einziger den Namen des zweiten Opfers kennt bevor dieser in der Zeitung war, scheint der Fall aufgeklärt, doch ist es wirklich so einfach? Lasst euch überraschen. 
Island ist wahrlich nicht bekannt für große Kriminalfälle, hier hat es die Autorin geschafft den Leser in eine eigene Welt zu entführen. Von der Landschaft und den Eigenarten des Landes wird leider nicht sehr viel erwähnt, der Thriller könnte daher auch überall anders statt finden. Dieser Aspekt ist aber auch nicht weiter wichtig. 


Die Jagd nach dem Täter war unglaublich spannend. Den Täter hätte ich auch niemals so erwartet. Ein sehr gelungener Thriller. Ich kann dieses Buch wirklich wärmstens empfehlen und werde unbedingt mit dem zweiten Teil so schnell wie möglich anfangen. Daher verteile ich volle 5 Sterne!

Mittwoch, 14. März 2018

Françoise Frenkel - Nichts um sein Haupt zu betten

Hallo meine lieben Leser,

Ich habe mir mit meiner Rezension etwas mehr Zeit gelassen, weil ich auch jetzt immer noch etwas unschlüssig bin, wie ich das Buch einordnen soll. Aber statt hier groß zu erzählen, könnt ihr lieber meine Rezension lesen :-)

Liebe Grüße 

Eure Svanny 



Inhaltsangabe:

Françoise Frenkel
Nichts, um sein Haupt zu betten
Erscheinungstermin: 12. Februar 2018

Die Geschichte der jüdischen Buchhändlerin Françoise Frenkel, die achtzehn Jahre lang die erste französische Buchhandlung in Berlin leitete, 1939 durch das besetzte Frankreich floh und sich 1943 in die Schweiz retten konnte. Knapp siebzig Jahre nach seiner Veröffentlichung in einem kleinen Genfer Verlag wurde dieses außergewöhnliche Buch in Frankreich zufällig auf einem Flohmarkt wiederentdeckt und ist mit einem Vorwort von Patrick Modiano erstmals auf Deutsch erschienen.


Fazit:

Dieses Buch behandelt ein sehr ernstes Thema und einen unglaublich traurigen Abschnitt unserer Geschichte. 
Durch die Ich-Erzählung wird kein großer Abstand aufgebaut und man ist sofort mitten drin. 
Allerdings muss ich hier gleich zu Beginn sagen, dass mich dieses Buch nicht so berühren konnte. Von dem Buch über die Auswanderung nach Panama war ich sehr begeistert (die Rezension findet ihr im April 2017). Daher bin ich mit Erwartungen an dieses Buch gegangen und bin leider etwas enttäuscht worden. 
Die Geschichte der jungen Dame ist hin und her gerissen von Fahrten von einem Ort zum nächsten. Zu Beginn kämpft sie um den Bestand ihrer französischen Buchhandlung in Berlin und gewinnt scheinbar. Nach der Machtübernahme der Nazis nimmt die Geschichte aber ihren Lauf. 
Inhaltlich möchte ich nicht zu viele verraten, nur so viel: es wird nie langweilig. 
Das Buch konnte mich auch durchaus von seiner Geschichte fesseln, die Ereignisse überschlagen sich zum Teil. Allerdings hat es mich nicht so berühren können. 
Die Geschichte ist sehr gut geschrieben, nachvollziehbar und in einer wie ich finde sehr modernen Sprache. 


Ich möchte mit dem Buch nicht zu kritisch sein und vergebe daher 4 von 5 Sternen. 

Sonntag, 4. März 2018

Der Buchliebhaber von Charlie Lovett

Hallo meine lieben Leser,

Zunächst wünsche ich euch einen schönen Sonntag, ich hoffe bei euch ist es auch so schön sonnig. 
Ich habe heute einen richtig schönen Sonntagsschmöker für euch im Gepäck. Der Buchliebhaber von Charlie Lovett. Da wir ja auch alle Buchliebhaber sind, wünsche ich euch viel Spaß mit meiner Rezi, das Buch lohnt sich zu lesen!

Liebe Grüße 
Eure Svanny 



Charlie Lovett
Der Buchliebhaber
Roman
Erscheinungstermin: 20. November 2017

Arthur Prescott ist glücklich mit seinem Leben im beschaulichen Barchester. Er unterrichtet an der Universität und verbringt seine Freizeit am liebsten in der Bibliothek der Kathedrale, deren Geschichte er recherchiert. Doch ausgerechnet seine wichtigste Quelle, das ›Buch der Ewolda‹, gilt als verschollen. Seit Jahren sucht Arthur vergebens nach dieser mittelalterlichen Handschrift, als nun auch noch ein Eindringling seine Arbeit stört: Die junge Amerikanerin Bethany ist nach Barchester gekommen, um die Bestände der Bibliothek zu digitalisieren. Ein Sakrileg in den Augen des bibliophilen Arthur. Doch Bethany erobert schließlich nicht nur Arthurs Herz, sie hilft ihm auch, das Rätsel des verschwundenen Manuskripts zu lösen ...


Fazit:

Dieses Buch ist mal etwas anders geschrieben. Vor jedem Kapitel sind diverse zeitliche Rückblicke in verschiedene zeitliche Epochen zu finden. Am Anfang kann man noch nicht so richtig verstehen, wie diese miteinander zusammen hängen, dieses wird aber nach einigen Kapiteln deutlich und man freut sich jedes Mal auf die historischen Rückblicke. 
Die Geschichte ist sehr gut aufgebaut, man fiebert richtig mit Arthur mit. Arthur ist ein sehr netter Charakter, er erinnert mich ein bisschen an Sheldon Cooper, sehr eigen von seiner Persönlichkeit, aber einfach nur sympathisch. Er ist ein kleiner Nerd und sehr spezialisiert auf die Artus Sage und den heiligen Gral. Seine Freunde und er treffen sich jede Woche zu ihrem Büchertreffen. Allgemein ist Arthur sehr eingefahren in seinen Abläufen, er geht regelmäßig abends zu Veranstaltungen in der Kirche und das obwohl er nicht gläubig ist, zumindest meint er es nicht zu seien. 
Durch die Digitalisierung der Bibliothek in der Arthur jede freie Minute verbringt lernt er Bethany kennen. Sie bringt ihn vollkommen durcheinander und bringt ihn dazu endlich seinen Kirchenführer zu Ende zu schreiben. An dieser Stelle möchte ich aber noch nicht zu viel vom Inhalt verraten. Nur so viel sei noch gesagt, es wird eine spannende Jagd und wer weiß, vielleicht kann die Kirche und die Bibliothek die Arthur so am Herzen liegt vor dem Verkauf bewahrt werden. 
Ich habe dieses Buch verschlungen, es hat mich gepackt und war wirklich sehr unterhaltsam. Ich habe noch einiges über die Gralssage gelernt und viele historische Fakten mitgenommen. 

Ich gebe diesem Buch 5 von 5 Sternen und kann es jedem nur empfehlen, der gerne Romane liest und auch gerne Romane mit historischem Kontext.