Freitag, 22. Juni 2018

Immer wenn du tötest von B.C. Schiller

Guten Morgen meine lieben Leser,

Nach dem letzten Buch habe ich heute für euch wieder einen spannenden Krimi/ Thriller im Gepäck. Was genau es nun ist, nun da streiten sich bestimmt die Geister drum. Wichtig ist, es ist ein spannendes Buch und lohnt sich zu lesen.
Ich wünsche euch viel Spaß mit der Lektüre und einen sonnigen Tag!
Vielen Dank an den Penguin Verlag für das Buch, ich habe die Lektüre sehr genossen und wurde mal wie nicht enttäuscht vom Verlag. Auf euch ist in Sachen spannende Bücher wirklich immer Verlass. 

Liebe Grüße 
Eure Svanny 


Inhaltsangabe 

B.C. Schiller
Immer wenn du tötest
Thriller - Ein Fall für Targa Hendricks (2)
Erscheinungstermin: 14. Mai 2018

In einem stillgelegten Schlachthaus findet die Berliner Polizei die Leichen von drei jungen Menschen, allesamt blond und blauäugig. Ihre Körper sind bizarr in Szene gesetzt und enthalten fast keinen Tropfen Blut mehr. Der Verdacht fällt auf Freya von Rittberg, eine exzentrische Künstlerin, die mit dem Blut ihrer Fans Gemälde malt und gefährliche Mut-Challenges veranstaltet.


Fazit

Dies ist mein zweites Buch der beiden Autoren und ich muss sagen, dass es mir wesentlich besser gefallen hat, als das erste Buch. 
Die Autoren sind von ihrer Art sehr düster, ob nun im ersten Band oder gerade hier im zweiten, wird sehr außergewöhnlich gemordet. Immer auf sehr brutale Art und weise. Daher ist dieses Buch nicht zu empfehlen für Menschen, die einen netten Krimi mit einem „normalen“ Mordfall lesen möchten. Hier werden die Abgründe der Menschheit eröffnet. Leider glaube ich, dass die Autoren damit gar nicht so fern von der Realität sind. 
Der Schreibstil ist trotz der inhaltlich düsteren Atmosphäre sehr erfrischend und nicht kompliziert. Gerade die Person Targa wird mit sehr einfachen Worten beschrieben. Targa ist eine sehr intelligente Frau, die allerdings nicht mit Menschen umgehen kann, bzw. Versucht sich ihre soziale Kompetenz aus Büchern heraus zu lesen. Als Ermittlern ist sie eiskalt und zeigt nur Sekt ermöglicht Gefühle. Dies macht es ihr an vielen Stellen einfach, aber durchaus aus mehr schwerer. In diesem zweiten Teil entdeckt sie allerdings immer mehr Gefühle und wird auch langsam besser im Umgang mit anderen Menschen. Von der Ausgangslage im ersten Teil, dass ihr nur ihr Hund wichtig ist und ihren einzigen Umgang darstellt kommt sie immer mehr weg.
Auch die Person Freya wird gut dargestellt. Hier wird von Anfang an deutlich, dass sie eine tiefe Persönlichkeitsstörung hat und daher auch die Angewohnheit hat mit Blut zu malen und nicht mit normaler Farbe. 
Die Idee einen historischen Hintergrund mit einzubauen hat mir sehr gut gefallen, so war die Geschichte etwas griffiger. 
Zu Beginn scheint es relativ eindeutig wer hinter den morden steckt, allerdings verschwimmt es im Laufe der Geschichte immer mehr. Dies hat mir sehr gut gefallen, denn so habe ich doch immer wieder mitgeraten und versucht den Mörder heraus zu finden.
Ich kann dieses Buch sehr empfehlen. Dennoch würde ich jedem Leser vorschlagen zuerst den ersten Teil der Serie um Targa zu lesen und dann diesen zweiten Teil. Es lässt sich eine deutliche Steigerung in der Person von Targa finden, die mir sehr gefallen hat, daher gibt es für diesen Teil einen Stern mehr. Potenzial nach oben ist immer noch gegeben. Beispielsweise müsste der Mörder noch etwas geheimnisvoller gestaltet werden.


Verdiente 4 von 5 Sternen!

Dienstag, 12. Juni 2018

Im Bann des Ozeans von Robert Hofrichter

Guten Morgen liebe Leser,

Heute habe ich euch ein etwas anderes Buch mitgebracht. Es ist kein Krimi und kein „normaler“ Roman, sondern mehr eine Mischung aus Unterhaltungslektüre und Physikbuch. Überschrieben ist das Buch mit dem Zusatz: Expedition in die Wunderwelt der Tiefe. Dieser Zusatz beschreibt das Buch genau richtig. Ich möchte nicht zu viel vorwegnehmen und wünsche euch nun viel Spaß mit der Rezension!

Eure Svanny 



Inhaltsangabe:

Robert Hofrichter
Im Bann des Ozeans
Expeditionen in die Wunderwelt der Tiefe
Erscheinungstermin: 26. März 2018

1.337.323.000 Kubikkilometer – so viel Wasser enthalten in etwa die Ozeane dieser Welt. Gigantische Badewannen, die nicht nur Künstler und Poeten, sondern vor allem Meeresforscher und Biologen faszinieren. Robert Hofrichter ist einer von ihnen und hier erzählt er die spannendsten Geschichten aus dem nassen Kosmos, der die Erde umgibt. Wir lesen von seltsamen Lebensentwürfen und sonderbaren Sex-Praktiken in einem verbeulten Ozean, lernen freundliche Haie und übelgelaunte Delphine kennen, erfahren mehr über Monsterwellen, die Ungeheuer der Tiefe und die Geschichte der Quellen allen Lebens. Ein Buch, so aufregend wie ein Tauchgang in die Tiefsee!


Fazit:

Bei der Lektüre dieses Buches habe ich sehr viel dazu gelernt. Sicherlich hat jeder einen mehr oder weniger kleinen Wissensschatz über das Meer, allerdings enthält dieses Buch so unglaublich viele Information, das (außer vielleicht für Biologen) immer etwas Neues dabei sein wird. 
Der Autor versteht es sehr gut spezielles physikalisches und biologisches Wissen einzustreuen, ohne dass der Leser mental ausschaltet. Es wir gut erklärt und mit wirklich bildlichen Beispielen versucht zu verdeutlichen. Viele Größen- und Mengenangaben sind sicherlich nicht greifbar und schwer vorstellbar, allerdings gibt sich der Autor die größte Mühe jeden Leser mitzunehmen. 
Jeder Leser wird sicherlich Stellen haben, die ihn mehr interessieren und andere Themen die ihn weniger interessieren. Für mich steht am Ende das Fazit, das ich viel dazu gelernt habe und zu keinem Zeitpunkt das Gefühl hatte, ein Lehrbuch zu lesen. 
Für mich persönlich waren die physikalischen Ausführungen anfangs schwierig. Physik war in der Schule mein absolutes Hassfach und ich habe es so früh wie möglich abgewählt. Der Autor hat es allerdings geschafft mir die Physik wieder näher zu bringen und es so gut erklärt, dass ich es gleich verstanden habe. 
Durch das Buch wird deutlich, dass der Mensch nur ein ganz kleiner Augenblick im Leben der Erde darstellt und wir trotz unseres Einflusses die Erde vermutlich nicht zerstören werden, sondern uns selber ausrotten. Gerade die Meere haben im Laufe der Zeit schon riesige Schwankungen mitgemacht, und wird sie Phase des Menschen auch überleben. 

Nichts desto trotz sollten wir mit den Ressourcen die uns zur Verfügung stehen bedacht umgehen. 

Mittwoch, 30. Mai 2018

Das letze Ritual von Yrsa Sirgurdardóttir

Guten Morgen meine lieben Leser,

Heute habe ich für euch wieder einen Thriller der unaussprechlichen unglaublich guten isländischen Autorin Yrsa Sirgurdardóttir im Gepäck. Dieses Buch ist zwar schon fast zwei Jahre alt, aber nachdem ich ihre beiden neuesten Bücher verschlungen habe, musste ich unbedingt ein weiteres Buch von ihr lesen. Ich möchte mich an dieser Stelle noch beim btb Verlag bedanken für das Rezensionsexemplar. Danke! 
Ich wünsche euch viel Spaß mit der Rezension und einen schönen sonnigen Tag!

Liebe Grüße 
Eure Svanny


Inhaltsangabe:

Yrsa Sigurdardóttir
Das letzte Ritual
Thriller
Erscheinungstermin: 12. September 2016

In der Universität von Reykjavík wird die Leiche eines jungen Deutschen gefunden. Der Geschichtsstudent war fasziniert von alten Hexenkulten, und sein Mörder hat ihm ein merkwürdiges Zeichen in die Haut geritzt. Aber die isländische Polizei glaubt an einen Drogendelikt und verhaftet einen Dealer. Die Eltern des Opfers misstrauen den Ermittlungen: Sie beauftragen die junge Anwältin Dóra Gudmundsdóttir, den Fall noch einmal aufzurollen. Und auf der Suche nach dem wahren Mörder findet Dóra mehr über die dunklen Rituale heraus, als ihr lieb ist …


Fazit:

Das Buch beginnt gleich mitten drin. Die Leiche wird gefunden, es gibt kein großes Vorgeplänkel. So direkt wie der Anfang wird die Geschichte auch fortgeschrieben. Die Autorin hat sich hier einen ziemlich abstoßenden Mord ausgedacht, der viele geschichtliche Hintergründe aufweist. So kommt es dazu, dass man sich hier in einer Art Indianer Jones Jagd mit den beiden Ermittlern auf die Spur nach dem Mörder und den Umständen um den Tot macht. 
Die beiden „Ermittler“ sind in diesem Fall keine klassischen Polizisten, sondern ein Mitarbeiter der Familie des Verstorbenen und eine Anwältin die zusätzlich engagiert wurde. Die beiden Charaktere sind sehr gut gestaltet worden. Bei der Anwältin geht im Leben alles ein bisschen drunter und drüber, der Mitarbeiter Michael ist ner der seriöse Businessman. Die beiden verstehen sich im Laufe der Zeit aber immer besser und nähern sich sogar an. Ich bin gespannt ob es in den darauffolgenden Buch mit den beiden weiter geht. 
Die geschichtlichen Fakten sind sehr interessant gestaltet und nehmen eher eine Randnotiz ein, die aber von großem Hintergrundwissen zeugt. Die Autorin hat sich sehr viel Mühe gegeben, dass es nicht zu langweilig wird mit den ganzen Fakten. 
Mit der Person des Toten, hat sie eine Figur kreiert, die sehr außergewöhnlich ist. Sowohl von den Beschreibungen des Aussehens als auch vom beschriebenen Verhalten. Das macht da Buch sehr abwechslungsreich. 
Der Spannungsbogen wird von Beginn an sehr hoch gehalten. Ich mochte das Buch gar nicht aus der Hand legen, war aber leider öfter dazu gezwungen. Der Einstieg fiel mir jedes Mal wieder ganz leicht, selbst nach einer Woche war ich gleich wieder in der Geschichte drin. 

Wie auch die anderen Bücher der Autorin, kann ich dieses Buch jedem Krimi Fan nur wärmstens ans Herz legen. Auf diese Autorin ist Verlass! Jedes Buch ein Knaller. 


Verdiente 5 von 5 Sternen!

Donnerstag, 17. Mai 2018

Jobien Berkouwer - Summer Girls

Hallo und guten Morgen meine lieben Leser,

Nach dem etwas nachdenklichen Buch habe ich heute für euch wieder einen richtig spannenden Krimi im Gepäck. 
Als ich den Klappentext das erste mal gelesen habe, habe ich gleich gedacht, Mensch das hört sich richtig gut an! Eine Profilerin, die Bücher schreibt. So viel vorweg: Es hat sich auch wirklich gelohnt! 
Ich möchte mich an dieser Stelle recht herzlich beim Pengiun Verlag bedanken: auf euch ist auch wirklich immer Verlass! Jeder Krimi und Thriller aus euren Reihen ist richtig klasse!
Und nun viel Spaß mit der Rezension und einen schönen sonnigen Tag!

Eure Svanny


Inhaltsangabe:

Jobien Berkouwer
Summer Girls
Thriller
Erscheinungstermin: 12. Februar 2018

Die Profilerin Lot van Dijk wird aus Amsterdam in eine verschlafene Gemeinde auf dem Land versetzt. Die männlichen Kollegen nehmen die junge Frau nicht ernst, und abgesehen von ausgebrochenen Pferden gibt es für die Polizei nur selten etwas zu tun. Doch dann wird in einer Waldhütte nach einem Sturm eine Leiche gefunden. Lot sieht ihre Chance, sich zu behaupten, und erstellt ein Täterprofil. Es weist eindeutig auf einen Serienkiller hin, aber sie wird nur müde belächelt. Bis im Wald ein zweites ermordetes Mädchen gefunden wird. Denn nun liegt es an Lot, den Mörder aufzuhalten, bevor er sein nächstes Opfer findet …


Fazit:

Ein richtig gutes Buch! Von der ersten Seite an wurde ich gefesselt. Es beginnt gleich mit einer Verfolgungsjagd zwischen Täter und Opfer, wo bei offen bleibt, ob der Täter das Opfer bekommt. Das spiegelt sich an vielen Stellen im Buch wieder. Oft weis man nicht, ob etwas schon fest steht und bekommt es denn erst Seiten später genau raus. 
Es gibt immer wieder Sprünge und man sieht die Welt aus den Augen des Täters. Teilweise ist es wirklich sehr verstörend, denn manchmal ist ein Täter selber auch Opfer. 
Die Profilerin Lot ist sehr gut dargestellt. Macht einen sympathischen Eindruck und lässt sich von ihren Kollegen nicht unterkriegen. Ich habe in diesem Buch wirklich den Eindruck Einblick in die Arbeit der Polizist bekommen zu haben. Es ist sehr authentisch dargestellt und macht wirklich Spaß zu lesen, wie der Hase so läuft. 
Die Kollegen von Lot haben auch alle mit dem Leben zu kämpfen, die lässt sie sehr authentisch rüber kommen und nicht wie auf dem Papier erstellte Charaktere. Mich würde es nicht wundern, wenn es für jeden Charakter ein menschliches Vorbild im Umkreis der Autorin gibt. 
Die Spannung ist wie schon erwähnt von der ersten Seite an gegeben. Durch den Wechsel zwischen den Darstellungen des Täters und den Mordermittlungen wird die Spannung noch zusätzlich gesteigert. Als Leser hofft man die ganze Zeit, dass sich alles zum Guten wendet und dem Täter auch geholfen werden kann. 

Zusammenfassend ist dieses Buch sehr gut geschrieben. Es macht einfach Spaß zu lesen und ich werde es jedem Krimifan ans Herz legen! 


Verdiente 5 von 5 Sternen!

Sonntag, 13. Mai 2018

Geni Kawamura - Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden

Hallo meine lieben Leser,

Eigentlich wollte ich euch die Rezension ganz frisch präsentieren, aber manchmal läuft im Leben nicht immer alles wie geplant. Daher bekommt ihr die Rezension mit einer Verspätung. 
Es geht um ein Buch, in dem auf die Bedeutung von Gegenständen im Leben eingegangen wird. Was passiert wenn ich etwas von der Welt verschwinden lasse?
Genau mit dieser Frage beschäftigt sich der Autor in seinem Buch. 
Ich bedanke mich recht herzlich für das Rezensionsexemplar. Und wünsche euch viel Spaß mit der Rezension. 

Eure Svanny 



Inhaltsangabe:

Genki Kawamura
Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden
Roman
Erscheinungstermin: 23. April 2018

Ein junger Briefträger erfährt überraschend, dass er einen unheilbaren Hirntumor hat. Als er nach Hause kommt, wartet auf ihn der Teufel in Gestalt seines Doppelgängers. Er bietet ihm einen Pakt an: Für jeden Tag, den er länger leben möchte, muss eine Sache von der Welt verschwinden. Welche, entscheidet der Teufel. Der Briefträger lässt sich auf dieses Geschäft ein. Am Tag darauf verschwinden alle Telefone. Am zweiten Tag die Filme, am dritten alle Uhren. Als am vierten Tag alle Katzen verschwinden sollen, gebietet der Briefträger dem Teufel Einhalt. Und macht etwas völlig Überraschendes ... 

Genki Kawamura stellt in seinem Roman, von dem in Japan über eine Millionen Exemplare verkauft worden sind, die einfache Frage: Was macht ein gutes und erfülltes Leben aus?



Fazit:

Dieses Buch rüttelt wach. Von der ersten Seite an, macht man sich Gedanken, was wirklich wichtig ist im Leben. Es war für mich regelrecht ein Spiegel, der mir zwar die Ansicht des Jungen Briefträgers dargelegt hat. Diese Ansicht hat mich aber dazu angeregt, dass ich mir selber Gedanken über die wichtigen Dinge in meinem Leben gemacht habe. Was würde ich tun, wenn ich in einer solchen Lage wäre. Auf was könnte ich verzichten in meinem Leben und was hätte das für Folgen für alle anderen Menschen auf der Welt. Was für einen wichtig ist, ist dem anderen vielleicht egal. 
Mein persönliches Fazit ist, dass ich mein Leben nicht auf Kosten von irgendwelchen Dingen verlängern würde. 
Bitte macht euch selber bei der Lektüre darüber Gedanken und lasst mich auch gerne teilhaben an euren Ansichten. 
Der Schreibstil des Autors ist sehr bildlich und lebhaft, daher lässt sich das Buch sehr gut lesen. 


Ich kann euch dieses Buch nur wärmstens ans Herz legen! Verdiente 5 von 5 Sternen. 

Donnerstag, 19. April 2018

SOG von Yrsa Sigurdardóttir

Guten Abend meine lieben Leser,

Heute habe ich wieder ein Krimi Highlight für euch. Nach dem ersten Teil der Serie um den Kommissar Huldar und die Psychologin Freyja habe ich heute für euch den zweiten Teil: SOG.
Wie auch der erste Teil wieder sehr empfehlenswert, daher wünsche ich euch ein schöne Lektüre und ein sonniges Wochenende!

Liebe Grüße 
Eure Svanny



Inhaltsangabe:


Yrsa Sigurdardóttir
SOG
Thriller
Erscheinungstermin: 18. September 2017

Zwölf Jahre nach dem Tod und der Vergewaltigung eines Mädchens wird eine Zeitkapsel in Reykjavik gehoben. Darin enthalten: 10 Jahre alte Briefe von Schülern, die beschreiben, wie sie sich Island im Jahre 2016 vorstellen. Darunter findet sich noch etwas anderes: eine unheimliche Botschaft, die akribisch genau die Initialen von zukünftigen Mordopfern auflistet. Kurz danach werden zwei abgetrennte Hände in einem Hot Tub in der Stadt treibend gefunden. Doch noch hat keiner eine Vermisstenanzeige bei der Polizei gestellt. Schon bald taucht die erste verstümmelte Leiche auf, dicht gefolgt von einer zweiten, und es ist klar, dass die Botschaft aus der Zeitkapsel ernst zu nehmen ist. 

Ein Fall für Kommissar Huldar, der sich beweisen muss: von seinen Leitungsaufgaben entbunden, wird er von den meisten seiner früheren Untergegebenen gemieden, die Beziehung zur Kinderpsychologin Freyja ist ebenfalls ruiniert, was er zu reparieren hofft, indem er sie in die jetzigen Ermittlungen mit einbezieht ...


Fazit:

Nach dem ersten Teil der Serie folgt hier ein wirklich guter zweiter Teil. Ich habe dieses Buch verschlungen. Ich möchte mich an dieser Stelle recht herzlich beim Belag bedanken für das Rezensionsexemplar.
Die Geschichte beginnt ganz spannend mit einem Brief aus einer Zeitkapsel. In diesem Brief wird der Mord an verschiedenen Personen angekündigt. 
Huldar und Freyja begeben sich nun auf die Suche nach dem Mörder und versuchen die Opfer vorher zu finden. Der Mörder hat die Initialen der Opfer in diesem Brief vermerkt. Nach und nach ergibt sich für die Ermittler ein Bild des Grauens. 
Die Geschichte ist wieder sehr bildlich geschrieben und liest sich sehr flüssig. Bei dieser Autorin fühle ich mich nach Island versetzt, es macht richtig Lust auf eine Reise in dieses interessante Land. Island wird sehr verschlafen dargestellt, solche Morde gibt es normal in diesem Land nicht. Hier kennt jeder jeden und eine solche Gewalt gibt es normal nicht. 
Die beiden Hauptcharaktere sind wieder ständig im Fokus und wer den ersten Band nicht kennt, muss hier keine Angst haben, man lernt auch in diesem Band alles wichtige über die Personen und Ihr Art zu handeln.
Die Spannung setzt gleich zu Beginn ein und endet eigentlich erst mit der Auflösung zum Schluss. Bei dieser Autorin weiß ich vorher nie wer der Mörder ist. Ich rate zwar immer mit und habe so meine Vermutungen, aber sie schafft es auch diesmal wieder mich aufs Glatteis zu führen. Mit meiner Idee lag ich ganz falsch. 
Dieses Buch vereint alles, was man für einen spannenden Krimi benötigt: ein gutes Ermittlerteam, eine gute Idee über Opfer und Täter und einen guten landschaftlichen Hintergrund.


Ich vergebe diesem Buch 5 von 5 Sternen.

Dienstag, 10. April 2018

Die Geschichte des Wassers von Maja Lunde

Hallo meine lieben Leser,

Heute möchte ich euch das neue Buch von Maja Lunde vorstellen: Die Geschichte des Wassers. Nach ihrem ersten Buch Die Geschichte der Bienen geht es in diesem Buch um die immer stärker werdende Knappheit des Wassers. Von den ersten Buch von Maja Lunde war ich vor etwa einem Jahr nicht sehr angetan, mir hatte das Ende nicht gefallen und die zukünftige Version ihrer Welt auch nicht. Das war diesmal anders und ich bin froh, dass ich der Autorin mit dem zweiten Buch eine zweite Chance gegeben habe. Ich wünsche euch nun viel Spaß mit der Rezension. 

Liebe Grüße 
Eure Svanny



Inhaltsangabe:

Maja Lunde
Die Geschichte des Wassers
Roman
Erscheinungstermin: 19. März 2018

Norwegen, 2017. Die fast 70-jährige Umweltaktivistin Signe begibt sich auf eine riskante Reise: Mit einem Segelboot versucht sie die französische Küste zu erreichen. An Bord eine Fracht, die das Schicksal des blauen Planeten verändern kann.

Frankreich, 2041. Eine große Dürre zwingt die Menschen Südeuropas zur Flucht in den Norden, es ist längst nicht genug Trinkwasser für alle da. Doch bei dem jungen Vater David und seiner Tochter Lou keimt Hoffnung auf, als sie in einem vertrockneten Garten ein uraltes Segelboot entdecken. Signes Segelboot.

Virtuos verknüpft Maja Lunde das Leben und Lieben der Menschen mit dem, woraus alles Leben gemacht ist: dem Wasser. Ihr neuer Roman ist eine Feier des Wassers in seiner elementaren Kraft und ergreifende Warnung vor seiner Endlichkeit.


Fazit: 

Mir hat dieses Buch ganz gut gefallen. Die Geschichte der Bienen konnte mich nicht überzeugen, das war diesmal anders und ich bin froh, dass ich dieses Buch lesen durfte. An dieser Stelle möchte ich mich herzlich beim Verlag und Frau Puce bedanken. 
Dieses Buch ist in zwei Sichtweisen unterteilt: die Geschichte von Signe von 2017 und die Geschichte von David aus dem Jahr 2041. 
Signe ist ein sehr eigenwilliger Charakter der sehr gut dargestellt wird. Sie hat so ihre eigenen Ansichten für die sie ihr Leben lang gekämpft hat. Diese Ansichten sind manchmal sehr merkwürdig, aber sie zieht sie konsequent durch, was Signe als Charakter in meinen Augen sehr sympathisch erscheinen lässt. 
In jedem Kapitel wird zwischen Signe Sicht aus dem Jahr 2017 und der Sicht von David aus dem Jahr 2041 gewechselt. 
David und seine Tochter Lou sind sehr gebeutelt von ihrem Leben ohne Wasser. Zu Beginn sind sie auf dem Weg in ein Auffanglager. Die Darstellung dieses Lagers erinnert sehr an die heutigen Flüchtlingslager. Trotz der ärmlichen Verhältnisse kämpfen die beiden sich durch und versuchen das beste aus ihrem
Leben zu machen. David kümmert sich wirklich rührend um seine Tochter und versucht sie von den bösen Dingen des Lebens zu beschützen. 

Insgesamt hat mir dieses Buch deutlich besser gefallen als Die Geschichte der Bienen. Auch in diesem Buch ist das Ende sehr offen gehalten, was mir persönlich nicht gefällt, daher ziehe ich auch einen Stern ab. Insgesamt ist die Darstellung der Charaktere sehr gut gelungen. Auch die Idee des künftigen Lebens auf der Erde ist sehr gut dargestellt und meiner Meinung auch sehr realistisch. Ich hoffe, das durch solche Bücher immer mehr die Politik wach gerüttelt wird, damit uns nicht ein solches Leben bevorsteht. 


Ich werde dieses Buch weiterempfehlen, denn wir sollten alle für eine bessere Welt kämpfen!