Montag, 13. November 2017

Jodi Picoult - Kleine große Schritte

Hallo meine lieben Leser und sonnige Grüße von der schönen Insel Mauritius,

Ich habe euch leider etwas warten lassen auf meine neueste Rezension. So schnell komme ich mit den Büchern leider nicht mehr vorwärts, da das Leben auch noch viele andere Dinge offen lässt.
Aber ich will hier nicht jammern, sondern dies lediglich als kurze Notiz vermerken.

Das Buch welche ich euch heute vorstellen möchte ist der neuste Roman von Jodi Picoult - Kleine große Schritte. Ein wirklich schönes unglaublich facettenreiches Buch. Dieses Buch hat mich sehr berührt und ist keine leichte Kost, daher habe ich mir auch wirklich Zeit gelassen beim lesen und bin sehr langsam voran gekommen.
Also viel Spaß mit der Lektüre meiner Rezension und vielen lieben Dank an den Verlag C. Bertelsmann für das Buch! Danke!

Liebe Grüße 
Eure Svanny


Rezension:

Inhaltsangabe:

Ruth Jefferson ist eine äußerst erfahrene Säuglingsschwester. Doch als sie ein Neugeborenes versorgen will, wird ihr das von der Klinikleitung untersagt. Die Eltern wollen nicht, dass eine Afroamerikanerin ihren Sohn berührt. Als sie eines Tages allein auf der Station ist und das Kind eine schwere Krise erleidet, gerät Ruth in ein moralisches Dilemma: Darf sie sich der Anweisung widersetzen und dem Jungen helfen? Als sie sich dazu entschließt, ihrem Gewissen zu folgen, kommt jede Hilfe zu spät. Und Ruth wird angeklagt, schuld an seinem Tod zu sein. Es folgt ein nervenaufreibendes Verfahren, das vor allem eines offenbart: den unterschwelligen, alltäglichen Rassismus, der in unserer ach so aufgeklärten westlichen Welt noch lange nicht überwunden ist …

Fazit:

Dieses Buch ist keine einfache Lektüre für nebenbei. Es ist sehr tiefgründig und unglaublich facettenreich. 
Die verschiedenen Perspektiven von Ruth, Turk und Kennedy vertieft die unterschiedlichen Sichtweisen auf das Problem des Rassismus auf eine sehr intensive Form. 
Die Geschichte ist mir stellenweise wirklich sehr nahe gegangen. Gerade die Darstellung von Ruth über das Leben einer dunklen Frau ist sehr traurig und wie ich vermute, Realität. 
Die Autorin hat schon etliche Bücher geschrieben, mir war sie durch das Buch: Beim leben meiner Schwester bekannt. Schon in diesem Buch hat sie mich zu Tränen gerührt. Auch bei diesem Buch war ich an vielen Stellen sehr gerührt und teils auch richtig wütend. 
Gerade der juristische Prozess ist sehr gut recherchiert und bringt die verschiedenen Sichtweisen teils zum überkochen. 
Die drei Hauptcharaktere sind so gut dargestellt und unterscheiden sich so stark, dass es einem schwer fällt zu glauben, dass dieses Buch aus der Feder einer Person geschrieben wurde. 


Mich hat diese Geschichte sehr berührt und zum nachdenken angeregt. Ich kann dieses Buch nur empfehlen und hoffe, dass ihr auch alle so begeistert seit von diesem Buch. Wie gesagt es ist tiefgründig und daher nicht als leichte Urlaubslektüre gedacht. 

Donnerstag, 2. November 2017

Rückkehr von André Milewski

Hallo meine lieben Leser,

Pünktlich zur Mittagspause möchte ich euch ein richtig spannendes Buch vorstellen. Diesmal ist es der zweite Band der Thriller Reihe um Heather Bishop von André Milewski. Man muss den ersten Band nicht unbedingt gelesen haben, um mitzukommen. Das möchte ich schon mal vorweg sagen. Also schnuppert gerne mal in meine Rezension rein und freut euch auf einen richtig spannenden Thriller. 

Lieber André,

Vielen lieben Dank, dass ich wieder ein so klasse Buch von dir lesen durfte. In Sachen Spannung hast du diesmal wirklich einen sehr hohen Maßstab an den Tag gelegt, das wird schwer in den nächsten Büchern, diesen zu halten. Aber ich bin überzeugt, dass du das auch wieder hinbekommen wirst. 

Liebe Grüße 

Deine / Eure Svanny


Inhaltsverzeichnis:

Die angehende CIA-Agentin Heather Bishop, ehemals Polizistin beim NYPD, wird zur Rückkehr nach New York gezwungen.

Ihr Ex-Mann wurde brutal getötet und noch während Heather versucht, das NYPD bei den Ermittlungen zu unterstützen, überschlagen sich die Ereignisse.

Heather wird zum Ziel eines weiteren Mordanschlags, als fast zeitgleich ein geheimes CIA-Gebäude in der Lower East Side gesprengt wird. Inmitten des um sich greifenden Chaos wird Heather klar, dass der Mord an ihrem Ex-Mann mit dem Anschlag in Verbindung steht. Sie stößt auf ein totgeglaubtes Black-Ops-Team, das zurückgekehrt ist und nur eines will: Rache.

Zwischen ihnen und ihrem Ziel steht nur Heather. Aber ihr bleiben nur wenige Stunden, um das Leben von Tausenden zu retten und eine Katastrophe zu verhindern …


Fazit:

Das Buch ist von Beginn an sehr spannend und reißt einen förmlich mit. Es ist ein Buch, das man gut an einem Stück durchlesen könnte, ohne das es langweilig wird. Leider hatte ich die Zeit dazu nicht. Dafür wurde ich bei jedem neuen Ansatz wieder gleich mitgerissen. 

Für dieses Buch bietet es sich an, den Vorgängerband „Die Totentafel“ gelesen zu haben, so kann man sich gleich wieder in die Personen hinein versetzen. Wer das Buch nicht gelesen hat, für den ist es auch nicht schlimm. Die Personen werden sehr bildlich und lebhaft beschrieben, man man baut gleich Sympathien und Antipathien mit den Akteuren auf. 

Die Handlung wird auch sehr bildlich und lebhaft beschrieben. Ich fühle mich jedes Mal so, als wenn ich ein Zuschauer bin, der mitläuft und quasi der unsichtbare Polizist ist. Durch die unglaublich hohe Spannung, die das Buch von Beginn an aufweist, fällt es wirklich schwer es einfach aus der Hand zu legen. Während der letzten Seiten baut die Spannung langsam ab, was nach dem rasanten Ritt vorher sehr angenehm ist. Man kann auch gedanklich mit dem Buch abschließen und wird nicht völlig aufgewühlt nach der letzten Seite allein gelassen. 

Ich kann dieses Buch nur absolut empfehlen. Wer André Milewski noch nicht kennt, wird ihn lieben lernen, denn alle seine Bücher sind wirklich sehr gut geschrieben und wirklich gut recherchiert, so dass alles viel authentischer wirkt. 

Also viel Spaß beim lesen! :)

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Brigitte Riebe - Marlenes Geheimnis

Schönen guten Morgen!

Da ich gestern Abend endlich dazu gekommen bin ein wunderschönes Buch zu beenden, möchte ich euch die Rezension darüber so schnell wie möglich liefern. Ich wurde schon lange nicht mehr von einem Buch so tief berührt. Generell bin ich immer sehr interessiert, wenn ein Buch Verbindung zum Krieg aufbaut, denn hier entstehen meistens wirklich ergreifende Geschichten.
Ich bin sehr dankbar, dass mir der Verlag dieses schöne Buch zur Verfügung gestellt hat und möchte euch nun die Rezension auch nicht vorenthalten.
Nur vorweggenommen: Kauft euch unbedingt dieses Buch! Es lohnt sich so sehr das zu lesen!

Eure Svanny


Rezension:

Inhaltsangabe:

Drei Frauen, drei Generationen und ein Geflecht aus Lügen

Marlene hat die Vertreibung aus der Heimat nach dem Krieg längst hinter sich gelassen. Vor mehr als siebzig Jahren begann sie mit ihrer Mutter Eva am Bodensee ein neues Leben. Eine florierende Schnapsbrennerei, die die Früchte der Region verarbeitet, ist ihr ganzer Stolz. Erst als ihre Nichte Nane kurz nach Evas Beerdigung die Aufzeichnungen der Großmutter liest, bricht die Vergangenheit ohne Vorwarnung herein. Und ein lang gehütetes Geheimnis kommt zutage...


Fazit:

Dieses Buch hat mir wirklich unglaublich gut gefallen.
Man steigt mit der Sichtweise von Nane in das Buch ein. Diese hat gerade ihre Großmutter verloren und kommt daher wieder in ihre alte Heimat am Bodensee. Dort findet sie das Tagebuch ihrer Großmutter und liest darin. Dadurch kommen die Zeitsprünge zustande. Es wird abwechselnd aus der Vergangenheit der Großmutter und der Gegenwart mit hauptsächlich Nanes Erlebnissen berichtet.
Gerade die Erzählungen aus der Vergangenheit gingen mir wirklich sehr nahe. 

Die Autorin hat das ganze so gut verpackt, dass alles unglaublich authentisch wirkt und man wirklich ganz gefesselt ist von dem Buch. Wer die Zeit dafür hat, der kann dieses Buch wirklich in einem Schwung durchlesen. Durch die Zeitwechsel wird der Spannungsbogen ständig hoch gehalten.

Durch die bildhafte Erzählung hat mich die Autorin so fesseln können, dass ich alles andere um mich herum vergessen habe. Es ist eine sehr bildliche und lebhafte Erzählweise. 

Mit dem Geheimnis, dass am Ende heraus kommt hätte ich so nicht gerechnet. Während des Lesens spinnt man sich seine Fäden zusammen und kommt auf die Idee einer familiären Verbindung, aber in dem Umfang bin ich nicht darauf gekommen. Daher war das Ende überraschend, aber nicht unvorstellbar. 

Ich wünsche euch beim lesen ganz viel Spaß mit dem Buch und hoffe, dass ihr nicht enttäuscht sein werdet, denn es ist wirklich ein schönes Buch. 

Sonntag, 24. September 2017

Die Blütensammlerin von Petra Durst-Benning

Guten Abend meine lieben Leser,

Ich habe mich länger nicht gemeldet, das es zur Zeit bei mir etwas stressig ist und ich daher wenig zum lesen komme. Aber ich möchte euch mein letztes Buch nicht vorenthalten, denn dies war wieder richtig schön zu lesen und hat mir mein Sommer-Urlaubsgefühl wieder zurück gebracht. Ich danke dem Verlag, dass ich dieses Buch lesen durfte! Danke! Daher wünsche ich euch viel Spaß mit der Rezension und hoffe ihr habt auch so viel Spaß beim lesen wie ich.

Liebe Grüße
Eure Svanny


Rezension


Inhaltsangabe:

Nach ihrer Trennung soll Christine entweder aus ihrem Haus ausziehen oder ihren Mann auszahlen. Wer aber gewährt einer Hausfrau Ende vierzig ein Darlehen oder stellt sie ein? Doch die Maierhofener Frauen halten zusammen und helfen Christine, ihr Haus in ein Bed & Breakfast umzuwandeln. Und sie wird Single-Wochenenden ausrichten, an denen man nicht nur das Landleben, sondern auch neue Menschen kennenlernt. Sogar Marketingexpertin Greta ist begeistert: Im Juni findet doch der große Kochwettbewerb statt – und wie wäre es, wenn Christine ein Team zusammenstellte, das daran teilnimmt? So könnte jeder Topf seinen Deckel finden …


Fazit:

Dieses Buch war wieder richtig klasse. Ich kannte die Autorin schon von ihrem ersten Buch der Reihe " Kräuter der Provinz ". Man muss das Buch nicht unbedingt gelesen haben um bei diesem Buch mitzukommen. Denn diesmal steht Christine im Vordergrund und Greta spielt nur eine Nebenrolle. Allerdings war auch der erste Teil richtig gut, daher empfehle ich ruhig beide Bücher zu lesen und dann am besten Teil eins zuerst ;-).
Schon bei den ersten Sätzen habe ich mich ins Allgäu versetzt gefühlt. Ich konnte die Bergluft mit all ihren Kräutern förmlich riechen. Das gefällt mir so richtig gut an der Autorin, egal was man sonst gerade so im Kopf hat, sie schafft es mit ihrem bildlichen Schreibstil einen zu entführen.
Die Idee mit dem Kochwettbewerb gefiel mir richtig gut, so hatten alle Kandidaten ein gemeinsames Ziel und es konnten die unterschiedlichen Charaktere gut miteinander verbunden und verknüpft werden.
Es passiert in diesem Buch so viel, das es nicht langweilig wird. Gerade zum Schluss war es so spannend, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen wollte, schon fast so wie bei einem Krimi. 
Ich Fieber einem nächsten Teil um Maierhofen und seinen Bürger schon entgegen und hoffe, dass ich nicht so lange warten muss. Ich kann dieses Buch einfach nur empfehlen, denn es verbindet so viele gute Ideen und macht Lust auf Urlaub im Allgäu. 5 von 5 Sternen vergebe ich!

Dienstag, 5. September 2017

Die Legion des Raben von Maria W. Peter

Guten Abend meine lieben Leser,

Heute möchte ich euch das Buch von Maria W. Peter - Die Legion des Raben vorstellen. Dies ist mein drittes Buch von Maria gewesen und ich bin mal wieder nicht enttäuscht werden. Maria schreibt unglaublich gut recherchierte Geschichtsbücher, mal Romane und mal wie in diesem Fall, ein Krimi. An ihren Bücher gefällt mir, das die geschichtliche Einordnung jedes Mal so fundiert geschrieben ist. Selbst so "Kleinigkeiten" wie das tägliche Leben, sind so geschrieben, dass sie wirklich so passiert sein werden. Nun wünsche ich euch viel Spaß mit der Lektüre meiner Rezension. 

Eure Svanny

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Liebe Maria,

An dieser Stelle möchte ich kurz ein paar Worte an dich richten. Vielen lieben Dank, dass ich dein Buch lesen durfte. Es hat mir so gut gefallen, dass ich gespannt bin auf das vorherige Buch und auch die nachfolgenden Bücher. Invita hat mich mit ihrem Schicksal in den Bann gezogen und ich bin wirklich neugierig, was sie schon alles erlebt hat und noch erleben wird.
Ich wünsche dir alles alles gute für die Zukunft und viel Erfolg mit deinen unglaublich guten Büchern!

Deine Svenja

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Rezension 

Inhaltsangabe:

Invita, die Sklavin des römischen Statthalters zu Trier, steckt erneut in Schwierigkeiten – nicht nur, dass sie dem alemannischen Kriegsgefangenen Flavus als Geliebte versprochen wurde, jetzt versucht sie auch noch, den Mord an einem hochrangigen römischen Beamten aufzuklären. Auf dem Nachhauseweg von einem rauschenden Fest wurde der Mann heimtückisch ermordet. Ein Schuldiger ist schnell gefunden: der Sklave Hyacinthus, welcher ihn begleitete und wie durch ein Wunder unversehrt blieb. Nach altem Recht sollen nun alle Sklaven des Haushaltes hingerichtet werden. Invita stellt Nachforschungen an und findet sich schon bald in einem Geflecht aus Lügen und Intrigen wieder …


Fazit:

Wie oben schon geschrieben, ist dieser historische Krimi sehr gut recherchiert und die komplette Umgebung sehr authentisch dargestellt und beschrieben. Der Schreibstil der Autorin ist so bildlich, dass ich jedes Mal das Gefühl habe, nicht zu lesen, sondern zu träumen. An den richtigen Stellen wird die Geschichte mit zusätzlichem wissen aufgefüllt, ohne langweilig zu werden. Es ist wie ein richtiges guter Geschichtsunterricht, bei dem man gar nicht merkt, dass man etwas lernt, weil es so spannend ist.

Der Krimi an sich ist gut aufgebaut, zu Beginn die Leiche woraufhin Invita die Ermittlungen aufnimmt. Natürlich ist es als Sklavin nicht einfach jeden zu fragen oder höhere Herren zu verdächtigen. Als dies schafft Invita im Laufe der Geschichte sehr gut und hat auch einiges an Glück. Die Charaktere sind schön ausgestaltet. Gerade über Invita als Hauptfigur habe ich viel gelernt, trotz das ich das vorherige Buch nicht gelesen habe. An einigen Stellen wurde kurz auf die vorherige Geschichte eingegangen, ohne dies aber groß auszuschmücken. Es reichte für mich als unwissenden Leser die Geschichte zu verstehen und ich gehe davon aus, dass es einem Leser, der die Geschichte kannte, nicht gelangweilt hat.
Das Buch verliert seine Spannung die ganze Geschichte über nicht und mir ist es oft abends schwer 
gefallen mit dem lesen aufzuhören, weil es schon spät war. Dies ist für mich immer ein Indikator dafür, dass das Buch richtig gut sein muss.

Daher vergebe ich für das Buch auch 5 von 5 Sternen und möchte es jedem Leser empfehlen, der gerne historische Bücher bzw. Krimis liest!
Es lohnt sich definitiv zu lesen!

Sonntag, 3. September 2017

Die Geschichte der Bienen von Maja Lunde

Guten morgen meine lieben Leser,

Heute möchte ich euch das Buch von Maja Lunde - Die Geschichte der Bienen vorstellen. Ich hatte so viel über das Buch gehört und gelesen, dass ich wirklich neugierig darauf war und es so gerne selber lesen wollte. Danke dem btb Verlag ist dieser Wunsch Wirklichkeit geworden und ich habe das Buch zum Rezensieren zur Verfügung gestellt bekommen. Herzlichen Dank dafür.
Nun aber zurück zum Buch. Dadurch dass ich schon so viel gehört hatte waren meine Erwartungen wohl einfach zu hoch. Das Buch ist kein schlechtes Buch, aber so richtig fesseln konnte es mich nicht. Daher möchte ich euch meine Rezension jetzt auch nicht vorenthalten.

Liebe Grüße
Eure Svanny


Rezension


Inhaltsangabe:

England im Jahr 1852: Der Biologe und Samenhändler William kann seit Wochen das Bett nicht verlassen. Als Forscher sieht er sich gescheitert, sein Mentor Rahm hat sich abgewendet, und das Geschäft liegt brach. Doch dann kommt er auf eine Idee, die alles verändern könnte – die Idee für einen völlig neuartigen Bienenstock.


Ohio, USA im Jahr 2007: Der Imker George arbeitet hart für seinen Traum. Der Hof soll größer werden, sein Sohn Tom eines Tages übernehmen. Tom aber träumt vom Journalismus. Bis eines Tages das Unglaubliche geschieht: Die Bienen verschwinden.
China, im Jahr 2098: Die Arbeiterin Tao bestäubt von Hand Bäume, denn Bienen gibt es längst nicht mehr. Mehr als alles andere wünscht sie sich ein besseres Leben für ihren Sohn Wei-Wen. Als der jedoch einen mysteriösen Unfall hat, steht plötzlich alles auf dem Spiel: das Leben ihres Kindes und die Zukunft der Menschheit.
Wie alles mit allem zusammenhängt: Mitreißend und ergreifend erzählt Maja Lunde von Verlust und Hoffnung, vom Miteinander der Generationen und dem unsichtbaren Band zwischen der Geschichte der Menschen und der Geschichte der Bienen. Sie stellt einige der drängendsten Fragen unserer Zeit: Wie gehen wir um mit der Natur und ihren Geschöpfen? Welche Zukunft hinterlassen wir unseren Kindern? Wofür sind wir bereit zu kämpfen?



Fazit:

Ich gebe den Buch 3 von 5 Sternen. Dadurch das ich so viele gute Kritiken gelesen hatte und das Buch auch einen Preis gewonnen hat, musste ich es einfach lesen. Durch diese hohe Erwartung konnte ich anscheinend nur enttäuscht werden. Das Buch liest sich ganz nett, gerade am Anfang durch den Perspektivenwechsel, kommt eine gewisse Spannung zu Stande, die leider relativ schnell wieder abflaut. Meine einzige Motivation weiter zu lesen, bestand darin, dass ich wissen wollte wie die drei Handlungsstränge zusammen hängen und die Erkenntnis hat mich wahrlich nicht vom Hocker gerissen. 
Das Thema der Bienen, dass diese aussterben, in Zukunft keine Bäume mehr bestäuben werden und der Mensch ein Problem mit der Nahrungsmittelproduktion bekommen wird, ist sehr interessant, kommt aber meiner Meinung nach in diesem Buch zu kurz. Gerade der Handlungsstrang in der zukunft, war teilweise sehr wirr und wenig durchdacht. Die verschiedenen Möglichkeiten wurden mit ihren Folgen erläutert, aber immer wieder durch Entsendungen der handelnden Person durcheinander gebracht.

Der Schreibstil der Autorin ist bildlich und als Leser habe ich mich schnell in die Geschichte rein gefunden. Diese konnte mich inhaltlich nicht mit reißen, war aber von der schriftstellerischen Art schön geschrieben. Gerade die wechselnden Perspektiven, haben eine schönen Aufbau gehabt.

Insgesamt ziehe ich wie gesagt zwei Sterne ab, da mir die Zukunftsversion und die Verknüpfung der drei Perspektiven nicht gefallen hat. Die Vergangenheit und die Gegenwart waren aber wirklich sehr schön geschrieben, so dass ich bei einem neuen Buch der Autorin nicht generell sage, dass ich es nicht lesen werde.

Mittwoch, 23. August 2017

Lüge von Steffen Jacobsen

Guten Morgen liebe Leser,

Heute habe ich ein wirklich ganz spannendes Buch, das ich euch vorstellen möchte. Vielleicht kennt der ein oder andere von euch Steffen Jacobsen schon. Sein Buch Lüge ist der dritte Teil um das Ermittlerteam Lene Jensen und Michael Sander. Man muss die anderen Teile nicht unbedingt gelesen haben, in der Beziehung von Lene und Michael sicherlich ein bisschen von Vorteil. Dieses Buch hat einen, wie ich finde, ziemlich deutlichen Bezug zur heutigen Zeit und zu den immer neuen Möglichkeiten Rohstoffe zu fördern und zu finden. Dieses Thema wird immer aktuell und von immer größerem Interesse sein, daher die Idee darüber einen Thriller zu schreiben wirklich sehr gelungen.
Ich kann euch dieses Buch nur sns Herz legen, wenn Ihr Lust habt wieder etwas sehr spannendes zu lesen. Dieser Teil ist auch nicht ganz so blutig wie die anderen beiden.
Daher wünsche ich euch viel Spaß mit meiner Rezension und vielleicht danach mit der Lektüre des Buches.

Eure
Svanny


Rezension

Inhaltsangabe

Die dänische Gesellschaft Nobel Oil kennt keine Skrupel, sich die gigantischen Rohstoffvorkommen in der grönländischen Diskobucht zu sichern. Die Einwohner sind alarmiert, Umweltaktivisten agieren zunehmend rabiat. Als der Chef-Geologe des Bohrungsgeländes tot aufgefunden wird und ein USB-Stick mit brisanten Informationen verschwindet, werden Kommissarin Lene Jensen und Ermittler Michael Sander angeheuert, den Fall aufzuklären. Alle Spuren verweisen auf einen Täter aus der militanten Umweltaktivisten-Szene. Doch scheinen diese Hinweise fingiert zu sein, und Jensen und Sander beginnen, auf eigene Faust zu ermitteln. Bis sie erkennen, dass sie nur Bauernopfer sind in einem unerbittlichen Kampf um Geld, Prestige und Macht.


Fazit

Ein Highlight zum Ende des Sommers! Das Buch ist von der ersten Seite beginnend spannend geschrieben. Steffen Jacobsen hat einen sehr eignen Schreibstil, der gut zu lesen ist, von der Art her aber etwas anderes, hier merkt man den nordischen Einschlag. Es ist schwer die Besonderheit zu erklären, daher empfehle ich mal eine Leseprobe von ihm zu lesen, dann wird ziemlich schnell klar, was gemeint ist. Gerade Verbrechen und die Obduktion von Leichen beschreibt er sehr wissenschaftlich, dies ist daher nicht unbedingt für empfindliche Leser gedacht. In diesem Teil sind allerdings "nur" drei Szenen die nichts für schwache Nerven sind.
Sehr gut gefällt mir, dass Jacobsen auf die Gefühlslage der Personen eingeht und diese so beschriebt, dass man mit den Personen mitfühlen kann und sie damit nicht unerreichbare Akteure sind. 

Das gruselige an den Büchern von Jacobsen und gerade auch an diese, Teil, es kann jeder Zeit in der Welt so passieren, wie es in seinen Büchern geschrieben ist. Um ein aktuelles Beispiel zu nennen: das Verbrechen an der dänischen Reporterin, die in einem U-Boot gewesen sein soll und wo jetzt die Leiche gefunden wurde, das hätte genauso in einem Buch von Jacobsen geschrieben worden sein. 
Zurück aber zu diesem Buch. Die Geschichte ist wieder geprägt von Verfolgungsjagden und Ermittlungen im nicht offiziellen Bereich der Polizei, dabei beweist Lene Jensen wieder großen Mut und Opferbereitschaft. Auch Michael hat diesmal privat sehr zu kämpfen und steht immer zwischen den Stühlen seiner Arbeit und seiner Schwester. Diese Nebenschauplätze machen das ganze spannend und der Bogen kann durch das ganze Buch hinweg hochgehalten werden ohne abzusacken.
Wer die Bücher von Jacobsen noch gar nicht kennt, dem empfehle ich mit dem Teil 1 Trophäe anzufangen. Es ist wie oben schon beschrieben kein muss, erleichtert aber das Verständnis. Ich vergebe für dieses Buch 5 von 5 Sternen! 
Unbedingt lesen!

Für die interessierten unter euch hier der Link zur Verlagsseite um nähere Informationen und eine Leseprobe zu bekommen.


https://www.randomhouse.de/Paperback/Luege/Steffen-Jacobsen/Heyne/e507162.rhd