Dienstag, 28. August 2018

Charlotte Link - Sturmzeit

Guten Morgen meine lieben Leser, 

Heute habe ich euch die perfekte Kombination aus Roman und Geschichtsbuch mitgebracht. Sturmzeit von Charlotte Link! Gerade jetzt wo das Wetter nicht mehr so schön ist, ein perfektes Buch um der Wirklichkeit zu entfliehen. Ich möchte mich an dieser Stelle recht herzlich beim Verlag und bei Charlotte Link für das schöne Buch bedanken!
Ich war wirklich sehr begeistert von diesem Buch und will euch auch gleich die Rezension präsentieren! Viel Spaß damit. 

Liebe Grüße 
Eure Svanny 



Inhaltsangabe:


Charlotte Link
Sturmzeit
Roman
Erscheinungstermin: 21. Mai 2018

640 Seiten, 12,5 x 18,7 cm

Deutschland 1914. In Europa gärt es, auf dem Familiengut der Degnellys in Ostpreußen blickt man jedoch noch voller Zuversicht in die Zukunft. Vor allem die 18-jährige Tochter Felicia träumt von einem aufregenden, glücklichen Leben. Ein Traum, der sich in einer harten Zeit bewähren muss, denn die nächsten Jahre bringen auch für Felicia das Ende ihrer vertrauten Welt. Dennoch liebt sie das Leben, das Risiko und vor allem zwei sehr gegensätzliche Männer. Inmitten der Wirren des Krieges entwickelt sie sich zu einer unabhängigen Geschäftsfrau, die hoch spielt und tief fällt. Bei all dem begleiten sie ihr tiefes Gefühl der Verantwortung für ihre Familie – und der Wille, sich von Niederlagen nie entmutigen zu lassen. Ein Wille, der auch die Frauen der nachfolgenden Generationen prägen wird …


Fazit:

Dieses Buch ist eine perfekte Kombination aus einem Roman und einem Geschichtsbuch. Charlotte Link hat so viele historische Fakten eingebaut, dass es eine schöne Möglichkeit ist, die wichtigsten historisches Ereignisse zu lernen und nebenbei noch eine schöne Geschichte zu lesen. Gerade die Auswirkungen auf die Bevölkerung sind unglaublich gut beschrieben. Als Beispiel der Börsen Crash mit den Selbstmorden und die Auswirkungen der Geldinflation. 
Ich bin generell sehr interessiert in der Geschichte des vergangenen Jahrhunderts, daher lese ich sehr gerne auch in Geschichtsbüchern über diese Zeit. In diesem Buch werden aber alle wichtigen Ereignisse aufgenommen, so dass es auch für Leser, die ungern „trockene“ Geschichtsbücher lesen, geeignet ist. 
Die Familiengeschichte von Felicia ist sehr schön heraus gearbeitet. Wie in jeder Familie gibt es das ein oder andere schwarze Schaf und es verstehen sich auch nicht alle miteinander. Gerade das chaotische Leben und Felicia selber finde ich sehr gut herausgearbeitet. Es kommt unglaublich authentisch herüber. 
Charlotte Link springt alle paar Seiten von einer Person zur nächsten und so ergibt sich nach und nach ein ganzes Bild der Familie und der unterschiedlichen Erlebnisse in dem ersten Drittel des vergangenen Jahrhunderts. Am Anfang lernt man dadurch relativ schnell viele Personen kennen, ich hatte aber keine Probleme mitzukommen. Ein Personenregister würde es übersichtlicher machen, ist aber nicht unbedingt von Nöten. 
Mit über 600 Seiten ist das Buch sehr dick und ich hatte befürchtet, dass ich ewig für das Buch brauche, habe es aber sehr schnell verschlingen können. Man sollte sich also nicht abschrecken lassen von der Länge. Es liest sich sehr flüssig und ist in einem von Charlotte Link gewohntem bildlichen Schreibstil geschrieben. 

Ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Teil der Triologie und werde ihn mir auch sehr bald zu legen. 


Das Buch bekommt von mir verdiente 5 von 5 Sternen!!!

Montag, 6. August 2018

Yrsa Sigurdardóttir - Das gefrorene Licht

Guten Morgen meine lieben Leser,

Nach dem letzten Roman habe ich heute für euch wieder einen spannenden Thriller/ Krimi dabei. Er ist von meiner Lieblingsautorin der Isländerin Yrsa Sigurdardóttir. Es ist ein spannender Fall für die Rechtsanwältin Dóra und ihren deutschen Freund Michael. Ich wünsche euch viel Spaß mit der Rezension. 
Lasst es euch nicht zu warm werden diese Woche. 

Liebe Grüße 
Eure Svanny



Inhaltsangabe:

Yrsa Sigurdardóttir
Das gefrorene Licht
Thriller
Erscheinungstermin: 12. September 2016

Sommer 2006, im Westen von Island. Auf der Halbinsel Snæfellsnes wird die Architektin eines Wellness-Hotels tot am Strand gefunden. Sie wurde vergewaltigt und brutal erschlagen, in ihren Fußsohlen stecken Nadeln. Rechtsanwältin Dóra Gudmundsdóttir findet heraus, dass die Ermordete sich sehr für die Geschichte der verlassenen Gegend interessiert hat. Vor vielen Jahrzehnten standen auf dem Hotelgrundstück die Höfe zweier Brüder. Offenbar ist sie auf ein unaussprechliches Familiengeheimnis gestoßen …


Fazit:

Zu Beginn des Buches wird Dóra zu einem früheren Mandanten gerufen, der ihre Hilfe benötigt. Auf seinem gekauften Grundstück würde es angeblich spuken und ihm laufen nach und nach die Angestellten weg. Dóra nimmt sich diesem Fall an und fährt zu dem neu gebauten Hotel. Dort angekommen gibt es dann die erste Leiche und ihr vorheriger Mandant gerät in Verdacht. Da sich Dóra dies nicht vorstellen kann, nimmt sie ihre Ermittlungen auf und trifft auf eine düstere, alte Familiengeschichte. 
Das Buch ist sehr gut geschrieben. Die Charaktere sind sehr bildlich gestaltet, so dass man von jedem ein Bild vor Augen hat. Es ist nicht unbedingt notwendig den ersten Teil von Dóra gelesen zu haben. Die wichtigsten Punkte werden kurz angesprochen, ohne das es für den Wiederholungsleser langweilig wird, aber so, dass der Erstleser mitkommt. 
Die verrückte Art von Dóra ist ansteckend. Sie ist so herzlich unkonventionell. Sie zieht die Klamotten an die sie möchte und lässt sich nicht davon abhalten auch unangenehme Fragen zu stellen. Dies macht sie zu einer guten Ermittlerin, auch wenn sie dazu gar nicht ausgebildet ist. 

Diesen Fall kann sie mit Hilfe von ihrem deutschen Freund Michael erfolgreich aufklären. Mit dem Ende hatte ich so nicht gerechnet, aber es ist nachvollziehbar. 
Das einzig negative, wobei man nicht wirklich richtig negativ sagen kann, ist der Punkt, dass die Beziehung zwischen Dóra und Michael nicht weiter voran kommt, da hatte ich mir etwas mehr erhofft. Dies tut der Geschichte aber keinen Abbruch und so freue ich mich umso mehr auf den nächsten Teil. 


Ich vergebe 5 von 5 Sternen für diesen super spannenden Thriller. 

Dienstag, 31. Juli 2018

Geheime Geschichten für Frauen, die Saris tragen von Balli Kaur Jaswal

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

Heute habe ich ein Buch für euch im Gepäck was sehr zum denken anregt, lustig ist, teilweise aber auch traurig und unterm Strich einfach sehr unterhaltsam ist! Es lohnt sich dieses Buch zu lesen, es stecken viele verschiedene Aspekte darunter und ich habe etwas ganz anderes erwartet. Nun aber viel Spaß mit meiner Rezension und lasst es euch nicht zu warm werden heut!

Liebe Grüße 

Eure Svanny 



Balli Kaur Jaswal
Geheime Geschichten für Frauen, die Saris tragen
Roman
Erscheinungstermin: 18. Juni 2018

480 Seiten, 12,5 x 18,7 cm

Nikki weiß, was sie will. Genauer gesagt weiß die junge Londonerin mit indischen Wurzeln, was sie nicht will: ein Leben, gebunden an traditionelle Konventionen. Als Lehrerin eines Creative-Writing-Kurses für Sikh-Frauen will sie ihr Lebensgefühl weitergeben und hofft, dass die Frauen schreibend ihre Fesseln abwerfen. Allerdings entpuppen sich sämtliche Teilnehmerinnen als Analphabetinnen, die nur Lesen und Schreiben lernen wollen. Ein Unterfangen, das sich bald als müßig erweist. Doch als die Frauen sich öffnen und sich gegenseitig ihre geheimsten Geschichten anvertrauen, setzen sie etwas in Gang, das nicht nur ihr Leben für immer verändern wird ...


Fazit:

Dieses Buch hat mich sehr überrascht. Zum einen waren mir die Gebräuche in indischen Familien bisher so gut wie gar nicht bekannt. Ich habe mich bisher nicht mit dem Thema auseinander gesetzt. 
Man hört in den Nachrichten immer viel über misshandelte Frauen in Indien, daher dachte ich immer, dass die Frauen gar nichts wert seien und ein bisschen wie bei radikalen Muslimen leben müssten. Dass sie aber bei der Auswahl eines Mannes durchaus etwas mit zu reden haben und auch gerade zu Hause „im Bett“ den Ton angeben war mir neu. 

Mir hat richtig gut an dem Buch gefallen, dass die Charaktere alle so unterschiedlich waren. Mal sehr konservativ und dann wieder sehr westlich orientiert. Ich hatte jedes Mal ein klares Bild vor Augen und konnte mich sehr gut in die Geschichte rein fühlen. 

Die Idee, dass die älteren Damen sich solche Geschichten ausdenken, damit habe ich überhaupt nicht gerechnet. Es war sehr amüsant zu lesen, wie sie sich am Anfang erst etwas schüchtern verhalfen haben und dann aber immer forscher wurden. 

Das Ende hat mir besonders gut gefallen, denn es war kein kitschiges Happy End, sondern richtig spannend und auch nachvollziehbar gestaltet. 

Für mich steht fest, dass ich gerne wieder Bücher dieser Autorin lesen möchte und bin jetzt schon auf der Suche nach einem nächsten. 

Für alle die gerne Romane lesen und gerne mal über den Tellerrand hinaus schauen, ist dieses Buch genau das richtige!


5 von 5 Sternen!

Mittwoch, 4. Juli 2018

Azurblau für zwei von Emma Sternberg

Hallo meine lieben Leser,

Heute gibts was leckeres zur Mittagspause und zwar den neusten Roman von Emma Sternberg - Azurblau für zwei. Wahrscheinlich fragt ihr euch jetzt warum lecker? Ganz einfach: in diesem Buch gibt es so viele leckere Rezepte und als Lesehungriger Mensch gibts jetzt was zu futtern. Ich wünsche euch ganz viel Spaß und noch einen schönen sonnigen Tag!

Eure Svanny 


Inhaltsangabe:

Emma Sternberg
Azurblau für zwei
Roman
Erscheinungstermin: 14. Mai 2018

»Ein Sommer auf Capri. Persönliche Assistentin für Recherche- und Schreibarbeiten gesucht« Als Isa diese Anzeige liest, ist sie gerade an einem seelischen Tiefpunkt angekommen. Also packt sie kurzentschlossen ihre Koffer, fliegt nach Capri und findet sich in einer wunderschönen Villa am Meer wieder. Hier lebt die glamouröse Schriftstellerin Mitzi, die mit über 80 ihre Erinnerungen aufzeichnen möchte. Während der Arbeit an dem Buch kommt Isa zur Ruhe - und Mitzi wird immer aufgewühlter. Denn tief in ihrer Erinnerung verbirgt sich eine große Liebe, die nie erfüllt wurde …



Fazit:

Ich habe von diesem Buch etwas anderes erwartet und wurde nicht enttäuscht, sondern ganz im Gegenteil, bin total verblüfft. 
Ich dachte dieses Buch ist ein leichtes Sommerbuch und genau das richtige für einen Strandurlaub. Aber damit habe ich dem Buch wirklich unrecht getan. 
Dieses Buch ist sehr tiefgründig geschrieben. Gerade der Anfang ist sehr emotional und nachvollziehbar geschrieben. Ich hatte gleich Gänsehaut und habe mich in meine Trennungsphase zurück versetzt gefühlt. Die arme Isa, gerade das Thema Kind ist immer sehr schwer und ist meistens der Grund warum Beziehungen in die Brüche gehen. 
Na dieser düsteren Stimmung am Anfang rafft sich Isa aber auf und macht den Schritt sich für einen Job auf Capri zu bewerben. Genau das richtige für Sie und für Ihre Arbeitgeberin. Und so nimmt die Geschichte weiter ihren Lauf. 
Die schöne Kulisse der Insel macht das Buch dann aber doch zu einem Sommerbuch. Ich habe richtig Lust auf Urlaub bekommen und war regelrecht neidisch auf Isa, dass sie so eine Chance bekommen hat. 
Auch die Spannung kommt in diesem Buch nicht zu kurz. Durch eine Entdeckung von Isa wird es regelrecht zu einer Detektivsuche. 
Wie es sich denn aber für einen schönen Roman gehört, gibt es natürlich ein happy end, wobei hier einige Fragen ungeklärt bleiben und dem Leser für seine Fantasy offen bleiben. 

Ich kann dieses Buch nur empfehlen. Es ist mal eine etwas andere Sommerlektüre und hat nicht so viel Kitsch wie man es bin den meisten Romanen kennt. Es spielt sich viel über die zwischenmenschliche Kommunikation ab und macht es daher sehr interessant. 


Verdiente 5 von 5 Sternen!

Freitag, 29. Juni 2018

Geheimakte Excalibur von André Milewski

Guten Morgen meine lieben Leser,

So sehnlichst wie ich, habt ihr bestimmt auch schon auf das neueste Buch von André Milewski gewartet. Nun ist es seit einem guten Monat auf dem Markt und ich habe endlich die Zeit gefunden es zu lesen und möchte es euch nun auch präsentieren. So viel vorweg: wenn Andrés Bücher kennt, wird nicht enttäuscht werden. 

Ich wünsche einen schönen sonnigen Tag und ein schönes Wochenende!

Eure Svanny 


Inhaltsangabe:

Auf der Jagd nach einem Mythos!

London, 1958

Eine Einladung des British Museum führt den Archäologen Max Falkenburg nach London. Diese Gelegenheit möchte seine Freundin Jody Wellesley nutzen, um ihn ihren Eltern vorzustellen. Aber das Kennenlernen auf dem Familiensitz endet in einem Fiasko und es kommt zum Zerwürfnis zwischen Jody und ihren Eltern. Doch damit nicht genug: In der Nacht wird der Stammsitz der Wellesleys von unbekannten Angreifern attackiert und ihr Vater entführt. 
Schnell finden Max und Jody heraus, dass die Entführer einem alten Orden von Assassinen aus Zeiten der Kreuzzüge angehören und es aus einem bestimmten Grund auf ihren Vater abgesehen haben: Er gilt als Hüter des legendären Schwerts Excalibur – die mythische Klinge König Arthurs!
Es entwickelt sich eine tödliche Hetzjagd durch England, bei der es nicht nur darum geht, Jodys Vater zu retten, sondern auch zu verhindern, dass die mythische Waffe in die falschen Hände gerät. Denn Excalibur besitzt eine unheilvolle Macht, die weit über das Vorstellbare hinausgeht …


Fazit:

Wie oben schon erwähnt werden die Fans von André (zu denen ich auch gehöre) bei diesem Buch nicht enttäuscht. 
Chronologisch lässt es sich an vierter Stelle einordnen, von den mittlerweile 6 erschienen Bücher um den Archäologen Max Falkenburg. Das gute bei Andrés Bücher ist, dass man generell bei jedem Teil in die Serie einsteigen kann. Es ist nicht unbedingt erforderlich Vorwissen zu haben, denn alles wichtige wird immer wieder aufgefrischt. Dies macht er so geschickt, dass der Stammleser nicht gelangweilt ist und der neue Leser super in die Geschichte und die handelnden Personen hinein findet. 
Ich freue mich jedes Mal aufs neue, wenn es ein neues Buch mit Max gibt, denn dies bedeutet nicht nur einen spannenden Abenteurroman, sondern auch viel historisches Wissen, was so verpackt wird, dass man gar nicht mehr wie viel man doch wieder dazu lernt. Jedes Mal sind die Hintergründe absolut solide recherchiert und ausgestaltet, keine falschen Fakten und nur manchmal ein bisschen Fantasy mit eingebaut. 
Von der Story an sich, lernt man diesmal Jodys Familie kennen, auch Max muss sich ihren etwas eigenbrötlerischen Eltern stellen. Statt einem schönen kennenlernen gestaltet sich das ganze dann Aber anders und es beginnt wieder eine spannende Schatzsuche. 
Mir hat dieses Buch wieder unglaublich gut gefallen, da es spannend von Beginn an war und ich diesmal viel über die englische Geschichte Excaliburs gelernt habe. Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der gerne mal ein spannendes Buch liest und jedem Fan von Indianer Jones!


Verdiente 5 von 5 Sternen!

Freitag, 22. Juni 2018

Immer wenn du tötest von B.C. Schiller

Guten Morgen meine lieben Leser,

Nach dem letzten Buch habe ich heute für euch wieder einen spannenden Krimi/ Thriller im Gepäck. Was genau es nun ist, nun da streiten sich bestimmt die Geister drum. Wichtig ist, es ist ein spannendes Buch und lohnt sich zu lesen.
Ich wünsche euch viel Spaß mit der Lektüre und einen sonnigen Tag!
Vielen Dank an den Penguin Verlag für das Buch, ich habe die Lektüre sehr genossen und wurde mal wie nicht enttäuscht vom Verlag. Auf euch ist in Sachen spannende Bücher wirklich immer Verlass. 

Liebe Grüße 
Eure Svanny 


Inhaltsangabe 

B.C. Schiller
Immer wenn du tötest
Thriller - Ein Fall für Targa Hendricks (2)
Erscheinungstermin: 14. Mai 2018

In einem stillgelegten Schlachthaus findet die Berliner Polizei die Leichen von drei jungen Menschen, allesamt blond und blauäugig. Ihre Körper sind bizarr in Szene gesetzt und enthalten fast keinen Tropfen Blut mehr. Der Verdacht fällt auf Freya von Rittberg, eine exzentrische Künstlerin, die mit dem Blut ihrer Fans Gemälde malt und gefährliche Mut-Challenges veranstaltet.


Fazit

Dies ist mein zweites Buch der beiden Autoren und ich muss sagen, dass es mir wesentlich besser gefallen hat, als das erste Buch. 
Die Autoren sind von ihrer Art sehr düster, ob nun im ersten Band oder gerade hier im zweiten, wird sehr außergewöhnlich gemordet. Immer auf sehr brutale Art und weise. Daher ist dieses Buch nicht zu empfehlen für Menschen, die einen netten Krimi mit einem „normalen“ Mordfall lesen möchten. Hier werden die Abgründe der Menschheit eröffnet. Leider glaube ich, dass die Autoren damit gar nicht so fern von der Realität sind. 
Der Schreibstil ist trotz der inhaltlich düsteren Atmosphäre sehr erfrischend und nicht kompliziert. Gerade die Person Targa wird mit sehr einfachen Worten beschrieben. Targa ist eine sehr intelligente Frau, die allerdings nicht mit Menschen umgehen kann, bzw. Versucht sich ihre soziale Kompetenz aus Büchern heraus zu lesen. Als Ermittlern ist sie eiskalt und zeigt nur Sekt ermöglicht Gefühle. Dies macht es ihr an vielen Stellen einfach, aber durchaus aus mehr schwerer. In diesem zweiten Teil entdeckt sie allerdings immer mehr Gefühle und wird auch langsam besser im Umgang mit anderen Menschen. Von der Ausgangslage im ersten Teil, dass ihr nur ihr Hund wichtig ist und ihren einzigen Umgang darstellt kommt sie immer mehr weg.
Auch die Person Freya wird gut dargestellt. Hier wird von Anfang an deutlich, dass sie eine tiefe Persönlichkeitsstörung hat und daher auch die Angewohnheit hat mit Blut zu malen und nicht mit normaler Farbe. 
Die Idee einen historischen Hintergrund mit einzubauen hat mir sehr gut gefallen, so war die Geschichte etwas griffiger. 
Zu Beginn scheint es relativ eindeutig wer hinter den morden steckt, allerdings verschwimmt es im Laufe der Geschichte immer mehr. Dies hat mir sehr gut gefallen, denn so habe ich doch immer wieder mitgeraten und versucht den Mörder heraus zu finden.
Ich kann dieses Buch sehr empfehlen. Dennoch würde ich jedem Leser vorschlagen zuerst den ersten Teil der Serie um Targa zu lesen und dann diesen zweiten Teil. Es lässt sich eine deutliche Steigerung in der Person von Targa finden, die mir sehr gefallen hat, daher gibt es für diesen Teil einen Stern mehr. Potenzial nach oben ist immer noch gegeben. Beispielsweise müsste der Mörder noch etwas geheimnisvoller gestaltet werden.


Verdiente 4 von 5 Sternen!

Dienstag, 12. Juni 2018

Im Bann des Ozeans von Robert Hofrichter

Guten Morgen liebe Leser,

Heute habe ich euch ein etwas anderes Buch mitgebracht. Es ist kein Krimi und kein „normaler“ Roman, sondern mehr eine Mischung aus Unterhaltungslektüre und Physikbuch. Überschrieben ist das Buch mit dem Zusatz: Expedition in die Wunderwelt der Tiefe. Dieser Zusatz beschreibt das Buch genau richtig. Ich möchte nicht zu viel vorwegnehmen und wünsche euch nun viel Spaß mit der Rezension!

Eure Svanny 



Inhaltsangabe:

Robert Hofrichter
Im Bann des Ozeans
Expeditionen in die Wunderwelt der Tiefe
Erscheinungstermin: 26. März 2018

1.337.323.000 Kubikkilometer – so viel Wasser enthalten in etwa die Ozeane dieser Welt. Gigantische Badewannen, die nicht nur Künstler und Poeten, sondern vor allem Meeresforscher und Biologen faszinieren. Robert Hofrichter ist einer von ihnen und hier erzählt er die spannendsten Geschichten aus dem nassen Kosmos, der die Erde umgibt. Wir lesen von seltsamen Lebensentwürfen und sonderbaren Sex-Praktiken in einem verbeulten Ozean, lernen freundliche Haie und übelgelaunte Delphine kennen, erfahren mehr über Monsterwellen, die Ungeheuer der Tiefe und die Geschichte der Quellen allen Lebens. Ein Buch, so aufregend wie ein Tauchgang in die Tiefsee!


Fazit:

Bei der Lektüre dieses Buches habe ich sehr viel dazu gelernt. Sicherlich hat jeder einen mehr oder weniger kleinen Wissensschatz über das Meer, allerdings enthält dieses Buch so unglaublich viele Information, das (außer vielleicht für Biologen) immer etwas Neues dabei sein wird. 
Der Autor versteht es sehr gut spezielles physikalisches und biologisches Wissen einzustreuen, ohne dass der Leser mental ausschaltet. Es wir gut erklärt und mit wirklich bildlichen Beispielen versucht zu verdeutlichen. Viele Größen- und Mengenangaben sind sicherlich nicht greifbar und schwer vorstellbar, allerdings gibt sich der Autor die größte Mühe jeden Leser mitzunehmen. 
Jeder Leser wird sicherlich Stellen haben, die ihn mehr interessieren und andere Themen die ihn weniger interessieren. Für mich steht am Ende das Fazit, das ich viel dazu gelernt habe und zu keinem Zeitpunkt das Gefühl hatte, ein Lehrbuch zu lesen. 
Für mich persönlich waren die physikalischen Ausführungen anfangs schwierig. Physik war in der Schule mein absolutes Hassfach und ich habe es so früh wie möglich abgewählt. Der Autor hat es allerdings geschafft mir die Physik wieder näher zu bringen und es so gut erklärt, dass ich es gleich verstanden habe. 
Durch das Buch wird deutlich, dass der Mensch nur ein ganz kleiner Augenblick im Leben der Erde darstellt und wir trotz unseres Einflusses die Erde vermutlich nicht zerstören werden, sondern uns selber ausrotten. Gerade die Meere haben im Laufe der Zeit schon riesige Schwankungen mitgemacht, und wird sie Phase des Menschen auch überleben. 

Nichts desto trotz sollten wir mit den Ressourcen die uns zur Verfügung stehen bedacht umgehen.