Dienstag, 5. September 2017

Die Legion des Raben von Maria W. Peter

Guten Abend meine lieben Leser,

Heute möchte ich euch das Buch von Maria W. Peter - Die Legion des Raben vorstellen. Dies ist mein drittes Buch von Maria gewesen und ich bin mal wieder nicht enttäuscht werden. Maria schreibt unglaublich gut recherchierte Geschichtsbücher, mal Romane und mal wie in diesem Fall, ein Krimi. An ihren Bücher gefällt mir, das die geschichtliche Einordnung jedes Mal so fundiert geschrieben ist. Selbst so "Kleinigkeiten" wie das tägliche Leben, sind so geschrieben, dass sie wirklich so passiert sein werden. Nun wünsche ich euch viel Spaß mit der Lektüre meiner Rezension. 

Eure Svanny

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Liebe Maria,

An dieser Stelle möchte ich kurz ein paar Worte an dich richten. Vielen lieben Dank, dass ich dein Buch lesen durfte. Es hat mir so gut gefallen, dass ich gespannt bin auf das vorherige Buch und auch die nachfolgenden Bücher. Invita hat mich mit ihrem Schicksal in den Bann gezogen und ich bin wirklich neugierig, was sie schon alles erlebt hat und noch erleben wird.
Ich wünsche dir alles alles gute für die Zukunft und viel Erfolg mit deinen unglaublich guten Büchern!

Deine Svenja

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Rezension 

Inhaltsangabe:

Invita, die Sklavin des römischen Statthalters zu Trier, steckt erneut in Schwierigkeiten – nicht nur, dass sie dem alemannischen Kriegsgefangenen Flavus als Geliebte versprochen wurde, jetzt versucht sie auch noch, den Mord an einem hochrangigen römischen Beamten aufzuklären. Auf dem Nachhauseweg von einem rauschenden Fest wurde der Mann heimtückisch ermordet. Ein Schuldiger ist schnell gefunden: der Sklave Hyacinthus, welcher ihn begleitete und wie durch ein Wunder unversehrt blieb. Nach altem Recht sollen nun alle Sklaven des Haushaltes hingerichtet werden. Invita stellt Nachforschungen an und findet sich schon bald in einem Geflecht aus Lügen und Intrigen wieder …


Fazit:

Wie oben schon geschrieben, ist dieser historische Krimi sehr gut recherchiert und die komplette Umgebung sehr authentisch dargestellt und beschrieben. Der Schreibstil der Autorin ist so bildlich, dass ich jedes Mal das Gefühl habe, nicht zu lesen, sondern zu träumen. An den richtigen Stellen wird die Geschichte mit zusätzlichem wissen aufgefüllt, ohne langweilig zu werden. Es ist wie ein richtiges guter Geschichtsunterricht, bei dem man gar nicht merkt, dass man etwas lernt, weil es so spannend ist.

Der Krimi an sich ist gut aufgebaut, zu Beginn die Leiche woraufhin Invita die Ermittlungen aufnimmt. Natürlich ist es als Sklavin nicht einfach jeden zu fragen oder höhere Herren zu verdächtigen. Als dies schafft Invita im Laufe der Geschichte sehr gut und hat auch einiges an Glück. Die Charaktere sind schön ausgestaltet. Gerade über Invita als Hauptfigur habe ich viel gelernt, trotz das ich das vorherige Buch nicht gelesen habe. An einigen Stellen wurde kurz auf die vorherige Geschichte eingegangen, ohne dies aber groß auszuschmücken. Es reichte für mich als unwissenden Leser die Geschichte zu verstehen und ich gehe davon aus, dass es einem Leser, der die Geschichte kannte, nicht gelangweilt hat.
Das Buch verliert seine Spannung die ganze Geschichte über nicht und mir ist es oft abends schwer 
gefallen mit dem lesen aufzuhören, weil es schon spät war. Dies ist für mich immer ein Indikator dafür, dass das Buch richtig gut sein muss.

Daher vergebe ich für das Buch auch 5 von 5 Sternen und möchte es jedem Leser empfehlen, der gerne historische Bücher bzw. Krimis liest!
Es lohnt sich definitiv zu lesen!

Sonntag, 3. September 2017

Die Geschichte der Bienen von Maja Lunde

Guten morgen meine lieben Leser,

Heute möchte ich euch das Buch von Maja Lunde - Die Geschichte der Bienen vorstellen. Ich hatte so viel über das Buch gehört und gelesen, dass ich wirklich neugierig darauf war und es so gerne selber lesen wollte. Danke dem btb Verlag ist dieser Wunsch Wirklichkeit geworden und ich habe das Buch zum Rezensieren zur Verfügung gestellt bekommen. Herzlichen Dank dafür.
Nun aber zurück zum Buch. Dadurch dass ich schon so viel gehört hatte waren meine Erwartungen wohl einfach zu hoch. Das Buch ist kein schlechtes Buch, aber so richtig fesseln konnte es mich nicht. Daher möchte ich euch meine Rezension jetzt auch nicht vorenthalten.

Liebe Grüße
Eure Svanny


Rezension


Inhaltsangabe:

England im Jahr 1852: Der Biologe und Samenhändler William kann seit Wochen das Bett nicht verlassen. Als Forscher sieht er sich gescheitert, sein Mentor Rahm hat sich abgewendet, und das Geschäft liegt brach. Doch dann kommt er auf eine Idee, die alles verändern könnte – die Idee für einen völlig neuartigen Bienenstock.


Ohio, USA im Jahr 2007: Der Imker George arbeitet hart für seinen Traum. Der Hof soll größer werden, sein Sohn Tom eines Tages übernehmen. Tom aber träumt vom Journalismus. Bis eines Tages das Unglaubliche geschieht: Die Bienen verschwinden.
China, im Jahr 2098: Die Arbeiterin Tao bestäubt von Hand Bäume, denn Bienen gibt es längst nicht mehr. Mehr als alles andere wünscht sie sich ein besseres Leben für ihren Sohn Wei-Wen. Als der jedoch einen mysteriösen Unfall hat, steht plötzlich alles auf dem Spiel: das Leben ihres Kindes und die Zukunft der Menschheit.
Wie alles mit allem zusammenhängt: Mitreißend und ergreifend erzählt Maja Lunde von Verlust und Hoffnung, vom Miteinander der Generationen und dem unsichtbaren Band zwischen der Geschichte der Menschen und der Geschichte der Bienen. Sie stellt einige der drängendsten Fragen unserer Zeit: Wie gehen wir um mit der Natur und ihren Geschöpfen? Welche Zukunft hinterlassen wir unseren Kindern? Wofür sind wir bereit zu kämpfen?



Fazit:

Ich gebe den Buch 3 von 5 Sternen. Dadurch das ich so viele gute Kritiken gelesen hatte und das Buch auch einen Preis gewonnen hat, musste ich es einfach lesen. Durch diese hohe Erwartung konnte ich anscheinend nur enttäuscht werden. Das Buch liest sich ganz nett, gerade am Anfang durch den Perspektivenwechsel, kommt eine gewisse Spannung zu Stande, die leider relativ schnell wieder abflaut. Meine einzige Motivation weiter zu lesen, bestand darin, dass ich wissen wollte wie die drei Handlungsstränge zusammen hängen und die Erkenntnis hat mich wahrlich nicht vom Hocker gerissen. 
Das Thema der Bienen, dass diese aussterben, in Zukunft keine Bäume mehr bestäuben werden und der Mensch ein Problem mit der Nahrungsmittelproduktion bekommen wird, ist sehr interessant, kommt aber meiner Meinung nach in diesem Buch zu kurz. Gerade der Handlungsstrang in der zukunft, war teilweise sehr wirr und wenig durchdacht. Die verschiedenen Möglichkeiten wurden mit ihren Folgen erläutert, aber immer wieder durch Entsendungen der handelnden Person durcheinander gebracht.

Der Schreibstil der Autorin ist bildlich und als Leser habe ich mich schnell in die Geschichte rein gefunden. Diese konnte mich inhaltlich nicht mit reißen, war aber von der schriftstellerischen Art schön geschrieben. Gerade die wechselnden Perspektiven, haben eine schönen Aufbau gehabt.

Insgesamt ziehe ich wie gesagt zwei Sterne ab, da mir die Zukunftsversion und die Verknüpfung der drei Perspektiven nicht gefallen hat. Die Vergangenheit und die Gegenwart waren aber wirklich sehr schön geschrieben, so dass ich bei einem neuen Buch der Autorin nicht generell sage, dass ich es nicht lesen werde.

Mittwoch, 23. August 2017

Lüge von Steffen Jacobsen

Guten Morgen liebe Leser,

Heute habe ich ein wirklich ganz spannendes Buch, das ich euch vorstellen möchte. Vielleicht kennt der ein oder andere von euch Steffen Jacobsen schon. Sein Buch Lüge ist der dritte Teil um das Ermittlerteam Lene Jensen und Michael Sander. Man muss die anderen Teile nicht unbedingt gelesen haben, in der Beziehung von Lene und Michael sicherlich ein bisschen von Vorteil. Dieses Buch hat einen, wie ich finde, ziemlich deutlichen Bezug zur heutigen Zeit und zu den immer neuen Möglichkeiten Rohstoffe zu fördern und zu finden. Dieses Thema wird immer aktuell und von immer größerem Interesse sein, daher die Idee darüber einen Thriller zu schreiben wirklich sehr gelungen.
Ich kann euch dieses Buch nur sns Herz legen, wenn Ihr Lust habt wieder etwas sehr spannendes zu lesen. Dieser Teil ist auch nicht ganz so blutig wie die anderen beiden.
Daher wünsche ich euch viel Spaß mit meiner Rezension und vielleicht danach mit der Lektüre des Buches.

Eure
Svanny


Rezension

Inhaltsangabe

Die dänische Gesellschaft Nobel Oil kennt keine Skrupel, sich die gigantischen Rohstoffvorkommen in der grönländischen Diskobucht zu sichern. Die Einwohner sind alarmiert, Umweltaktivisten agieren zunehmend rabiat. Als der Chef-Geologe des Bohrungsgeländes tot aufgefunden wird und ein USB-Stick mit brisanten Informationen verschwindet, werden Kommissarin Lene Jensen und Ermittler Michael Sander angeheuert, den Fall aufzuklären. Alle Spuren verweisen auf einen Täter aus der militanten Umweltaktivisten-Szene. Doch scheinen diese Hinweise fingiert zu sein, und Jensen und Sander beginnen, auf eigene Faust zu ermitteln. Bis sie erkennen, dass sie nur Bauernopfer sind in einem unerbittlichen Kampf um Geld, Prestige und Macht.


Fazit

Ein Highlight zum Ende des Sommers! Das Buch ist von der ersten Seite beginnend spannend geschrieben. Steffen Jacobsen hat einen sehr eignen Schreibstil, der gut zu lesen ist, von der Art her aber etwas anderes, hier merkt man den nordischen Einschlag. Es ist schwer die Besonderheit zu erklären, daher empfehle ich mal eine Leseprobe von ihm zu lesen, dann wird ziemlich schnell klar, was gemeint ist. Gerade Verbrechen und die Obduktion von Leichen beschreibt er sehr wissenschaftlich, dies ist daher nicht unbedingt für empfindliche Leser gedacht. In diesem Teil sind allerdings "nur" drei Szenen die nichts für schwache Nerven sind.
Sehr gut gefällt mir, dass Jacobsen auf die Gefühlslage der Personen eingeht und diese so beschriebt, dass man mit den Personen mitfühlen kann und sie damit nicht unerreichbare Akteure sind. 

Das gruselige an den Büchern von Jacobsen und gerade auch an diese, Teil, es kann jeder Zeit in der Welt so passieren, wie es in seinen Büchern geschrieben ist. Um ein aktuelles Beispiel zu nennen: das Verbrechen an der dänischen Reporterin, die in einem U-Boot gewesen sein soll und wo jetzt die Leiche gefunden wurde, das hätte genauso in einem Buch von Jacobsen geschrieben worden sein. 
Zurück aber zu diesem Buch. Die Geschichte ist wieder geprägt von Verfolgungsjagden und Ermittlungen im nicht offiziellen Bereich der Polizei, dabei beweist Lene Jensen wieder großen Mut und Opferbereitschaft. Auch Michael hat diesmal privat sehr zu kämpfen und steht immer zwischen den Stühlen seiner Arbeit und seiner Schwester. Diese Nebenschauplätze machen das ganze spannend und der Bogen kann durch das ganze Buch hinweg hochgehalten werden ohne abzusacken.
Wer die Bücher von Jacobsen noch gar nicht kennt, dem empfehle ich mit dem Teil 1 Trophäe anzufangen. Es ist wie oben schon beschrieben kein muss, erleichtert aber das Verständnis. Ich vergebe für dieses Buch 5 von 5 Sternen! 
Unbedingt lesen!

Für die interessierten unter euch hier der Link zur Verlagsseite um nähere Informationen und eine Leseprobe zu bekommen.


https://www.randomhouse.de/Paperback/Luege/Steffen-Jacobsen/Heyne/e507162.rhd


Dienstag, 15. August 2017

Ein Jahr auf dem Land von Anna Quindlen

Hallo meine lieben Leser,

Heute möchte ich euch ein wirklich besonderes Buch vorstellen. Als ich die Inhaltsangabe zu dem Buch gelesen habe, habe ich mit einer leichten Sommerlektüre gerechnet. Aber schon innerhalb der ersten Seiten habe ich gemerkt, dass es keine einfache Sommerlektüre ist, die man mal so schnell nebenbei lesen kann. Dieses Buch ist etwas besonderes. Im Nachhinein hat es mich sehr an das Buch über die Jüdin und ihre Flucht nach Panama erinnert. Die Rezension dazu findet ihr auch hier in meinem Blog, wenn ihr sie nicht schon gelesen habt, solltet ihr dies tun, wenn euch diese hier gefallen hat. Ich möchte auch gar nicht mehr lange quasseln, sondern gleich zur Rezension kommen. An dieser Stelle möchte ich Laura Austen danken für dieses wundervolle Buch!

Viel Spaß mit der Rezension!

Eure Svanny


Inhaltsangabe:

Rebecca Winter steht an einem Wendepunkt: Von ihrem Mann geschieden, für den erwachsenen Sohn längst entbehrlich, und als Künstlerin hat sie ihren Zenit überschritten. Jahrelang lebte die berühmte Fotografin von den üppigen Einkünften eines Schnappschusses, doch nun ist der Geldstrom versiegt. Notgedrungen vermietet sie ihr luxuriöses New Yorker Apartment und zieht für ein Jahr in ein kleines Haus fernab der Stadt. Der unfreiwillige Landaufenthalt wird kein Spaziergang im Central Park – und doch beschert er Rebecca nicht nur die langersehnte neue Inspiration, sondern auch eine unverhoffte Liebe und den Mut, unbekannte Wege zu beschreiten ...

Fazit:

Dieses Buch hat mich sehr beeindruckt. Es wirkte von Anfang an eher wie eine Biographie. Den Vergleich mit der nach Panama geflüchteten Jüdin habe ich oben schon gezogen und möchte an dieser Stelle nur noch mal den sehr ähnlichen Schreibstil betonen. Es wirkte sehr leicht und dennoch sehr tiefgreifend. Ich hatte das Gefühl, dass ich die ganze Zeit bei Rebecca war und wollte sie stellenweise einfach nur in den Arm nehmen.
Die Erlebnisse wurden so authentisch erzählt, dass ich auf die Idee mit Biografie gekommen bin. Es wirkte in keiner Weise ausgedacht, sondern wie das wahre Leben. Wenn man am Boden ist, dann kommen nur einfach noch mehr schreckliche Ereignisse, zumindest wirkt es immer so.
An einigen Stellen hatte ich Tränen in den Augen und das Ende war einfach nur unglaublich schön. Die Autorin hat mich so in den Bann gezogen, dass ich einfach gerne noch mehr Bücher von ihr lesen möchte und auch schon auf meine Wunschliste gesetzt habe.
Wie gesagt, dass Buch keine einfache Sommerlektüre sondern berührte mich sehr stark. Ich möchte nicht sagen, dass es kein Buch für den Sommerurlaub ist, das ist es sicherlich, aber ich habe es nicht mal eben schnell gelesen. Man sollte sich Zeit für dieses Buch nehmen und sich nicht täuschen lassen, dass es nicht sonderlich dick ist. Hier steckt unglaublich viel Inhalt und das wahre Leben drin.  Wenn ihr einfach mal reinlesen wollt und ich euch neugierig gemacht habe, dann folgt dem Link am Ende der Rezension.


Ich kann für dieses Buch nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen und vergebe 5 von 5 Sternen.


https://www.randomhouse.de/Buch/Ein-Jahr-auf-dem-Land/Anna-Quindlen/DVA-Belletristik/e467822.rhd

Donnerstag, 10. August 2017

Das Gold der Raben von Andrea Schacht

Hallo meine lieben Leser,

Heute möchte ich euch das Buch "Das Gold der Raben" von Andrea Schacht vorstellen. Mir hat das Buch nicht gut gefallen, trotzdem möchte ich euch meine Rezension ans Herz legen, denn jeder hat einen anderen Geschmack. Ich habe das Buch dankenswerter Weise vom Verlag zur Verfügung gestellt bekommen und habe es daher auch tapfer zu Ende gelesen. Für mich gab es aber einige wesentliche Kritikpunkte, weswegen ich nur zwei Sterne vergeben kann. Da habe ich in der letzten Zeit deutlich bessere historische Bücher gelesen -> Maria W. Peter "Die Küste der Freiheit" oder "Die Festung am Rhein".
Dennoch wünsche ich euch viel Spaß mit der Rezension.

Liebe Grüße
Eure Svanny


Rezension

Inhaltsangabe:

Als sei der Fund eines toten Säuglings nicht schrecklich genug, erkennt Myntha rasch, dass diese Angelegenheit noch nicht beendet ist. Denn ihr Vater, der Fährmann Reemt, scheint mehr darüber zu wissen, doch er schweigt beharrlich. Währenddessen steht die Hochzeit ihres Bruders mit ihrer besten Freundin kurz bevor, und auch ihre eigene Verlobung nähert sich. Da werden schwere Anschuldigungen gegen ihren Vater erhoben, und für Myntha rückt alles andere in den Hintergrund. Sie muss zuerst ihrem Vater beistehen – und beginnt, Fragen zu stellen …

Fazit:

Ich möchte vorweg sagen, dass ich die beiden Vorgängerbücher nicht gelesen habe, das aber inhaltlich auch nicht weiter hinderlich war. Alles was man so wissen musste, wurde nochmal kurz wiederholt, so dass ich auch im Bilde war über die wichtigsten Ereignisse.
Was ich allerdings sehr schade fand, es wurde keine richtige historische Einordnung gemacht. Es war weder irgendwo im Buch eine Jahreszahl zu finden, noch sonst irgendein Ereignis, das auf eine bestimmte Zeit schließen lässt. So war es sehr wage zu welcher Zeit wir uns genau befinden. Das mochte ich überhaupt nicht.
Den zweiten Punkt den ich sehr kritisch sehe ist, dass es viele, ich vermute mal Kölsche ausdrücke gab, die ich nicht verstanden habe. Es war auch kein Anhang, bei dem das ganze ins Hochdeutsche übersetzt wurde, so dass ich raten durfte, was die Ausdrücke bedeuten sollen. Die Sprache allgemein ist sehr einfach gehalten und wechselt sehr häufig zwischen etwas hochtrabender und wieder ganz einfachem Deutsch. Das war wirklich sehr auffällig und daher hat man oft gesehen, wo die Autorin vermutlich aufgehört und das nächste mal das schreiben wieder fortgesetzt hat. Die Charaktere wurden sehr Bildlich beschrieben, so dass ich sie genau vor Augen hatte.

Zum Inhalt: mir hat die Geschichte nicht gefallen. Ich hatte anhand der Inhaltsangabe mit einem spannenden Krimi mit geschichtlichen bzw. Mittelalterlichem Hintergrund gerechnet. Aber bis auf das tote Kind hatte das für mich weniger mit einem Krimi zu tun als mit einem ziemlich langweiligen Roman.

Bücher sind immer Geschmacksache, der eine findet dieses Buch vielleicht spannend und toll, aber mein Fall war es nicht. Deshalb möchte ich auch ehrlich zu euch sein und ich vergebe für dieses Buch lediglich 2 Sterne. Ich musste mich ziemlich quälen und hätte ich es mir selbst gekauft wäre ich bös enttäuscht gewesen und hätte es schon nach den ersten Seiten aus der Hand gelegt und nicht weiter gelesen.
Für die Leser unter euch, die trotzdem Interesse haben, können sich gerne beim Verlag unter dem unten genannten Link informieren und über eine Leseprobe mal ins Buch rein schnuppern.

https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Das-Gold-der-Raben/Andrea-Schacht/Blanvalet-Taschenbuch/e473900.rhd

Montag, 7. August 2017

Mein Herz ist eine Insel von Anne Sanders

Hallo meine lieben Leser,

Heute möchte ich meine Mittagspause dazu nutzen euch über ein neues Buch zu berichten. Ich habe das Buch vom Verlag gestellt bekommen und bin darüber sehr glücklich. Ich möchte vorweg kurz etwas zum Einstieg in das Buch sagen. Hätte ich das Buch nicht als Rezensionsexemplar bekommen, hätte ich es vermutlich nach dem ersten reinlesen zur Seite gelegt. Die Hauptperson war mir ziemlich unsympathisch. Allerdings lohnt es sich bei diesem Buch am Ball zu bleiben, daher möchte ich euch Mut machen, wenn euch die Inhaltsangabe und meine Rezension gefallen haben, dann bleibt nach den ersten Seiten am Ball. Das Ende ist nachher wunderschön.
An dieser Stelle möchte ich Katharina Schleicher danken für das zur Verfügungstellen des Buches!

Und nun habt viel Spaß mit meiner Rezension und vielleicht hat der ein oder andere noch ein schönes Buch für den Urlaub hiermit gefunden!

Liebe Grüße

Eure Svanny



Rezension

Inhaltsangabe:

Isla Grant ging es schon mal besser. Ohne Wohnung und ohne Job bleibt ihr keine andere Wahl, als nach Hause zurückzukehren, nach Bailevar, eine winzige Insel an der rauen Westküste Schottlands. Und das, obwohl sie kaum Kontakt zu ihrer Familie hat. Als sie auch noch ausgerechnet ihre Jugendliebe Finn wiedertrifft, sind alle unliebsamen Erinnerungen zurück. Ihr einziger Lichtblick ist die alte Dame Shona, die wie keine andere Geschichten erzählt, besonders gern die Legende von der verschwundenen Insel. Doch schon bald erkennt Isla, welch tragisches Geheimnis Shona zu verbergen versucht. Und auch ihre eigene Vergangenheit holt Isla unaufhaltsam ein …

Fazit:

Dieses Buch zu bewerten ist gar nicht so einfach. Ich muss zugeben, ich habe mich am Anfang etwas schwer getan mit dem lesen. Mir war die Hauptperson Isla ziemlich unsympathisch. Sie war in meinen Augen eine Zicke, die sich vor ihren Problemen verschlossen hat. So etwas kann ich auch im richtigen Leben überhaupt nicht leiden, wenn jemand so unglaublich launisch ist und nicht mit anderen Menschen über die Probleme reden möchte. Aber so viel schon mal vorweg: es wird zum ende besser und die große Aussprache erfolgt.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut beschreibend. Ich habe mich während des Lesens in die Welt auf der Insel flüchten können und hatte das Gefühl, als beobachtende Person dabei zu stehen.
Durch dieses ganze Gefühlschaos von Isla und den anderen betroffenen Personen wie ihren Vater oder Finn, ist das Buch stellenweise richtig spannend. Gerade zum Ende hin konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen und habe die letzten 100 Seiten an einem Stück verschlungen. Schade, dass es dann schon zu Ende war. Auch wenn ich gern noch mehr über das Leben von Isla erfahren hätte, war das Ende sehr gut gewählt und ich hatte sogar ein paar Tränchen in den Augen.
Inhaltlich lässt sich das Buch schnell zusammenfassen, denn so unglaublich viel Handlung gibt es nicht. Allerdings sind die Gefühle der Personen unglaublich gut geschrieben und daher bin ich der Meinung, dass es sich auf jeden Fall lohnt dieses Buch zu lesen. Stellenweise möchte man Isla oder auch Finn einfach nur nehmen und schütteln. Dass sich die Aussprache der zwei so lange hinzieht, hat mich fast in den Wahnsinn getrieben, aber zum Glück tun sie es noch, so viel nehme ich schon mal vorweg.

Ich vergebe für dieses Buch 4 von 5 Sternen, da mir wie gesagt der Anfang etwas schwer viel und ich stellenweise am überlegen war, dieses Buch aus der Hand zu legen und ein anderes zu wählen. Durch das schöne Ende hat sich das Buch aber seine 4 Sterne verdient. Es ist ein ideales Buch für die Urlaubszeit oder wenn man mal Abstand vom Alltag braucht und durch das lesen Urlaub machen möchte.


https://www.randomhouse.de/Paperback/Mein-Herz-ist-eine-Insel/Anne-Sanders/Blanvalet-Hardcover/e499596.rhd

Freitag, 4. August 2017

American Woman von Gayle Tufts

Hallo meine lieben Leser,

Heute möchte ich euch mal ein Buch vorstellen, dass eigentlich nicht so in mein Lesegenre passt, mich aber neugierig gemacht hat. Ich danke dem Aufbau Verlag für das zur Verfügungstellen des Buches. Es geht um das Buch von Gayle Tufts - American Woman.
Wie gesagt, ich war einfach neugierig, nachdem ich das Buch des Öfteren bei n-tv.de in der Werbung gesehen habe. Gayle Tufts sagte mir etwas, denn ich habe sie schon ein paar mal im Fernsehen gesehen. Allerdings konnte ich durch das Buch einen ganz neuen Eindruck von ihr gewinnen. Und diesen neuen Eindruck möchte ich euch nicht vorenthalten, also viel Spaß mit der Rezension.

Eure Svanny



Rezension

Inhaltsangabe:

»Sonderklasse!« Der Spiegel 

Gayle Tufts beobachtet mit scharfem Blick und schreibt mit viel Humor und Verstand nicht nur über ihr Leben als Amerikanerin in Deutschland, sondern auch über ihre alte Heimat – über Alltag und Absonderlichkeiten im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Hochaktuell und mit den besten Stücken aus ihrem neuen Bühnenprogramm. 

»Diese Frau weckt dieses gewisse Rotweingefühl: ein bisschen trunken, ein bisschen traurig und dabei unendlich selig.« Süddeutsche Zeitung

Fazit:

Mir hat das Buch an sich gut gefallen. Es ist zum Teil mit englischen Phrasen ausgeschmückt, daher sollte man eventuell eine gewisse Grundkenntnis in der englischen Sprache haben oder ein Wörterbuch zur Hand. Dieser "Denglische" Schreibstil macht das Buch zu etwas besonderem. Es lässt sich dennoch gut lesen. 
In dem Buch erzählt Gayle viel über die Wahl von Trump zum Präsidenten, aber auch von ihrer Kindheit und der Beziehung zu ihrem Bruder. Es ist sehr unterhaltsam und ich fand es an keiner Stelle langweilig. Im Gegenteil ich war sehr erstaunt über die Persönlichkeit Gayle Tufts. Bisher hatte ich sie in der Öffentlichkeit nie so wahrgenommen. 
Zum Schluss lässt sie noch eine Tatsache offen, ob das gewollt ist oder das Ergebnis zu dem Zeitpunkt einfach nicht fest stand, lässt sich für mich nicht bewerten. Es macht aber Lust mehr über Gayle zu lesen und zu erfahren.
Das Buch ist generell nicht so lang, was mir gut gefallen hat. Ihr Schreibstil mit der "Denglischen" Sprache wäre für mich irgendwann langweilig geworden, wenn das Buch zu lang wäre, denn irgendwann ist auch gut damit. Aber ich finde es sehr gewagt und mutig ein Buch so zu schreiben. Gerade für Menschen, die kein Englisch verstehen, ist es ein Buch, was sie nicht komplett verstehen und wahrscheinlich auch nicht lesen werden. Dieser Aspekt ist sehr schade, denn die Person Gayle Tufts ist sehr vielseitig und überhaupt nicht so oberflächig.

Ich kann daher nur jedem empfehlen sich dieses Buch einmal vorzunehmen um mehr über diese Person und die Denkweise der Amerikaner zu erfahren.

Ich vergebe hier verdiente 4 von 5 Sternen.

Wer Interesse hat oder vielleicht einfach mal rein lesen möchte, sollte dem unten genannten Link zur 
Verlagsseite folgen.

http://www.aufbau-verlag.de/american-woman.html