Dienstag, 15. August 2017

Ein Jahr auf dem Land von Anna Quindlen

Hallo meine lieben Leser,

Heute möchte ich euch ein wirklich besonderes Buch vorstellen. Als ich die Inhaltsangabe zu dem Buch gelesen habe, habe ich mit einer leichten Sommerlektüre gerechnet. Aber schon innerhalb der ersten Seiten habe ich gemerkt, dass es keine einfache Sommerlektüre ist, die man mal so schnell nebenbei lesen kann. Dieses Buch ist etwas besonderes. Im Nachhinein hat es mich sehr an das Buch über die Jüdin und ihre Flucht nach Panama erinnert. Die Rezension dazu findet ihr auch hier in meinem Blog, wenn ihr sie nicht schon gelesen habt, solltet ihr dies tun, wenn euch diese hier gefallen hat. Ich möchte auch gar nicht mehr lange quasseln, sondern gleich zur Rezension kommen. An dieser Stelle möchte ich Laura Austen danken für dieses wundervolle Buch!

Viel Spaß mit der Rezension!

Eure Svanny


Inhaltsangabe:

Rebecca Winter steht an einem Wendepunkt: Von ihrem Mann geschieden, für den erwachsenen Sohn längst entbehrlich, und als Künstlerin hat sie ihren Zenit überschritten. Jahrelang lebte die berühmte Fotografin von den üppigen Einkünften eines Schnappschusses, doch nun ist der Geldstrom versiegt. Notgedrungen vermietet sie ihr luxuriöses New Yorker Apartment und zieht für ein Jahr in ein kleines Haus fernab der Stadt. Der unfreiwillige Landaufenthalt wird kein Spaziergang im Central Park – und doch beschert er Rebecca nicht nur die langersehnte neue Inspiration, sondern auch eine unverhoffte Liebe und den Mut, unbekannte Wege zu beschreiten ...

Fazit:

Dieses Buch hat mich sehr beeindruckt. Es wirkte von Anfang an eher wie eine Biographie. Den Vergleich mit der nach Panama geflüchteten Jüdin habe ich oben schon gezogen und möchte an dieser Stelle nur noch mal den sehr ähnlichen Schreibstil betonen. Es wirkte sehr leicht und dennoch sehr tiefgreifend. Ich hatte das Gefühl, dass ich die ganze Zeit bei Rebecca war und wollte sie stellenweise einfach nur in den Arm nehmen.
Die Erlebnisse wurden so authentisch erzählt, dass ich auf die Idee mit Biografie gekommen bin. Es wirkte in keiner Weise ausgedacht, sondern wie das wahre Leben. Wenn man am Boden ist, dann kommen nur einfach noch mehr schreckliche Ereignisse, zumindest wirkt es immer so.
An einigen Stellen hatte ich Tränen in den Augen und das Ende war einfach nur unglaublich schön. Die Autorin hat mich so in den Bann gezogen, dass ich einfach gerne noch mehr Bücher von ihr lesen möchte und auch schon auf meine Wunschliste gesetzt habe.
Wie gesagt, dass Buch keine einfache Sommerlektüre sondern berührte mich sehr stark. Ich möchte nicht sagen, dass es kein Buch für den Sommerurlaub ist, das ist es sicherlich, aber ich habe es nicht mal eben schnell gelesen. Man sollte sich Zeit für dieses Buch nehmen und sich nicht täuschen lassen, dass es nicht sonderlich dick ist. Hier steckt unglaublich viel Inhalt und das wahre Leben drin.  Wenn ihr einfach mal reinlesen wollt und ich euch neugierig gemacht habe, dann folgt dem Link am Ende der Rezension.


Ich kann für dieses Buch nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen und vergebe 5 von 5 Sternen.


https://www.randomhouse.de/Buch/Ein-Jahr-auf-dem-Land/Anna-Quindlen/DVA-Belletristik/e467822.rhd

Donnerstag, 10. August 2017

Das Gold der Raben von Andrea Schacht

Hallo meine lieben Leser,

Heute möchte ich euch das Buch "Das Gold der Raben" von Andrea Schacht vorstellen. Mir hat das Buch nicht gut gefallen, trotzdem möchte ich euch meine Rezension ans Herz legen, denn jeder hat einen anderen Geschmack. Ich habe das Buch dankenswerter Weise vom Verlag zur Verfügung gestellt bekommen und habe es daher auch tapfer zu Ende gelesen. Für mich gab es aber einige wesentliche Kritikpunkte, weswegen ich nur zwei Sterne vergeben kann. Da habe ich in der letzten Zeit deutlich bessere historische Bücher gelesen -> Maria W. Peter "Die Küste der Freiheit" oder "Die Festung am Rhein".
Dennoch wünsche ich euch viel Spaß mit der Rezension.

Liebe Grüße
Eure Svanny


Rezension

Inhaltsangabe:

Als sei der Fund eines toten Säuglings nicht schrecklich genug, erkennt Myntha rasch, dass diese Angelegenheit noch nicht beendet ist. Denn ihr Vater, der Fährmann Reemt, scheint mehr darüber zu wissen, doch er schweigt beharrlich. Währenddessen steht die Hochzeit ihres Bruders mit ihrer besten Freundin kurz bevor, und auch ihre eigene Verlobung nähert sich. Da werden schwere Anschuldigungen gegen ihren Vater erhoben, und für Myntha rückt alles andere in den Hintergrund. Sie muss zuerst ihrem Vater beistehen – und beginnt, Fragen zu stellen …

Fazit:

Ich möchte vorweg sagen, dass ich die beiden Vorgängerbücher nicht gelesen habe, das aber inhaltlich auch nicht weiter hinderlich war. Alles was man so wissen musste, wurde nochmal kurz wiederholt, so dass ich auch im Bilde war über die wichtigsten Ereignisse.
Was ich allerdings sehr schade fand, es wurde keine richtige historische Einordnung gemacht. Es war weder irgendwo im Buch eine Jahreszahl zu finden, noch sonst irgendein Ereignis, das auf eine bestimmte Zeit schließen lässt. So war es sehr wage zu welcher Zeit wir uns genau befinden. Das mochte ich überhaupt nicht.
Den zweiten Punkt den ich sehr kritisch sehe ist, dass es viele, ich vermute mal Kölsche ausdrücke gab, die ich nicht verstanden habe. Es war auch kein Anhang, bei dem das ganze ins Hochdeutsche übersetzt wurde, so dass ich raten durfte, was die Ausdrücke bedeuten sollen. Die Sprache allgemein ist sehr einfach gehalten und wechselt sehr häufig zwischen etwas hochtrabender und wieder ganz einfachem Deutsch. Das war wirklich sehr auffällig und daher hat man oft gesehen, wo die Autorin vermutlich aufgehört und das nächste mal das schreiben wieder fortgesetzt hat. Die Charaktere wurden sehr Bildlich beschrieben, so dass ich sie genau vor Augen hatte.

Zum Inhalt: mir hat die Geschichte nicht gefallen. Ich hatte anhand der Inhaltsangabe mit einem spannenden Krimi mit geschichtlichen bzw. Mittelalterlichem Hintergrund gerechnet. Aber bis auf das tote Kind hatte das für mich weniger mit einem Krimi zu tun als mit einem ziemlich langweiligen Roman.

Bücher sind immer Geschmacksache, der eine findet dieses Buch vielleicht spannend und toll, aber mein Fall war es nicht. Deshalb möchte ich auch ehrlich zu euch sein und ich vergebe für dieses Buch lediglich 2 Sterne. Ich musste mich ziemlich quälen und hätte ich es mir selbst gekauft wäre ich bös enttäuscht gewesen und hätte es schon nach den ersten Seiten aus der Hand gelegt und nicht weiter gelesen.
Für die Leser unter euch, die trotzdem Interesse haben, können sich gerne beim Verlag unter dem unten genannten Link informieren und über eine Leseprobe mal ins Buch rein schnuppern.

https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Das-Gold-der-Raben/Andrea-Schacht/Blanvalet-Taschenbuch/e473900.rhd

Montag, 7. August 2017

Mein Herz ist eine Insel von Anne Sanders

Hallo meine lieben Leser,

Heute möchte ich meine Mittagspause dazu nutzen euch über ein neues Buch zu berichten. Ich habe das Buch vom Verlag gestellt bekommen und bin darüber sehr glücklich. Ich möchte vorweg kurz etwas zum Einstieg in das Buch sagen. Hätte ich das Buch nicht als Rezensionsexemplar bekommen, hätte ich es vermutlich nach dem ersten reinlesen zur Seite gelegt. Die Hauptperson war mir ziemlich unsympathisch. Allerdings lohnt es sich bei diesem Buch am Ball zu bleiben, daher möchte ich euch Mut machen, wenn euch die Inhaltsangabe und meine Rezension gefallen haben, dann bleibt nach den ersten Seiten am Ball. Das Ende ist nachher wunderschön.
An dieser Stelle möchte ich Katharina Schleicher danken für das zur Verfügungstellen des Buches!

Und nun habt viel Spaß mit meiner Rezension und vielleicht hat der ein oder andere noch ein schönes Buch für den Urlaub hiermit gefunden!

Liebe Grüße

Eure Svanny



Rezension

Inhaltsangabe:

Isla Grant ging es schon mal besser. Ohne Wohnung und ohne Job bleibt ihr keine andere Wahl, als nach Hause zurückzukehren, nach Bailevar, eine winzige Insel an der rauen Westküste Schottlands. Und das, obwohl sie kaum Kontakt zu ihrer Familie hat. Als sie auch noch ausgerechnet ihre Jugendliebe Finn wiedertrifft, sind alle unliebsamen Erinnerungen zurück. Ihr einziger Lichtblick ist die alte Dame Shona, die wie keine andere Geschichten erzählt, besonders gern die Legende von der verschwundenen Insel. Doch schon bald erkennt Isla, welch tragisches Geheimnis Shona zu verbergen versucht. Und auch ihre eigene Vergangenheit holt Isla unaufhaltsam ein …

Fazit:

Dieses Buch zu bewerten ist gar nicht so einfach. Ich muss zugeben, ich habe mich am Anfang etwas schwer getan mit dem lesen. Mir war die Hauptperson Isla ziemlich unsympathisch. Sie war in meinen Augen eine Zicke, die sich vor ihren Problemen verschlossen hat. So etwas kann ich auch im richtigen Leben überhaupt nicht leiden, wenn jemand so unglaublich launisch ist und nicht mit anderen Menschen über die Probleme reden möchte. Aber so viel schon mal vorweg: es wird zum ende besser und die große Aussprache erfolgt.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut beschreibend. Ich habe mich während des Lesens in die Welt auf der Insel flüchten können und hatte das Gefühl, als beobachtende Person dabei zu stehen.
Durch dieses ganze Gefühlschaos von Isla und den anderen betroffenen Personen wie ihren Vater oder Finn, ist das Buch stellenweise richtig spannend. Gerade zum Ende hin konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen und habe die letzten 100 Seiten an einem Stück verschlungen. Schade, dass es dann schon zu Ende war. Auch wenn ich gern noch mehr über das Leben von Isla erfahren hätte, war das Ende sehr gut gewählt und ich hatte sogar ein paar Tränchen in den Augen.
Inhaltlich lässt sich das Buch schnell zusammenfassen, denn so unglaublich viel Handlung gibt es nicht. Allerdings sind die Gefühle der Personen unglaublich gut geschrieben und daher bin ich der Meinung, dass es sich auf jeden Fall lohnt dieses Buch zu lesen. Stellenweise möchte man Isla oder auch Finn einfach nur nehmen und schütteln. Dass sich die Aussprache der zwei so lange hinzieht, hat mich fast in den Wahnsinn getrieben, aber zum Glück tun sie es noch, so viel nehme ich schon mal vorweg.

Ich vergebe für dieses Buch 4 von 5 Sternen, da mir wie gesagt der Anfang etwas schwer viel und ich stellenweise am überlegen war, dieses Buch aus der Hand zu legen und ein anderes zu wählen. Durch das schöne Ende hat sich das Buch aber seine 4 Sterne verdient. Es ist ein ideales Buch für die Urlaubszeit oder wenn man mal Abstand vom Alltag braucht und durch das lesen Urlaub machen möchte.


https://www.randomhouse.de/Paperback/Mein-Herz-ist-eine-Insel/Anne-Sanders/Blanvalet-Hardcover/e499596.rhd

Freitag, 4. August 2017

American Woman von Gayle Tufts

Hallo meine lieben Leser,

Heute möchte ich euch mal ein Buch vorstellen, dass eigentlich nicht so in mein Lesegenre passt, mich aber neugierig gemacht hat. Ich danke dem Aufbau Verlag für das zur Verfügungstellen des Buches. Es geht um das Buch von Gayle Tufts - American Woman.
Wie gesagt, ich war einfach neugierig, nachdem ich das Buch des Öfteren bei n-tv.de in der Werbung gesehen habe. Gayle Tufts sagte mir etwas, denn ich habe sie schon ein paar mal im Fernsehen gesehen. Allerdings konnte ich durch das Buch einen ganz neuen Eindruck von ihr gewinnen. Und diesen neuen Eindruck möchte ich euch nicht vorenthalten, also viel Spaß mit der Rezension.

Eure Svanny



Rezension

Inhaltsangabe:

»Sonderklasse!« Der Spiegel 

Gayle Tufts beobachtet mit scharfem Blick und schreibt mit viel Humor und Verstand nicht nur über ihr Leben als Amerikanerin in Deutschland, sondern auch über ihre alte Heimat – über Alltag und Absonderlichkeiten im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Hochaktuell und mit den besten Stücken aus ihrem neuen Bühnenprogramm. 

»Diese Frau weckt dieses gewisse Rotweingefühl: ein bisschen trunken, ein bisschen traurig und dabei unendlich selig.« Süddeutsche Zeitung

Fazit:

Mir hat das Buch an sich gut gefallen. Es ist zum Teil mit englischen Phrasen ausgeschmückt, daher sollte man eventuell eine gewisse Grundkenntnis in der englischen Sprache haben oder ein Wörterbuch zur Hand. Dieser "Denglische" Schreibstil macht das Buch zu etwas besonderem. Es lässt sich dennoch gut lesen. 
In dem Buch erzählt Gayle viel über die Wahl von Trump zum Präsidenten, aber auch von ihrer Kindheit und der Beziehung zu ihrem Bruder. Es ist sehr unterhaltsam und ich fand es an keiner Stelle langweilig. Im Gegenteil ich war sehr erstaunt über die Persönlichkeit Gayle Tufts. Bisher hatte ich sie in der Öffentlichkeit nie so wahrgenommen. 
Zum Schluss lässt sie noch eine Tatsache offen, ob das gewollt ist oder das Ergebnis zu dem Zeitpunkt einfach nicht fest stand, lässt sich für mich nicht bewerten. Es macht aber Lust mehr über Gayle zu lesen und zu erfahren.
Das Buch ist generell nicht so lang, was mir gut gefallen hat. Ihr Schreibstil mit der "Denglischen" Sprache wäre für mich irgendwann langweilig geworden, wenn das Buch zu lang wäre, denn irgendwann ist auch gut damit. Aber ich finde es sehr gewagt und mutig ein Buch so zu schreiben. Gerade für Menschen, die kein Englisch verstehen, ist es ein Buch, was sie nicht komplett verstehen und wahrscheinlich auch nicht lesen werden. Dieser Aspekt ist sehr schade, denn die Person Gayle Tufts ist sehr vielseitig und überhaupt nicht so oberflächig.

Ich kann daher nur jedem empfehlen sich dieses Buch einmal vorzunehmen um mehr über diese Person und die Denkweise der Amerikaner zu erfahren.

Ich vergebe hier verdiente 4 von 5 Sternen.

Wer Interesse hat oder vielleicht einfach mal rein lesen möchte, sollte dem unten genannten Link zur 
Verlagsseite folgen.

http://www.aufbau-verlag.de/american-woman.html

Mittwoch, 26. Juli 2017

Die Nr. 1 - André Milewski

Hallo meine lieben Leser,

Auch heute stelle ich euch wieder ein neues Buch vor, dass ich während meines Urlaubs gelesen habe. Es geht heute um den Autor André Mileswski, von dem ich schon viele Bücher lesen durfte und jedes mal wieder begeistert bin. Im April habe ich schon eine Rezension zu seinem Buch Die Totentafel online gestellt, also bei Gelegenheit gern dort auch einmal nachlesen.
Viel Spaß mit der Rezension!

Eure Svanny


Lieber André,
An dieser Stelle möchte ich dir für dieses schöne Buch danken. Ich find es klasse, dass du mir auch wieder dieses Buch zum lesen zur Verfügung gestellt hast und eine schöne Widmung rein geschrieben hast. Mittlerweile stehen schon einige deiner Bücher bei mir im Regal und es freut mich zu sehen, dass es immer mehr werden. Das zeigt mir, dass nicht nur ich so begeistert bin von deinen Büchern, sondern auch viele andere Leser. Ich wünsche dir weiterhin alles gute und viel Erfolg mit deinen Büchern, den hast du wahrlich verdient! Vielleicht sieht man sich ja bald mal wieder ;-)

Ganz liebe Grüße


Rezension

Inhaltsangabe 

William Stubbs, einst ein gefeierter Kunstdetektiv in New York, fristet sein Dasein nun die meiste Zeit rauchend und saufend in einem schäbigen Diner in San Diego, nachdem er von seiner Frau betrogen und verlassen wurde. Als die alljährliche Comic Con startet, bekommt er unverhofft den Auftrag, ein verschwundenes, überaus wertvolles Comicheft zu suchen. Mit reichlich Geld davon überzeugt, nimmt er die Ermittlungen auf und stolpert geradewegs in einen kurz vor der Eskalation stehenden Konflikt zweier verfeindeter Mafiaclans, die San Diego unter sich aufteilen. Zu seinem Glück bekommt er Hilfe von der Cosplay-Expertin Danielle und dem Besitzer seines Stamm-Diners. Außerdem kreuzt auch noch ein Hollywoodstar seinen Weg, der neben einem gewaltigen Ego auch manch hilfreiches Talent hat ...

Fazit:

Inhaltlich war dieses Buch mal etwas ganz Neues für mich. Mit Comics hatte ich bisher so gar nichts am Hut und auch nicht wirklich vor mich damit in nächster Zeit zu beschäftigen. Daher war ich sehr angetan, dass sich der aktuelle Thriller von André mit diesem Thema beschäftigt hat. Ich hätte vorher nie gedacht, dass ein Comicheft so viel Geld wert sein kann... da ist es nur logisch, dass wie bei vielen teuren Dingen, die Streiterei darum nicht unbedingt mit normalen Mitteln abläuft.
Von Beginn an war ich mitten im Geschehen und gefesselt von der Geschichte. Da ich im Urlaub die Zeit hatte, habe ich das Buch auch an einem Tag durchgelesen und wollte es auch zwischenzeitlich gar nicht aus der Hand legen, so dass da Mittagessen dann doch ausfallen musste.
Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und durchaus mal etwas anders und keine Musterschüler, bzw. Detektive. Durch das Einbringen der Mafiaclans hat die Geschichte immer wieder sehr spannende Wendungen vollzogen.
Mir gefällt es sehr gut, wenn Bücher nicht so dick sind, dafür der Spannungsbogen von der ersten bis zur letzten Seite gehalten werden kann. Dies ist hier absolut der Fall, daher kann ich nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen und vergebe 5 von 5 Sternen. Auch wenn, das Cover nicht unbedingt jeden anspricht, es lohnt sich dahinter zu gucken!

Dienstag, 25. Juli 2017

Die Küste der Freiheit - Maria W. Peter

Guten Morgen meine lieben Leser,

Wie versprochen folgt jetzt eine Rezension der nächsten ;-)
Heute möchte ich euch das wirklich schöne Buch von Maria W. Peter vorstellen. Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar gestellt bekommen und war wirklich sehr glücklich darüber, denn allein die Inhaltsangabe hat mich neugierig gemacht und da ich lange kein Auswandererbuch mehr gelesen habe, kam es genau zur richtigen Zeit. Das Buch ist wirklich lang und daher habe ich auch ziemlich lange mit dem lesen gebraucht, da ich immer nur abends dazu gekommen bin ein paar Seiten zu lesen. Im Urlaub hatte ich dann endlich mal Zeit längere stellen am Stück zu lesen und möchte euch jetzt natürlich meine Rezension präsentieren. Viel Spaß damit!

Liebe Grüße
Eure Svanny


Liebe Maria,
An dieser Stelle möchte ich noch kurz ein paar Worte an dich richten. Ich möchte mich herzlich bedanken, dass ich dein Buch lesen durfte und du so ein nettes Paket mit Kerze und Süßkram zusammen gestellt hast. Über die Widmung habe ich mich sehr gefreut und das Buch wird einen Sonderplatz in meinem Regal erhalten. Ich hatte so unglaublich schöne Lesestunden mit deinem Buch, dass ich nicht widerstehen konnte, mir auch dein neues Buch Die Festung am Rhein zu kaufen. Ich bin gerade dabei es zu verschlingen und bin genauso begeistert wie bei Anna und Lorenz. :-)
Vielen lieben Dank!



Rezension

Inhaltsangabe:

1775: Als ihr geliebter Lorenz mit seinem Regiment nach Amerika in den Krieg geschickt wird, ist Anna zutiefst verzweifelt. So verzweifelt, dass sie sich als Schuldmagd in die amerikanischen Kolonien verkauft. Bald schon findet sie sich mit zahlreichen anderen Auswanderern auf einem Schiff in die Neue Welt wieder. Doch der Weg in die Freiheit und zur Liebe ist weit ...

Fazit:

Gleich vorweg, ich vergebe 5 Sterne und würde auch noch mehr vergeben, wenn es gehen würde ;-).
Das Buch ist zwar sehr dick (etwa 850 Seiten) wurde aber an keiner Stelle langweilig. Das hat mich wirklich sehr überrascht, denn einen Spannungsbogen die ganze Zeit so hoch zu halten, ist eine wirklich Kunst. Immer passierte irgendwas neues und brachte die Akteure dazu sich neue Gedanken über die Zukunft zu machen. Die bösen Personen waren auch immer da und machten gerade Anna und Lorenz das Leben sehr schwer. 
Der Schreibstil ist so bildlich und lebhaft, dass ich zum Teil das Gefühl hatte, ich stehe neben den Personen und bin live dabei. Ich konnte so abschalten mit diesem Buch, wie es mir lange nicht menr möglich war. Ich war teilweise so weg, dass ich alles um mich herum nicht mehr mitbekommen habe und das passiert bei mir wirklich sehr sehr selten. 
Die historischen Fakten, die im diesem Buch vermittelt wurden, kamen immer nur am Rande durch und machten es somit nicht zu einem Geschichtsbuch, aber etwas gelernt hat man dadurch trotzdem. Es war wirklich unglaublich gut recherchiert und ich hatte an keiner Stelle das Gefühl, dass etwas verändert wurde. Ich kann nur meinen Hut ziehen, dass man ein Buch so gut in einen historischen Kontext einordnen kann, ohne dass der Leser dadurch gelangweilt ist oder die Hälfte der Fakten fehlt.

Ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen! Lasst euch nicht durch die Seitenzahl abschrecken, es lohnt sich!

Montag, 24. Juli 2017

Liebe und andere Missgeschicke - Katharina Wolkenhauer

Hallo meine lieben Leser,

In letzter Zeit war es hier recht ruhig, dies hatte mehrere Gründe: ich hatte beruflich sehr sehr viel zu tun und war im Urlaub. Daher kommt jetzt auch ein ganzer Schwung Rezensionen kurz hintereinander, denn ich will euch natürlich nicht vorenthalten, was ich alles schönes und zum Teil auch mal nicht so schönes gelesen habe. Beginnen wir heute mit einem nicht so schönen Buch. Dennoch danke ich dem Verlag dp Digital Publishers für das Zuverfügungstellen des Buches. Danke! Ich wünsche euch trotzdem viel Spaß beim lesen der Rezension.

Liebe Grüße
Eure Svanny



Inhaltsangabe:

Von den Irrungen und Wirrungen der Liebe. Für alle Fans von Bridget Jones. Über Liebe und andere Missgeschicke. Kerstin ist mal wieder Single. Schon viel zu lange, wenn man es genau betrachtet. Ihre Freundin Simone hingegen stiftet jede Menge Verwirrung in der Männer- und Frauenwelt. Verlassen von ihrem Mann, den sie ständig betrogen hat, ist sie unermüdlich auf der Suche nach ihrem Mr. Right. Auf ebendiesen hat auch Kerstins schwuler bester Freund Paul ein Auge geworfen. Und nicht nur er. Ein wahres Liebeskarussell beginnt sich zu drehen. Mitten drin in Amors Fallstricken: Robert Schüreisen, ein Mann in den sogenannten besten Jahren. Nur Kerstin verfällt dem Traummann nicht. Aber auch das hat seinen Grund … So viel Liebe, so viel Sehnsucht! Und dabei wissen doch alle: Es ist nicht so einfach mit der Liebe, denn es gibt viel zu viele Frösche und viel zu wenig Märchenprinzen.


Fazit:

Wie oben schon angekündigt hat mir das Buch nicht so gut gefallen. Um es gleich vorwegzunehmen: ich vergebe drei Sterne. 
Die Story an sich hat durchaus Potenzial und ist gerade als Urlaubslektüre gut geeignet. Allerdings hat es mich als Leser oft verwirrt, aus welchem Blickwinkel gerade gesprochen wird. Es hätte ganz gut getan, wenn man über den einzelnen Abschnitten die Namen schreibt oder meinetwegen kleine Sternchen oder ähnliches ein Trennung einbaut. So wurde von einer Person zu anderen gesprungen und ich bin häufig nicht mehr mitgekommen. Das fand ich sehr schade. Denn wie oben schon steht, hat es oft Ähnlichkeiten zu Büchern wie Bridget Jones gegeben, nur ohne klaren roten Faden. 
Der Schreibstil war einfach und so konnte man das Buch gut lesen. Zum Schluss hin habe ich mich aber ziemlich quälen müssen, da es so vorhersehbar und offensichtlich war. 

Meine zusammenfassende Meinung: 
Das Buch hat durchaus Potenzial, sollte aber nocheinmal überarbeitet werden, um es leserfreundlicher zu gestalten. So mit würde es ein nettes Buch für Zwischendurch ergeben.

Samstag, 24. Juni 2017

Spiegel-Spiel von Christoph Andreas Marx

Hallo meine lieben Leser,

Heute möchte ich euch mal ein etwas anderes Buch vorstellen. Angegeben ist es als philosophischer Roman. Dies trifft es sehr gut, denn es erfüllt nicht ganz die Rolle eines klassischen Romans, aber auch nicht das Genre Thriller, obwohl es zum Teil auch gut darein passen würde. Aber nur zum Teil. Ich bin gespannt wie euch das Buch gefällt, wenn ihr euch dazu entschließt es zu lesen. Ich kann es euch nur an Herz legen. Jetzt erstmal viel Spaß mit meiner Rezension und ein schönes Wochenende!

Eure Svanny




Inhaltsangabe:
"Die Game-Designerin Mira ist von einem Tag auf den anderen verschwunden. Seither wird ihr Freund Mark nachts von einem immer gleichen, rätselhaften Verfolgungstraum heimgesucht. Nach Monaten der Ungewissheit nimmt er die Suche nach ihr noch einmal auf. Die Spuren führen ihn kreuz und quer durch Berlin, in die Welt seiner Träume und in die Welt, die Mira mit ihrem letzten Computerspiel geschaffen hat.
Doch die Grenzen dieser Welten scheinen immer mehr und mehr zu verschwimmen...


Fazit:

Am Anfang hat mich dieses Buch an den Film Inception mit Leonardo DiCaprio erinnert. Die Realität und die Traumwelt sind immer mehr in einander übergegangen. 
Dem Autor ist es gelungen, dass ich teilweise so gefesselt von dem Buch war, dass ich auch die Realität ausgeblendet habe und mich immer wieder gefragt habe, ob Mark jetzt träumt oder ob es Realität ist. 
Der Schreibstil ist sehr erfrischend. Es fällt leicht zu lesen, aber dennoch kommt man nicht so rasend schnell voran, also ein guter Mix. 

Zu diesem Buch passte einfach nur das offene Ende. Obwohl es schon ein paar Tage her ist, dass ich das Buch beendet habe, denke ich immer noch drüber nach. Eigentlich schreit es förmlich nach einer Fortsetzung. Ich bin gespannt, ob es eine geben wird oder ob sich der Autor bewusst dagegen entscheidet. 

Montag, 19. Juni 2017

E5 von Marcus Schneider

Hallo meine lieben Leser!

Heute möchte ich euch einen spannenden Thriller vorstellen. E5 von Marcus Schneider. Der Autor hat mich von Anfang an mit diesem Buch gefesselt und es hat mir wirklich Spaß gemacht es zu lesen. Es hat sich zum Teil angefühlt, als wäre man selber mit auf der Tour über die Alpen. Durch die bildhafte Schreibweise habe ich ein neues Reiseziel entdeckt und werde hoffentlich in den nächsten Jahren selbst einmal diese Wanderung durchführen. 
Viel Spaß beim lesen wünsche ich!

Eure Svanny




Inhaltsangabe:

Der Controller Thomas Birkmüller hat eine geführte Wanderung über die Alpen gewonnen, auf dem E5, dem europäischen Fernwanderweg 5. Doch statt der schönsten Woche des Sommers sieht er sich der größten Herausforderung seines Lebens gegenüber. Kann das Zufall sein? Seine Mitwanderer kommen aus derselben Stadt, arbeiten in der gleichen Firma und auch sie haben die Transalp gewonnen. Und nach und nach kommen ihre dunklen Geheimnisse ans Licht. Allein mit sich und der Natur besinnt sich der Mensch auf das, was wichtig ist im Leben. Und ist bereit, endlich reinen Tisch zu machen.


Fazit:

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist sehr modern und direkt. Dadurch lässt sich das Buch schnell und einfach lesen. Durch die bildliche Beschreibung geht man bei diesem Buch selbst mit auf Wandertour über die Alpen. 
Die Spannung wird von Anfang an sehr hoch gehalten. Der Leser wird durch die Augen des Thomas zum Teil ganz schön in die Irre geführt und man überlegt die ganze Geschichte über wo der Haken liegt. Dieser wird am Ende aufgedeckt und kommt ziemlich überraschend. 

Mir hat dieses Buch wirklich sehr gut gefallen und ich kann es nur weiter empfehlen. Viel Spaß beim lesen! 

Dienstag, 13. Juni 2017

Das Haus der Glücklichen Mütter - Amulya Malladi

Hallo meine lieben Leser,

Heute möchte ich euch ein ganz besonderes Buch vorstellen. Ich habe es von Amazon Plublishing für meinen Blog zum lesen bekommen. An dieser Stelle vielen lieben Dank für das wirklich schöne Buch. Mich hat dieses Buch sehr berührt und ich war sehr traurig als ich gesehen habe, dass es leider nur dieses Buch der Autorin auf deutsch zu lesen gibt. Vielleicht ändert sich das bald noch. Ich hoffe es! So und nun möchte ich euch nicht weiter auf die Folter spannen und euch meine Rezension präsentieren. Viel Spaß beim Lesen!

Eure Svanny



Inhaltsangabe:

Priya hat alles, was man sich nur wünschen kann: einen liebevollen Ehemann, eine erfolgreiche Karriere und ein Haus im angesagten Silicon Valley in Kalifornien. Doch das, was sie mehr als alles andere begehrt, kann sie selbst nicht bekommen: ein Kind. 
Asha, die in einem Dorf in Südindien lebt, besitzt dagegen nur sehr wenig. In einer winzigen Hütte zieht sie zwei Kinder groß und kämpft zusammen mit ihrem Mann täglich ums Überleben. Asha träumt heimlich von einer besseren Ausbildung für ihren hochbegabten Sohn. Unter dem Druck ihrer Familie begibt sie sich schließlich widerstrebend ins »Haus der Glücklichen Mütter«, eine Babyfabrik, in der sie einem kinderlosen Paar im Ausland das Einzige leihen kann, was für sie von Wert ist: ihre Gebärmutter. 
Voller Witz und Wärme erzählt Amulya Malladi die berührende Geschichte zweier Frauen, die vor dem Hintergrund der wachsenden Leihmütter-Industrie Indiens gemeinsam Kontinente und Kulturen überbrücken, für ihre Chance aufs Glück.

Fazit:

Wie oben schon gesagt, hat mich dieses Buch sehr berührt. Es stellt die beiden Blickwinkel der Frauen dar, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die eine Frau hat ein schönes Leben in den USA, die andere lebt glücklich, aber in Armut in Indien. Priya kann keine Kinder bekommen und leidet sehr darunter, die Autorin stellt dies an vielen Stellen dar und man leidet als Leser förmlich mit Priya. Asha hingegen hat zwei wundervolle Kinder und lebt ihr einfaches Leben mit ihrem Mann. Ich Verwandten erzählen von dem Geld, welches sie durch die Leihmutterschaft bekommen haben. Daher meldet sich auch Priya dafür, denn Geld kann die Familie immer gebrauchen. 
An vielen Stellen hatte ich wechselhafte Gefühle über das Thema der Leihmutterschaft. Malladi versteht es den Leser in den Bann zu ziehen und zum Nachdenken anzuregen. Der Schreibstil der Autorin ist bildlich und fesselt den Leser indem keine langen verschachtelten Sätze gebildet werden. Es liest sich relativ leicht und schnell, aber gerade im Nachhinein ist es ein Buch über das man noch lange nachdenken kann.
Ich möchte an dieser Stelle keine Wertung vor nehmen und möchte euch als Leser auch nicht beeinflussen. Ich kann euch dieses Buch wirklich nur ans Herz legen. Es behandelt ein Thema, dass man von vielen Seiten betrachten sollte und dies wird im Buch auch gemacht. Ich kann hier und möchte hier unbedingt 5 Sterne vergeben. Lest unbedingt dieses Buch und bildet euch selbst eine Meinung über das Thema der Leihmutterschaft. Wie wir gerade in den Nachrichten hören konnte, bekommen selbst die Promis wie Christiano Ronaldo ihre Kinder mit Leihmüttern.
Viel Spaß mit diesem schönen Buch!!!

Samstag, 10. Juni 2017

Kiew Contract - Caroline de Vries

Hallo meine lieben Leser,
Heute möchte ich euch einen unglaublich spannenden Thriller vorstellen. Bei Thrillern liegt immer die Schwierigkeit darin realistisch und dennoch spannend zu schreiben. Dies ist der Autorin bei diesem Buch auf jeden Fall gelungen und ich kann euch nur empfehlen da Buch zu lesen. Es hat mich ein bisschen an die Filme mit Liam Neelson erinnert, in denen er versucht seine Tochter zu befreien. Genauso fesselnd war dieses Buch. Daher müsst ihr es einfach lesen, wenn euch diese Filme schon gefallen haben.

Liebe Grüße 
Eure Svanny





Inhaltsangabe: 

Verrat, Verzeihen und die Frage, wofür es sich zu kämpfen lohnt Über Kiew Contract Eine Recherchereise in die ukrainische Hauptstadt Kiew wird für die Hamburger Reporterin Katharina Iswestja zur tödlichen Falle. In ihrer alten osteuropäischen Heimat bricht die Vergangenheit des verhassten Vaters über ihr Leben herein – des Vaters, mit dem sie seit Jahren keinen Kontakt mehr hat. Der Journalist Grigorij Iswestja hatte mit Recherchen gegen korrupte Politiker und Oligarchen seine Familie in Lebensgefahr gebracht. Doch Katharina lernt ihn zu verstehen: Es gibt Ideale, für die man alles auf Spiel setzen muss ... 

Fazit: 

Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Es hat mich von der ersten Seite an gefesselt und es fiel mir schwer überhaupt mit dem lesen aufzuhören. Es war eine unglaublich spannende Verfolgungsjagd und ich kann dieses Buch einfach jedem empfehlen. Die Geschichte im Hintergrund mit den politischen Verschwörungen ist richtig gut eingebaut. Es wirkt nicht zu langweilig und ich dennoch informativ. Mit dem Schreibstil der Autorin bin ich gut zurecht gekommen. Es ist sehr bildlich geschrieben und hat mich einfach in den Bann gezogen. Seit langem mal wieder ein spannender Thriller, der mich wirklich gepackt hat. Ihr lasst euch also etwas entgehen, wenn ihr dieses Buch nicht lest!

Dienstag, 6. Juni 2017

Buddhas heiteres Lächeln von Hubert Michelis

Hallo liebe Leser,

Heute möchte ich euch ein Buch aus meiner lovelybooks Leserunde vorstellen. Gleich vorweg möchte ich sagen, dass ich dem Buch zwar vier von fünf Sternen geben würde, aber es ist nicht für jeden Leser zu empfehlen. Es ist ein sehr nachdenklicher Text, der an vielen Stellen auch durchaus Gesellschaftskritik beinhaltet, die angemessen ist. Ich muss dazu sagen, dass ich mich im mittleren Teil ziemlich durch das Buch gequält habe, was es aber wirklich nicht verdient hat. Wer Lust hat mal etwas mich ganz so leichtes zu lesen, ist hier genau an der richtigen Stelle. Ich wünsche euch viel Spaß mit meiner Rezension.

Eure Svanny

Inhaltsangabe: 

Leo, ein junger Priester, begegnet der schönen Australierin Jane und ist gleich bis über beide Ohren in sie verliebt. Nach langem inneren Ringen beschließt er, sein Kloster zu verlassen. Nach Janes Examen wollen sie heiraten, aber es kommt ganz anders und Leo verliert alles, wofür er bisher gelebt hat und landet schließlich als Obdachloser in Köln unter einer Brücke. Doch es geht noch weiter bergab mit ihm. Der einstige Mönch wird zum Kriminellen, kommt ins Gefängnis und irrt, ständig auf der Suche nach sich selbst, ziellos durch die Welt, bis in Indien ein Blick aus den Augen eines alten Weisen seine Welt aus den Angeln hebt …

 Fazit: 

Gleich zu Beginn hat mich das Buch gepackt. Der Leo bereitet alles für seine Flucht aus dem Kloster vor, es hat sich sehr erfrischend gelesen. Danach trifft ihn ein Schicksalsschlag so wie man es keinem wünscht. An dieser Stelle tat mir Leo wirklich sehr leid und ich war auch sehr berührt. Allerdings kamen danach einige Szene die ich nicht so nachvollziehen konnte und die mir Leo kurze Zeit sehr unsympathisch gemacht haben. 
Meiner Meinung nach zog sich der mittlere Abschnitt einfach viel zu lange hin. Ich hatte stellenweise damit zu kämpfen überhaupt weiter zulesen. Hätte mich die Leserunde nicht so motiviert, ich hätte aufgegeben. Zum Glück habe ich aber weiter gelesen, denn der Schluss war wieder sehr gut. Der Schreibstil des Autors lässt sich flüssig lesen und ist sehr lebendig. Es lag lediglich am Inhalt, dass ich ein Stern abziehen musste. Das Buch ist von seiner Geschichte einer eher nachdenkliches Buch und nicht dafür gedacht als leichte Urlaubslektüre schnell durch gelesen zu werden. Empfehlen kann ich dieses Buch aber nicht unbedingt jedem Leser, denn wie gesagt, es ist keine leichte Lektüre für zwischen durch. Man sollte es sehr bewusst lesen, denn in diesem Buch steckt wirklich sehr viel Arbeit. Das merkt man. Daher von mir auch vier Sterne.

Dienstag, 23. Mai 2017

Kalion von Aleš Pickar

Hallo meine lieben Leser,

Heute möchte ich euch ein neues Buch vorstellen. Gerade die Lebensgeschichte von Aleš hat mich unglaublich berührt und daher hoffe ich, dass er gaaaaanz viel Erfolg haben wird mit seinem Buch. Dieses Buch solltet ihr unbedingt Lesen, wenn Fantasy euer Genre ist!

Liebe Grüße 
Eure Svanny



Inhaltsangabe: 

Die Neun Götter haben Kalion längst verlassen – nur der Stille Mahner am Firmament zeugt noch davon, dass die Welt einmal eine glücklichere war, bevor der Hochmut der Menschen sie zerstörte. Seit Generationen sind die Völker des rauen Kontinents Neroê zerstritten. Im Norden wütet eine rätselhafte Krankheit. Die verwöhnte Prinzessin Linederion aus dem Ostreich soll an einen fremden Hof verheiratet werden, der gefallene Feldherr Gellen ist auf der Flucht, weil er sein Geheimnis nicht preisgeben kann, die ehemalige Sklavin Nelei will Rache nehmen und die Schwägerin des Königs von Kendaré spinnt Intrigen, um ihren unbeliebten Sohn auf den Thron zu setzen. Doch sie alle ahnen nichts von der dunklen Gefahr, die sich im Westen zusammenbraut … Aleš Pickar erschafft mit KALION ein facettenreiches, geheimnisvolles und vor allem düsteres Epos. Die lautlose Woge ist der Beginn einer Reise in eine rätselhafte und raue Welt und ein spannender Roman, der mit den Normen des High-Fantasy-Genres bricht. 

Fazit: 

Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Der Einstieg war geprägt vom nachschlagen einiger Wörter und orientieren auf der Landkarte. Aber dies war in keiner Weise hinderlich, denn zu Anfang eines jeden Kapitels war eine kleine Landkarte abgebildet und hat es mir daher sehr leicht gemacht zu wissen wo man sich befindet. Durch die verschiedenen Orte hat das ganze einen sehr komplexen Rahmen bekommen. Der Autor hat sich daher sehr viel Zeit bzw. sehr viel Fantasy eingesetzt um diese Welt zu schaffen. 
Es war ein Fantasy Buch ganz ohne Drachen oder andere mystische Wesen, das gefiel mir auch sehr gut. Mal eine Abwechslung zu "normalen" Fantasy Büchern. 
Der Schreibstil lässt sich gut und flüssig lesen. Durch die Wörter in anderer Sprache kommt viel Abwechslung rein. Zusätzlich hat mir gut gefallen, dass das Buch kein dicker Schinken ist, sondern in mehrere Teile aufgesplitet ist. Dadurch hat man eine leichte Lektüre in der Hand. ;-) 

Ich kann nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen!!!

Freitag, 14. April 2017

Wie eine Wiener Jüdin auf der Flucht nach Panama die Nazis austrickste

Hallo meine lieben Leser,

Erstmal wünsche ich frohe Ostern! Da ich letzte Woche Urlaub hatte, habe ich viele Bücher lesen können und ihr bekommt von mir hier jeden Tag eine neue Rezension. Heute möchte ich euch das Buch Señora Gerta von Anne Siegel vorstellen.
In meinem Post Neuigkeiten habe ich bereits von Anne Siegel und ihrer wunderbaren Lesung zur Leipziger Buchmesse berichtet. Jetzt kommt die versprochene Rezension.

Viel Spaß damit und schöne Ostertage!
Eure Svanny


Liebe Frau Siegel,

Ich bin fast sprachlos. Ihr Buch hat mich so berührt. Ihre so lebhafte Lesung hat mich so neugierig auf dieses Buch gemacht, dass ich es mir gleich vorgenommen hatte, nachdem ich meine anderen beendet hatte. Das Buch stand der Lesung in nichts nach. Ich danke Ihnen sehr für die schönen Lesestunden und versuche in meiner Rezension ansatzweise das rüber zu bringen, was Ihr Buch in mir ausgelöst hat.
Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg und bitte richten Sie Gerta von mir Grüße und weiterhin viel Gesundheit und Lebensfreude aus.
Vielen Dank.

Mit lieben Grüßen
Svenja


Inhaltsangabe:

Spannender als jeder Roman: Die unglaubliche Lebensgeschichte der 100-jährigen Gerta Stern
Eine Frau, die in einer aussichtslosen Situation ihr Schicksal selbst in die Hand nimmt, um die Liebe ihres Lebens vor der Gestapo zu retten, und dabei in einem Deutschen einen unerwarteten Helfer findet.
Ein wahres Abenteuer von großer Liebe, grenzenloser Unerschrockenheit und selbstlosem Heldenmut: Gertas Leben verspricht Ruhm und Reichtum. Als Tochter einer der bekanntesten jüdischen Familien Österreichs avanciert die Schauspielerin zum IT-Girl im Wien der 20er-Jahre. Mit der Heirat des Profifußballers Moses Stern scheint ihr Glück vollkommen. Doch angesichts der wachsenden antijüdischen Stimmung beschließt das junge Paar, Österreich zu verlassen. In Hamburg warten sie verzweifelt auf das Eintreffen ihrer Visa nach Südafrika, da wird Moses verhaftet und in ein Konzentrationslager verschleppt.
Todesmutig marschiert Gerta ins Gestapo-Hauptquartier. Zu allem entschlossen setzt sie ein, was ihr geblieben ist: ihr Schauspieltalent! Während Moses schwer verletzt aus dem KZ freikommt, findet Gerta aus Versehen einen Komplizen, der sich nach außen als Nazi gibt. Herr Otto von der Shipping Company »Norddeutscher Lloyd« riskiert sein Leben, um Gertas und Moses’ Flucht nach Panama vorzubereiten. Heute ist »Señora Gerta«, wie sie in Panama City ehrfürchtig genannt wird, die wohl quicklebendigste 100-Jährige der Welt. Und die Journalistin Anne Siegel hat ihr ein ungewöhnliches Geschenk gemacht: In monatelanger Recherche spürte sie die Identität des hochgewachsenen Deutschen auf, den Gerta nach ihrer erfolgreichen Flucht all die Jahre gesucht hatte.

Fazit:

Dieses Buch hat mich sehr berührt. Zu Beginn wird der Leser in die Welt Panamas eingeführt. Ein kleiner historischer Abriss ermöglicht es, ein kleines Grundwissen aufzubauen, um somit die Hintergründe besser zu verstehen. Mit ihrer lebhaften Erzählsweise ist dieser Abriss keineswegs langweilig.
Das ganze Buch über, nimmt uns Anne Siegel mit auf eine Reise in eine vergangene Welt: die Lebensgeschichte von Gerta Stern. Wie Gerta immernoch ein so positiver Mensch sein kann, ist für mich wirklich schwer nachzuvollziehen. Sie hat den Glauben an das Gute im Menschen nie verloren und das, obwohl die Nazis ihren Mann ins KZ brachten und sie ihn mit einer waghalsigen Aktion wieder herausholte.
Beim Lesen hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, dass Gerta neben mir sitzt und mir ihre Geschichte erzählt. An einigen Stellen hatte ich Tränen in den Augen, an anderen Stellen konnte ich mir ein Lachen nicht verkneifen.
Dieses Buch ansatzweise in Worte zu fassen, fällt mir wirklich sehr schwer, es lohnt sich einfach.
Jeder der schon immer eine Lebensgeschichte über eine erfolgreiche Flucht einer jüdischen Frau aus Deutschland/ Österreich lesen wollte, der muss dieses Buch einfach lesen. Ich bin durch Zufall an dieses Buch geraten, bin aber so begeistert, dass ich es jedem nur empfehlen kann, da diese unglaublich positive Art von Gerta steckt an. Genau dies macht das Buch zu einem Highlight, auch für Leser, die sonst nicht unbedingt etwas über jüdische Flüchtlinge lesen würden.

Ich vergebe hier 5 von 5 Sternen und hoffe, dass Gerta noch viel schöne Lebenszeit verbringen wird. Ich bedanke mich einen Teil ihres Lebens erfahren zu dürfen.

Donnerstag, 13. April 2017

Ein absolutes Krimi Highlight: Wassersarg

Lieber Leser,
Heute möchte ich euch die Rezension zu dem Buch Wassersarg von Angelika Svensson vorstellen. Ich möchte gar nicht so viel zu dem Buch an dieser Stelle sagen, denn das könnt ihr unten lesen. Ich möchte euch kurz von meinem Kennlernen mit Angelika berichten. Ich habe Angelika 2015 persönlich kennen gelernt auf ihrer Lesung zu dem zweiten Buch Kielgang. Das erste Buch Kiellinie hatte ich durch Zufall entdeckt und innerhalb eines Abends/Nacht verschlungen. Ich konnte gar nicht aufhören zu lesen und war so fasziniert, dass ich mich entschlossen hatte, Angelika eine E-Mail zu schreiben und ihr dies zu berichten. Mit einer Antwort hatte ich gar nicht gerechnet, aber diese kam sehr schnell und so kam es, dass ich zu der Lesung auf dem kleinen Boot über den Eutiner See dabei war. Diese Lesung war meine erste und sie war so gut, dass ich jetzt echt verwöhnt bin. Daher kann ich nur jedem empfehlen, der die Möglichkeit hat, besucht eine Lesung von Angelika und lernt diesen herzlichen Menschen selber kennen :) es lohnt sich! Und jetzt wünsche ich euch viel Spaß mit der Rezension.

Liebe Grüße
Eure Svanny


Liebe Angelika,
Vielen lieben Dank für dieses schöne Buch. Du hast es geschafft mir meine Zeit in Bayern zu versüßen und mich zumindest gedanklich wieder nach Hause gebracht. Es ist einfach immer wieder schön ein Buch von dir zu lesen und damit gedanklich nach Hause, ins wunderschöne Kiel zu kommen. Ich bin sehr gespannt auf den nächsten Teil und hoffe, dass Lisa und Thomas sich endlich mal eingestehen, dass sie es mal probieren sollten ;-).
Bis dahin wünsche ich dir alles Gute und viel Erfolg mit deinem Buch!




Inhaltsangabe:

Ein spannungsgeladener Kriminalfall inmitten eines eiskalten norddeutschen Winters mit dem Kieler Ermittler-Dreamteam Sanders und von Fehrbach.

An einem klirrend kalten Februartag wird am Nord-Ostsee-Kanal die Leiche eines Mannes aufgefunden. Bei ihren Ermittlungen finden Kommissarin Lisa Sanders von der Mordkommission Kiel und Oberstaatsanwalt Thomas von Fehrbach heraus, dass es sich bei dem Toten um Carsten Hunold handelt, der vor siebzehn Jahren zwei kleine Jungen sexuell missbraucht und ermordet hatte. Ein Fall von Selbstjustiz? Als ein weiterer Mord geschieht, steht die Polizei plötzlich vor neuen Rätseln. Kommissarin Sanders und Staatsanwalt von Fehrbach ermitteln auf Hochtouren, doch der Täter ist ihnen immer einen Schritt voraus ...

Fazit:

Nach langem Warten ist es endlich so weit, der dritte Teil von Angelika Svenssons Krimireihe ist erschienen. Lange habe ich dem entgegen gefiebert und bin nicht enttäuscht worden.
Das Buch entführt den Leser wieder an die Kieler Förde und diesmal den Nord-Ostsee-Kanal. Gleich zu Beginn wird die erste Leiche gefunden und das große Rätselraten geht los. Zusätzlich zu der Aufklärung des Mordes werden immer mal wieder Fragmente aus Lisa Sanders Vergangenheit eingespielt. Ein unbekannter Anrufer, der nach Lisas Schwester klingt und um Hilfe ruft... dieser Zwischenschauplatz gestaltet das Ganze noch spannender und man mag das Buch gar nicht aus der Hand legen.
Für jemanden, der die ersten beiden Teile nicht kennt, ist es kein Problem mit diesem Band einzusteigen, denn es werden immer wieder kleine Teile aus den Vorgängerbänden erklärt, um niemanden zu verlieren.
Mit ihrer frischen und nicht zu blumigen Art hat mich Angelika wieder in ihren Bann gezogen und ich mochte das Buch nicht aus der Hand legen. Gerade da ich zu dem Zeitpunkt nicht zu Hause an der Küste war, sondern in Bayern, hat mir das Buch geholfen in Gedanken zu Hause zu sein.
Mit dem Täter hätte ich zu Beginn gar nicht gerechnet und daher war es ein Zittern bis zur letzten Seite. Ich finde es immer super, wenn man als Leser miträt, wer der Mörder ist, dies aber nicht schon durch den Prolog oder so weiß, sondern genauso "blind" ist wie die Ermittler. Daher wieder ein voller Erfolg!

Jeder, der gerne Krimis liest und bereit auf eine Reise an die Kieler Förde ist, sollte sich dieses Buch unbedingt vornehmen. Es lohnt sich! Ich vergebe hier 5 von 5 Sternen! Ein absolutes Highlight zu Beginn des Jahres!

Mittwoch, 12. April 2017

Die Totentafel von André Milewski

Hallo meine Lieben,

Wie versprochen kommt hier nun meine Rezension zu André Milewskis Totentafel. Ich wünsche euch viel Spaß mit der Lektüre und vielleicht konnte ich euch ja überzeugen, dass Buch zu lesen. Gerne freue ich mich auch über einen Kommentar, eventuell habt ihr es ja selbst schon gelesen, dann gerne immer her mit eurer Meinung.

Liebe Grüße
Svanny



Inhaltsangabe:

Ein toter Archäologe vor dem Metropolitan Museum of Art gibt der New Yorker Polizei Rätsel auf.
Detective Heather Rollins übernimmt die Ermittlungen in dem mysteriösen Fall und stellt schnell fest, dass der Täter will, dass die Polizei etwas für ihn findet. Ein gefährliches Spiel um ein wertvolles Artefakt beginnt, bei dem der Mörder der Spielleiter ist und es für Heather schnell um Leben und Tod geht.

Fazit:

Das Buch stellt eine Mischung aus einem Krimi und einem Abenteuerbuch dar, wobei diesmal der Krimi Faktor überwiegt. Die Einbindung in die historischen Ereignisse der Totentafel lockern das Buch auf und gestalten es sehr interessant.
Im Mittelpunkt steht die Polizistin Heather, diese hat sich von ihrem Ex-Mann getrennt und wartet, dass dieser die Scheidung akzeptiert. Er sieht es aber nicht so richtig ein und versucht ihr bei ihren Ermittlungen Steine in den Weg zu legen und den Fall an sich zu reißen, denn er ist auch Polizist, mittlerweile aber in einem anderen Bezirk. Als Leser lernt man Heather nach und nach immer besser kennen und erfährt noch einiges über die Beziehung zu David, ich möchte an dieser Stelle aber nicht zu viel verraten.
Durch Heathers optimistische Art liest sich das Buch sehr gut. Man fiebert mit ihr mit und hofft dass alles gut geht.
Der Schreibstil ist einfach gehalten, in dem Sinne, dass es nicht endlos lange Schachtelsätze gibt, die das lesen erschweren, sondern direkt klar und deutlich. Wer die anderen Bücher von André Milewski schon mochte, der wird auch hier wieder ein Buch finden, dass gefällt. Ich kann keine negative Kritik an diesem Buch finden. Das ganze Buch kommt als stimmiges Paket rüber und ich hab es verschlungen. Daher kann ich nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen und 5 von 5 Sternen verteilen!

Vielen Dank für die schönen Lesestunden, lieber André!

Montag, 10. April 2017

Neuigkeiten

Hallo meine lieben Leser,

In letzter Zeit war es ziemlich still hier. Ich war beruflich bedingt sehr eingebunden und bin leider gar nicht zum Lesen und Schreiben gekommen.
Das möchte ich jetzt nachholen und euch von der Büchermesse aus Leipzig berichten. Es war meine erste Büchermesse und ich habe viele interessante Lesungen gehört und neue Autoren kennen gelernt. An dieser Stelle möchte ich zwei ganz besondere erwähnen. Zum einen Anna Siegel und zum anderen André Milewski.
Auf die Lesung von Anna Siegel bin ich zufällig geraten. Der Titel ihres Buches klang sehr interessant und ich konnte es zeitlich auch einrichten dort zu sein. Mit ihrer unglaublich lebensfrohen und witzigen Art hatte mich Frau Siegel gleich mit in die Geschichte von "Señora Gerta - Wie eine Jüdin auf der Flucht nach Panama die Nazis austrickste" hineingezogen. Eine klassische Lesung war schon nach 5 Minuten klar, würde es nicht werden. Frau Siegel meinte nur: "Vorlesen werde ich wenig, schließlich sollen Sie das Buch selber lesen, ich erzähle Ihnen lieber etwas über Gerta." So erfuhr ich eine Menge über die toughe Señora Gerta, die mit über 100 Jahren immer noch ihren Schönheitssalon in Panama betreibt und sich immer noch größter Lebensfreude erfreut. Ich bin sehr gespannt auf dieses Buch, was ich mich natürlich sofort kaufen musste und werde nach Abschluss einiger offener Bücher auch damit beginnen. :)


Hier seht ihr Anna Siegel und mich an den Stamd des Europaverlages auf der Buchmesse.

Und nun wie versprochen der zweite Autor. Die Reihenfolge stellt keine Wertung da, sonder ist lediglich chronologisch bedingt.
André Milewski habe ich über die Seite Lovelybooks kennen gelernt. Ich habe mich damals für seinen Abenteuerroman "Geheimakte Fenris" beworben und durfte mitlesen. So ein Abenteuerroman war für mich mal etwas ganz Neues, denn solche Bücher lese ich normal eigentlich nicht, mich hat dieses Buch aber so gefesselt, das ich auch die Vorgängerbände unbedingt lesen musste und jedes mal gespannt auf seine neuen Bücher war. Das aktuelle Buch heißt "Die Totentafel" und hat auch wieder einen archäologischen Bezug, diesmal steht aber die Aufklärung zweier Morde im Vordergrund die die Polizistin Heather mit ihren Kollegen der New Yorker Polizei fesselt und fordert. Ich möchte an dieser Stelle noch nicht zu viel verraten, meine Rezension werde ich im Anschluss noch online stellen. Nun aber wieder zu André. Ich hatte die Chance ihn nach etwa 1 1/2 Jahren die seit Geheimakte Fenris vergangen sind, kennen zu lernen. Und wie sich dann herausstellte haben André und mein Vater sogar vor Jahren zusammen gearbeitet und kannten sich flüchtig. Da zeigt sich mal wieder wie klein die Welt doch ist :) Ich bin gespannt auf weitere Bücher von dir, André und wünsche dir weiterhin alles Gute und viel Erfolg!



Dank Amazon Publishing habe ich weitere schöne Bücher zum Rezensieren bekomme und habe daher in nächster Zeit genug Stoff, um euch weitere Bücher zu präsentieren. Daher werde ich mich schnell wieder ran setzen, um euch neue Rezensionen liefern zu können.

Liebe Grüße
Eure Svanny

Dienstag, 7. März 2017

Mein schönster schlimmster Sommer von Stefanie Gregg

Hallo ihr Lieben,

Heute möchte ich euch nun endlich die Rezension nachreichen, die ich letzte Woche schon versprochen habe. Das Buch ist wirklich einmalig schön.


Inhaltsangabe: 


Als Isabel aus dem Krankenhaus entlassen wird, weiß sie, dass nichts mehr ist, wie es war. Zum ersten Mal ist sie spontan: Sie kauft einen VW-Bus und fährt einfach los. Eigentlich will sie in die Provence, aber dann kommt alles anders. Eine Reise beginnt, bei der sie Menschen trifft, denen sie sonst nie begegnet wäre, bei der sie ihr altes Leben loslässt und ein neues anfängt – und vor allem eines findet: die Liebe. 


Mein Fazit:


Dieses Buch hat mich sehr berührt. Die umfassende Aussage: "Lebe jeden Tag, als wäre es dein Letzter.", hat sich an ganzen vielen Stellen und Situationen im Buch wieder gespiegelt. Zum ersten Mal in ihrem Leben ist Isabel spontan und überlegt nicht nicht jedes Mal und wiegt vor und Nachteile ab, sondern macht einfach das was ihr in den Sinn kommt. Dank der bildlichen Sprache fühlte ich mich als stiller Beobachter dieses Ausfluges von Isabel und habe immer nur gehofft, dass alles gut ausgehen wird. An dieser Stelle möchte ich nicht zu viel verraten, nur so viel: es ist einfach unglaublich realistisch und Isabel hat die große Liebe gefunden und damit ihrem Leben den letzten Schliff verliehen. 

Trotz der schweren Diagnose hat sich Isabel nicht aufgegeben und das hat mich an vielen Stellen zum Lachen gebracht, aber auch zum nachdenken. Ist es richtig, wie wir unsere Mitmenschen zum Teil behandeln, muss man immer einen großen Elefanten aus kleinen Sachen machen und lässt man auch einfach mal Fünf gerade sein.
Dieses Buch steckt voller positiver Energie und hat mir schöne Lesestunden beschert. Ganz nach dem Motto genieße jeden Augenblick möchte ich nicht nur eine Leseempfehlung aussprechen, sondern euch fast schon zu einem unbedingten Lesemuss drängen! Dieses Buch lohnt sich mit jeder Seite!

Samstag, 4. März 2017

#meinschlimmsterschönstersommer

Ich möchte euch an dieser Stelle mein neuestes Lieblingsbuch vorstellen. Es ist ein Buch von der lieben Stefanie Gregg und um es mal zu verbildlichen, hat sich mein kleines "Baby" Henry bereit erklärt zu posieren ;) Aufgrund seiner Geschwindigkeit war das gar nicht so einfach :)



Ein wirklich schönes Buch. Meine Rezension wird in Kürze folgen :)

Donnerstag, 2. März 2017

Die Flucht der Magd von Doris Röckle

Heute möchte ich euch meine Rezension über den historischen Roman von Doris Röckle - Die Flucht der Magd präsentieren. Viel Spaß beim lesen und vielleicht entdeckt ihr ja euer nächstes Lieblingsbuch ;-)
Liebe Grüße 
Eure Svanny



Inhaltsangabe:


Opulenter historischer Roman um eine junge Magd, ein adeliges Kind, die verfluchte Lanze des Longinus und den Machtkämpfen zwischen Kirche und Krone. 

Rhyntal 1322: Die Leibeigene Hanna wird als Magd auf die Burg Montfort gebracht, wo sie von nun an für den Grafen arbeitet. Bald macht das Gerücht die Runde, dass es in der Dachkammer spukt. Doch die neugierige Hanna entdeckt, dass es sich dabei um eine entführten Jungen handelt. Um das Leben des Jungen zu retten, beschliesst Hanna ihre gemeinsame Flucht ins ferne Rhyntal. Doch der Arm des Grafen reicht weit... 


Fazit: 


Mir hat das Buch insgesamt gut gefallen. Gerade zum Schluss war es richtig spannend und hat mich als Leser so gefesselt, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen wollte. Am Anfang war das Buch etwas verwirrend, da viele neue Personen auftauchten und die Orte dann auch wechselten. Gerade warum Hanna zu dem ersten Arbeitgeber kam, wurde mir nicht ganz klar. Aber mit der Zeit war ich voll im Buch drin und habe es sehr gerne gelesen. 

Der Schreibstil ist lebhaft und gut nachvollziehbar. Die historischen Ereignisse und Handlungen der Personen erschienen gut nachvollziehbar. Sie waren nicht überdreht und auf Krampf versucht eine alte Welt wieder herzustellen, sondern wirklich gut verständlich und realistisch. 
An einigen Stellen hat mich das Buch an Iny Lorentz erinnert, die ja typisch ist für historische Romane, daher kann ich nur jedem empfehlen, der gerne Bücher von Iny liest, lest doch ruhig auch dieses Buch. Gerade das Ende ist wirklich der Hammer.
Wer gerne historische Bücher und Romane liest, der sollte sich dieses Buch auf seinen Wunschzettel schreiben!

Mittwoch, 22. Februar 2017

Ein Buch zwischen Himmel und Erde

Dies ist die Rezension zu dem Buch Celeste zwischen Himmel und Erde von Annabelle Tilly

Inhaltsangabe: 

Ein großer Roman über eine dramatische Liebe in Paris, den Louvre, die Geheimnisse der Katakomben und die blutigen Schatten der Französischen Revolution! Paris, 1804: In den Gassen feiern die Menschen die Krönung von Napoleon Bonaparte. Gaukler treten auf und die schöne Seiltänzerin Celeste begeistert mit einer atemberaubenden Darbietung! Vom Fleck weg engagiert sie der Ballettdirektor der Pariser Oper. Schon bald ist sie der Liebling der Stadt. Der deutsche Student Viktor von Löwenstein, der im Louvre arbeitet, will Celeste unbedingt für sich gewinnen. Romantisch umwirbt er sie, doch ihre beginnende Liebe erschüttern dramatische Ereignisse: Bei einem Einbruch im Louvre verschwinden Juwelen aus Napoleons Krone, es gibt einen Toten. Die Spur führt zu dem Mörder von Celestes Eltern...


Fazit: 

Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Die historische Einordnung des Romans hat es noch interessanter gemacht zu lesen. Man erfährt neben bei noch geschichtliche Dinge und liest ein schönes Buch im historischen Paris. 
Die Geschichte von Celeste und Viktor ist echt nett verpackt, allerdings beginnt sie meiner Meinung nach etwas spät und könnte schön durch aus früher mehr Berührungen haben. Nichtsdestotrotz ist die Liebesgeschichte schön geschrieben und an vielen Stellen auch sehr spannend. Erst werden Steine der Krone von Napoleon gestohlen und danach passieren noch etliche Dinge mehr, ein kleiner Abenteuer Teil steckt somit auch in diesem Buch. 
Als Leser merkt man wie viel Arbeit und Hingabe in diesem Buch steckt und daher möchte ich auch nichts anderes als 5 Sterne vergeben, dies ist vollkommen verdient und wird diesem Buch gerecht, auch wenn die Liebesgeschichte vielleicht ein wenig kitschig zum Schluss wird, aber es passt alles in den Rahmen dieses Buches. 
Daher kann ich auch nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen!

Donnerstag, 19. Januar 2017

Tara Riedman - und heute fällt der erste Schnee

Inhaltsangabe: 
Eine romantisch-moderne Liebesgeschichte zur Winterzeit! Bücher, Musik und Karamellbonbons - mehr braucht die Bloggerin Sam nicht zum Glücklichsein. Doch als ihr Traum von einem Buchcafé plötzlich in greifbare Nähe rückt, wagt sie den Sprung vom schottischen Dorf ins Kölner Stadtleben. Dort stellt sie nicht nur die Umsetzung ihrer Pläne vor unerwartete Herausforderungen, auch die Verwandtschaft macht ihr das Leben schwer: Was hat es mit dem Familienstreit auf sich, über den niemand sprechen will? Und wie soll sie bloß die Gefühle für ihren Cousin Marc in den Griff bekommen? Es wird höchste Zeit für ein Weihnachtswunder - und Sam hofft auf den ersten Schnee des Jahres, denn der bringt einen ganz besonderen Zauber mit sich... 
Fazit: 
Auch wenn das Buch vielleicht im ersten Moment etwas kitschig klingt und vielleicht auch so rüber kommen mag anhand der Inhaltsangabe, muss ich ehrlich sagen, dass es so nicht ist. Ich habe mich richtig gefreut, dass ich dieses schöne Buch lesen durfte, leider nach der Weihnachtszeit. Nachdem ich mit dem Buch durch war, hatte ich erst so richtig Lust auf Weihnachten, also schade das es bei mir zu spät war. Komm ich jetzt aber mal zum Buch selbst.
Das Buch ist erfrischend, bildlich geschrieben. Ich mag das Wort einfach ungern verwenden, da es immer einen für mich negativen Beigeschmack beim rezensieren von Büchern hat. Was ich damit aber ausdrücken möchte, die Autorin (ich unterstelle dies mal) hat bewusst kürzere und nicht groß verschachtelte Sätze gewählt, dadurch kam man beim lesen gut voran und es hat Spaß gemacht. Die Charaktere wurden wundervoll dargestellt und so konnte man schon nach kurzer Zeit mitfiebern und mittrauern. Vom Umfang her war das Buch genau richtig. Es hat ein offene Ende gelassen, so dass sich jeder Leser seine eigene Geschichte weiter denken kann. Das passte in diesem Fall sehr gut. 
Ich kann dieses Buch, gerade in der Vorweihnachtszeit nur empfehlen und ans Herz legen. Es ist eine schöne Story mit viel Herz, die aber nicht zu überladen ist.

Der erste Eintrag...

Hallo liebe Welt da draußen!

Dies ist mein erster Blog und somit auch mein erster Blogeintrag. Lange habe ichschon überlegt einen Blog zu erstellen und hier meine Meinungen zu Büchernkundzutun. Ich liebe es Bücher zu lesen und mich mit anderen Menschen, Freunden und bekannten darüber auszutauschen. Daher kam mir die Idee das nicht nur im privaten und der schönen Seite lovelybooks zu tun, sondern auch meinem eigenen Blog zu erstellen. In den nächsten Tage werde ich sicherlich noch viel am Design und den Einstellungen feilen, damit dieser Blog auch etwas vernünftiges wird. Selber zu schreiben fällt mir immer etwas schwer. Ich bin mehr der Mensch, der liest anstatt zu schreiben. Aber auch die Idee ein eigenes Buch zu entwickeln hatte ich schon des Öfteren. Mal gucken, vielleicht wird es ja auch etwas, wenn euch die Brocken die ich hier mal rein stellen werde gefallen und nicht zu eintönig sind... dann bleibe ich vielleicht doch lieber beim rezensieren und lesen.

Das soll es jetzt erstmal gewesen sein. Meine erste Rezension für dieses Jahr werde ich gleich im Anschluss rein stellen. Ich wünsche viel Spaß beim lesen und erwarte gerne Kommentare und Diskussionen. Aber bitte lasst uns sachlich bleiben, denn immer dran denken auf der anderen Seite sitzen auch Menschen die Gefühle habe.

Bis dahin. Ich wünsche einen schönen Abend! Ciao!

Eure Svanny